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Münchener Rück: Das Geschäftsjahr 2016 ist gerettet! Und dann?

Quelle: pixabay, user Peggy_Marco

Am 09.11.2016 war es endlich soweit! Was, dass Donald Trump Präsident wurde? Stimmt, das auch … Doch das soll uns zumindest in diesem Artikel nicht weiter Sorgenfalten auf die Stirn zaubern. Denn an eben diesem Tag hat uns auch einer der am meisten beachteten deutschen Dividendenzahler zum dritten Mal in diesem Jahr in seine Bücher linsen lassen.

Und neben besagter Präsidentenwahl, die weltweit kaum für Grund zur Freude lieferte, konnte zumindest Münchener Rück (WKN: 843002) an diesem denkwürdigen Datum mit positiven Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2016 glänzen.

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Allerdings gab es auch einen leichten Dämpfer. Und der hat dann doch wiederum mit Trump zu tun.

Zuerst das Positive!

Die Mitteilung des Berichtes ist, dass Münchener Rück seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016 voll erfüllen wird. Mehr noch: Sie werden den angepeilten Gewinn in Höhe von 2,3 Milliarden Euro sogar aller Voraussicht nach übertreffen können!

Denn zu dem im ersten Halbjahr erwirtschafteten Gewinn von 1,4 Milliarden Euro gesellen sich nun für das dritte abgelaufene Quartal weitere knappe 700 Millionen Euro dazu. Man braucht kein Einserschüler in Mathematik zu sein, um festzustellen, dass bereits 2,1 Milliarden Euro der angepeilten 2,3 Milliarden erreicht worden sind.

Juchu!

Entsprechend wagte man sich aus der zu Jahresanfang begonnenen Defensive heraus und erklärte, dass man erwarte, deutlich über den bisherigen Prognosen abschneiden zu können. Was dieses deutlich auch immer hier konkret bedeutet – es bietet noch reichlich Platz für Interpretationen. Ich denke jedoch, dass die Formulierung nicht umsonst gewählt wurde.

Nochmal juchu! 2016 steht also!

Und dann? Ein Hauch von Pessimismus

Neben dieser überaus erfreulichen Botschaft hatte der Ausblick aber durchaus seine durchwachsenen Elemente. Hierbei meine ich noch nicht einmal den kriselnden Direktversicherer Ergo, der das gesamte Jahr 2016 hindurch schon Verluste einstreicht. Nein, denn hier äußerte sich auch die Geschäftsführung dahingehend, dass bei Ergo in 2016 Hopfen und Malz verloren sei. Und das ist auch okay, denn Foolish langfristig gedacht ist 2016 sowieso bald vorbei. Und mit besagten 2,1 Milliarden hat man ja auch trotz Ergo bislang ein gutes Geschäft gemacht.

Nein, das, was wirklich pessimistisch macht, ist, dass die Münchener Rück auf den Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA verweist und das, obwohl Quartalszahlen und Wahlergebnis auf einen Tag fallen!

Hier befürchtet man, dass die Hoffnungen auf ein jähes Ende der anhalten Niedrigzins-Politik in den USA durch einen Präsidenten Trump, dessen wirtschaftliche Ansichten in vielerlei Hinsicht zweifelhaft eingeschätzt werden, schwinden dürften. Anders gesagt: Man glaubt nicht daran, dass die Fed unter Präsident Trump die Zinsen alsbald erhöhe.

Und das könnte dafür sorgen, dass die Versicherer und Vermögensverwalter, zu denen nun mal auch die Münchener Rück gehört, weiterhin im schwachen Zinsumfeld zu kämpfen haben.

Und was jetzt?

Ich denke, das ist derzeit noch nicht zu beantworten. Vermutlich sollten wir allerdings erst einmal abwarten, bis Trump tatsächlich im Amt ist und in der Folgezeit achtsam sein, wie sich seine  Wirtschaftspolitik dann real gestaltet.

Denn von einem Mann, der behauptet, die globale Erwärmung sei ein Konstrukt Chinas, um die US-Wirtschaft zu schwächen, möchte ich generell erst einmal Taten sehen, bevor ich mich frage, was diese wirklich für Auswirkungen haben könnten.

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Vincent besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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