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K+S vor den Zahlen: Kann es noch schlimmer werden?

Foto: Pixabay, leozeng

Die Antwort auf die Frage, ob die Situation beim Rohstoffunternehmen K+S (WKN: KSAG88) noch schlimmer werden kann lässt sich einfach beantworten: Ja, das kann sie.

Nicht ohne Grund hat die führende Rating-Agenur S&P die Anleihen kürzlich auf Ramsch abgestuft. Da der Aktienkurs von K+S aber schon im Keller ist, könnten Anleger sich jetzt vor den Zahlen für das dritte Quartal fragen, ob die Aktie zumindest einen Boden gefunden hat.

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Deshalb ist die K+S-Aktie um 80 Prozent eingebrochen

Wahrscheinlich erinnert sich mittlerweile kaum jemand mehr daran, aber es ist gerade einmal zehn Jahre her, als sich alle einig waren, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Ölpreis die 200 US-Dollar Marke pro Barrel erklimmt. Jetzt wären viele froh, 50 US-Dollar dafür zu bekommen.

Als vor der Finanzkrise die überhitzten Rohstoffmärkte von einem Rekord zum anderen eilten, war auch K+S ein Börsenliebling. Man war der Ansicht, seine Produkte wären in einer endlosen Preisspirale, die immer noch höhere Gewinne erwarten lässt. Rohstoffknappheit war der Trend der Stunde.

Zehn Jahre später hat sich herausgestellt, dass man zwar richtig lag mit der Preisspirale, bloß war die angenommene Richtung falsch. Es ging steil nach unten, weil Produzenten auf steigende Preise so reagiert haben, wie sie es immer machen, nämlich mit einer Ausweitung der Produktion. Das ist mit Sicherheit der Hauptgrund dafür, dass die Aktie seit ihrem damaligen Hoch von circa 90 Euro auf ihren letzten Tiefpunkt um bis zu über 80 Prozent eingebrochen ist.

Sinkende Rohstoffpreise und mittelmäßiges Management

Das Ganze wurde aber in letzter Zeit noch verschlimmert, da K+S in einige Probleme verwickelt war, die es selbst verschuldet hat. Das rückblickend sehr großzügige Übernahmeangebot von Potash wurde abgelehnt. Außerdem tauchten immer wieder Berichte über fragwürdige Praktiken der Abwasserentsorgung auf. Das Großprojekt Legacy in Kanada war immer wieder mit Problemen in den Schlagzeilen. In all diesen Situationen hat das Management keine Glanzleistungen vollbracht.

Bevor man K+S jetzt aber als verlorenen Fall abtut, sollte man ein bisschen Perspektive bewahren. Das Unternehmen liefert nämlich noch immer wertvolle und nachgefragte Rohstoffe zu konkurrenzfähigen Preisen. Außerdem liefert es wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Düngemitteln, was dank der steigenden Weltbevölkerung ein langfristiger Wachstumsmarkt ist.

Unter diesem Szenario könnte der derzeitige Preis ein Boden sein

Wenn K+S also auf seine Stärken aufbauen kann und das Großprojekt Legacy über viele Jahre verlässlich Kali produziert, könnte der aktuelle Aktienpreis ein Boden sein, von dem aus zukünftiges Wachstum möglich ist. Einfach wird es aber sicherlich nicht.

Da Anleger sich mit der frustrierenden Wahrheit anfreunden müssen, dass niemand vorhersagen kann, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln werden, sollten sie bei den Quartalszahlen ein besonderes Augenmerk auf die Aussagen des Managements haben.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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