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Borussia Dortmund vor den Zahlen: Sportlich verbesserungswürdig, wirtschaftlich in Top-Form

Foto: Bernd Schmid

Am kommenden Freitag geht es im schwarz-gelben Teil des Ruhrpotts zwar nicht um Sieg oder Niederlage, dennoch dürften einige Fans und Aktionäre gespannt auf den Signal-Iduna-Park schauen: Borussia Dortmund (WKN:549309) veröffentlicht die Zahlen des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2016/2017.

Als Wirtschaftsunternehmen, dessen Erfolg maßgeblich auf der sportlichen Leistung beruht, stecken die Verantwortlichen wahrscheinlich des Öfteren im Interessenskonflikt zwischen sportlichen und wirtschaftlichen Interessen. Derzeit läuft es sportlich zwar noch nicht richtig gut, aber dafür ist die Borussia wirtschaftlich in Top-Form.

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Sportlich noch verbesserungswürdig

Mit dem mühsamen Sieg gegen Sporting Lissabon wurde der Einzug in das Achtelfinale der UEFA Champions League perfekt gemacht und nach dem Torfestival gegen den schwachen Hamburger SV ist man auch wieder nahe dran an den Qualifikationsplätzen für die Champions League. Dennoch läuft noch nicht alles rund beim BVB.

Nach einem sehr erfolgreichen ersten Jahr unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel ist die aktuelle Saison aufgrund der vielen Ab- und Zugänge sicherlich nicht einfach. Erfahrene Spieler und Leistungsträger wie Hummels, Mkhitaryan und Gündogan haben die Dortmunder verlassen und neue Herausforderungen bei anderen Vereinen gesucht. Die neuen Spieler haben für sich zwar alle recht gut eingeschlagen, aber es gelingt noch nicht in allen Spielen und über die vollen 90 Minuten eine funktionierende und konstante Mannschaftsleistung abzuliefern.

Richtet man den Blick auf die wirtschaftliche Situation, dann erkennt man, dass das Dortmunder Management aber dennoch einiges richtig gemacht hat.

Wirtschaftlich in Top-Form

Obwohl die Borussia in der vergangenen Saison nichts von den Fleischtöpfen der Champions League abgekommen hat und sich mit den deutlich geringeren Einnahmen aus der UEFA Europa League begnügen musste, war das letzte Geschäftsjahr äußerst erfolgreich:

  • Umsatz: + 139 %
  • Jahresüberschuss: + 532 %
  • Operativer Cashflow: + 208 %
  • Eigenkapital: + 108 %
  • Dividendenvorschlag von 0,06 € pro Aktien und damit eine Dividendenrendite von rund 1 %

Und auch das kommende Jahr läuft vielversprechend an. Durch die Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League dürften die Einnahmen aus der UEFA Champions League dieses Jahr bereits jetzt höher ausfallen als die Einnahmen aus der gesamten letzten Saison in der Europa League. Auch im DFB-Pokal ist Dortmund noch vertreten und kann auf weitere Erlöse hoffen.

Viel wichtiger ist in meinen Augen aber die Entwicklung des wertvollsten Vermögens des Clubs: die Spieler. Einige der jungen Neuzugänge konnten ihre Marktwerte in den ersten Monaten bereits deutlich steigern. Allen voran natürlich Rode, Mor, Dembélé und Guerreiro.

Zum Geschäftsjahresende am 30.06.2016 hat Borussia Dortmund seinen Lizenzspielerkader mit einem Wert von rund 65 Mio. Euro bilanziert. Der derzeitige Marktwert des Kaders dürfte aber eher bei 350 Mio. Euro liegen. Natürlich müssen zum bilanzierten Anlagevermögen die nach dem 30.06.2016 erworbenen Neuzugänge noch hinzugerechnet werden, dennoch schlummert hier wohl deutliches Umsatz- und Gewinnpotential, falls Spieler vor Vertragsende den Club gegen entsprechende Transfererlöse verlassen – was natürlich den sportlichen Erfolg in kommenden Spielzeiten gefährden könnte.

Die Entscheidungsträger bei Dortmund müssen also weiterhin abwägen zwischen rein sportlichen und rein wirtschaftlichen Faktoren. Denn sportlich gesehen ist es immer schlecht, Führungsspieler frühzeitig abzugeben. Die wirtschaftliche Sichtweise ist aber oftmals eine andere.

Was ist wichtiger? Sportlicher oder wirtschaftlicher Erfolg?

Eines ist sicher, der wirtschaftliche Erfolg von Borussia Dortmund basiert auf dem sportlichen Erfolg. Ohne Einnahmen aus den internationalen Wettbewerben würde das Wirtschaftsunternehmen sicherlich deutlich schlechter dastehen. Dennoch sind die Einnahmen aus dem sportlichen Erfolg in Form von Preisgeldern, Fernseh- und Zuschauereinnahmen meiner Meinung nach limitiert.

Überragende wirtschaftliche Ergebnisse werden sich daher meiner Meinung nach nur dann einstellen, wenn kluge Transferentscheidungen getroffen werden. Also wenn Spieler günstig eingekauft und teurer wieder verkauft werden, um dann das Spiel von Neuem zu beginnen.

Um das auf den Punkt zu bringen: Wenn spanische oder englische Clubs im nächsten oder übernächsten Transferfenster bereit sind, für Aubameyang annähernd 100 Mio. Euro zu zahlen, dann wäre ein Verkauf sicherlich im Sinne der Aktionäre.

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Sven besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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