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Münchener Rück: zwischen Enttäuschung und Euphorie

Foto: Pixabay, RyanMcGuire

Manchmal ist es wie verrückt! Bei der Münchener Rück (WKN: 514000) zum Beispiel gab es in diesem Jahr bereits zwei Quartale, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

So wurde das erste Quartal als sehr durchwachsen aufgenommen, während das zweite, das widerspenstige Brexit-Quartal, für reihenweise Euphorie gesorgt hat.

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Dementsprechend stellt sich nun bei mir die Frage, wie es mit dem weltgrößten Rückversicherer aus München weitergegangen ist, wenn der Konzern am 09.11.2016 seine Zahlen für das dritte abgelaufene Quartal vorlegt.

Doch betrachten wir zunächst, was die Auslöser für Euphorie und Enttäuschung in den ersten beiden Quartalen gewesen sind, bevor wir auf mögliche wichtige Aspekte im kommenden Quartalsbericht eingehen.

Die Enttäuschung: Wo der Schuh im ersten Quartal drückte

Das erste Quartal war wirklich nicht so der Renner. Denn gleich zu Beginn des Jahres kappte das Unternehmen bereits seine Jahresprognose.

Grund hierfür waren vor allem drohende hohe Kosten bei dem Umbau des Direktversicherers Ergo sowie ein schwächelndes Kapitalanlagegeschäft. Angesichts des derzeit niedrigen Zinsumfeldes war zumindest Letzteres eigentlich vorhersehbar.

Man peilte in der Folge nur noch einen Jahresgewinn von 2,3 Milliarden Euro an. Zuvor ging man noch von 2,3 bis 2,8 Milliarden Euro aus, im Geschäftsjahr 2015 waren es noch 3,1 Milliarden Euro.

Die Enttäuschung saß also tief.

Die Euphorie: alles halb so schlimm im zweiten Quartal

Erleichterung gab es dann, als drei Monate später die nächsten Zahlen veröffentlicht wurden.

Hier hieß es dann, dass der Konzernumbau der Tochter Ergo doch nicht so teuer würde, wie anfangs befürchtet. Auch positionierte man sich beim Brexit richtig, wodurch erhebliche Sondergewinne durch Fremdwährungen generiert wurden.

Dies ließ den Nettogewinn im zweiten Quartal auf 947 Millionen Euro klettern, was zwar 9 % unter dem Vorjahresniveau gewesen ist, aber insgesamt deutlich besser als ursprünglich erwartet worden war.

Und so kam es, dass man zur Halbzeit des Geschäftsjahres 2016 bereits 1,4 Milliarden Euro an Gewinnen ausweisen konnte, nach wie vor bei einer Prognose von angestrebten 2,3 Milliarden. Nicht übel, oder?

Die Themen, die bei den neuen Zahlen bewegen dürften

Entsprechend dieser Vorgeschichte ergeben sich die Themen, auf die es nun ankommt, fast von selbst.

Zum einen sollte natürlich nach wie vor der Umbau der Tochtergesellschaft Ergo im Auge behalten werden. Denn dieses Thema wurde zuletzt positiv aufgenommen. Hier könnte wiederum eine Überraschung schlummern – oder aber enorme Enttäuschung.

Zum anderen sollte ein Augenmerk auf die Jahresprognose für 2016 gelegt werden. Da man bereits zum Halbjahr 1,4 Milliarden Euro Nettogewinn ausweisen konnte, fehlen insgesamt nur noch 0,9 Milliarden Euro zum Erreichen der angestrebten 2,3 Milliarden Euro. Also in etwa der Nettogewinn des zweiten Quartals. Sollte Münchener Rück hier noch mal überraschen können, könnte die Jahresprognose gegebenenfalls wieder angehoben werden.

Bald wissen wir mehr

Am 09.11.2016 ist es dann soweit und Münchener Rück lässt zum dritten Mal in diesem Jahr in seine Bücher blicken. Kurz darauf werde ich dann meine Einschätzung abgeben, ob nun ein erneuter Grund zur Freude vorherrscht oder aber bittere Enttäuschung überwiegt.

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