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Ist IBM jetzt wieder cool?

Foto: Creative Commons, Clockready

Vor ein paar Jahren noch wurde International Business Machines (WKN:851399) als ein Dinosaurier gesehen. Ein schwerfälliges Tech-Unternehmen, das Probleme damit hatte, relevant zu bleiben. Das integrierte Geschäftsmodell von IBM, Hardware, Software und Dienstleistungen zu verkaufen, das in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich war, hat sich nicht gut in die aktuelle Situation überführen lassen, wo Computer stundenweise gemietet werden. Die Cloud-Revolution wurde nicht von IBM angeführt, sondern von Unternehmen wie Amazon und Salesforce. Das alte Sprichwort “bei IBM ist noch nie jemand gefeuert worden” hat damit einen komischen Beigeschmack bekommen.

IBM hat während der letzten Jahre unter CEO Virginia Rometty hart daran gearbeitet, um zu einem IT-Riesen zu werden, der sich auch in dieser neuen Welt zurechtfindet. Die alten Sparten wurden entweder verkauft, oder es wird ihnen jetzt weniger Bedeutung zugesprochen. Wobei Ressourcen in Wachstumsbereiche umgelenkt werden, die den Kern des neuen IBM bilden werden. Milliarden von Dollar wurden für Übernahmen, Cloud-Plattformen und andere Technologien, wie Watson, das kognitive Computersystem ausgegeben.

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Einige sehen IBM immer noch als irrelevant und als überholtes Unternehmen. Aber es ist klar, dass das IBM heute anders ist als das IBM der Vergangenheit.

Das Cloud-Geschäft ist explodiert, wobei Cloud-Dienstleistungen eine jährliche Runrate von 7,5 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal erzielt haben. Das ist ein Anstieg um 66 % im Jahresvergleich. Das Unternehmen ist in mehreren Bereichen führend, darunter Blockchain, was das Potenzial hat, mehrere Industriezweige tiefgreifend zu verändern. Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine neue Partnerschaft oder Initiative mit Watson verkündet wird.

Es besteht kein Zweifel, dass IBM ein PR-Problem hat, aber eine vor kurzem getätigte Übernahme, die Watson betrifft und ein Tech-Startup lassen mich glauben, dass das Image des Unternehmens sich bald verbessern wird.

BILDQUELLE: GETTYIMAGES

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Watson kommt zu Hilfe

Ende Oktober gab es mehrere Neuigkeiten zu Watson. IBM verkündete, man hätte sich mit dem Messaging-Startup Slack zusammengetan, um Watson auf die Plattform von Slack zu bringen. Die Beliebtheit von Slack ist in den letzten Jahren explodiert. Die Plattform verfügt über drei Millionen täglich aktive Nutzer (Mai 2016) und gewinnt alle fünf Monate eine Million neue Nutzer hinzu.

Bots sind eine Funktion der Plattform von Slack und der erste Schritt der Partnerschaft wird darin bestehen, mit Hilfe von Watson eine verbesserte Version von Slackbot zu generieren, dem Bot von Slack, der für den Kundenservice zuständig ist. Die Entwickler werden auch  mehrere Dienste von Watson nutzen können, wenn sie neue Bots und andere Tools für die Plattform bauen. Da Watson ein Maschinen-Lernsystem ist, hat es die Fähigkeit im Lauf der Zeit genauer und nützlicher zu werden.

Im Bezug auf die Umsätze ist diese Partnerschaft natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein für IBM. Diese Zusammenarbeit ist aber deshalb so bemerkenswert, weil es ein Beispiel für ein Startup ist, dass sich entschlossen hat mit IBM zu arbeiten. Ich schätze, dass IBM nur selten bei solchen Unternehmen im Gespräch steht. Das war sicher vor einigen Jahren schon so und ist es wahrscheinlich auch heute noch. Dass sich Slack aber an IBM gewandt hat, ist eine bedeutende Entwicklung, es könnte noch mehrere Partnerschaften zur Folge haben und die Präsenz von Watson noch weiter ausweiten.

IBM ist immer noch ein Unternehmen, das sich hauptsächlich auf Großkunden spezialisiert, und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Aber die Partnerschaft mit Slack zeigt, dass IBM Fortschritte dabei gemacht hat, sein Image zu rehabilitieren. Ich bin nicht sicher, ob ich schon bereit bin zu sagen, dass IBM inzwischen wieder “cool” ist, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

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Dieser Artikel wurde von Timothy Green auf Englisch verfasst und wurde am 06.11.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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