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3 Healthcare-Aktien, von denen Warren Buffett begeistert ist

Wofür interessiert sich Warren Buffett? Er spielt ziemlich gerne das Kartenspiel Bridge und ist ein großer Anhänger der Football-Mannschaft der Universität von Nebraska. Und natürlich weiß er, wie man erfolgreich investiert. Zu seinem Portfolio zählen auch folgende drei Unternehmen aus dem Gesundheitssektor: DaVita (WKN:897914), Johnson & Johnson (WKN:853260) und Sanofi (WKN:920657).

Ein stabiles Geschäftsmodell

DaVita erbringt in den USA Dialysedienstleistungen für Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD). Das Unternehmen hat einen Marktanteil von ungefähr 36 % und sein Umsatz hat sich in den vergangenen 10 Jahren kontinuierlich gesteigert.

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Dieses Umsatzwachstum ist ein Grund, weshalb Warren Buffetts Berkshire Hathaway 38 Millionen Aktien von DaVita hält. Ein weiterer Grund ist das Geschäftsmodell des Unternehmens. DaVita erbringt eine dringend benötigte Dienstleistung, die das Leben vieler Patienten rettet und hilft, die gesamten nationalen Gesundheitsausgaben zu reduzieren. Für viele Patienten ist die einzige Alternative zur Dialyse eine Nierentransplantation, die in den USA mehrere Hunderttausend Dollar kosten kann.

Foto: The Motley Fool

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DaVita muss sich keine Sorgen machen, dass dem Unternehmen die Kunden ausgehen. ESRD tritt vor allem bei älteren Menschen auf – und die US-Bevölkerung wird immer älter.

DaVita hat allerdings einen Nachteil: Das Unternehmen hat keine große Preissetzungsmacht für seine Dienste. Im ersten Halbjahr 2016 entfielen etwa 42 % von DaVitas Umsatz auf Dialysedienstleistungen, die von Medicare, der öffentlichen US-Krankenversicherung, beglichen wurden. Medicare legt einen gebündelten Erstattungsbetrag fest, der alle dialysebezogenen Dienstleistungen abdeckt. DaVita ist im Gegensatz zu anderen Unternehmen in Buffetts Portfolio nicht in der Lage, einfach seinen gewünschten Preis zu fordern.

Der Healthcare-Riese

Heute ist Buffett ein Anhänger von Johnson & Johnson, aber vor einiger Zeit war er von diesem Unternehmen sogar völlig angetan. Im Jahr 2012 sagte das Orakel von Omaha, dass J&J „einige wundervolle Produkte und eine wundervolle Bilanz habe“, aber in den darauffolgenden Jahren wurden zu viele Fehler begangen. Dazu zählen einige Produkt-Rückrufaktionen.

Dennoch hält Berkshire Hathaway auch heute noch über 327.000 Aktien von Johnson & Johnson. Der Healthcare-Riese hat noch immer viele Eigenschaften, die Warren Buffet schätzt und liebt. Die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Aktionäre belohnt, steht sicherlich ganz oben auf dieser Liste. J&J hat in seiner Vergangenheit beständig große Summen an seine Aktionäre via Dividenden und Aktienrückkäufe zurückfließen lassen.

Quelle: Fortune Live Media via Flickr

Obwohl Johnson & Johnson 130 Jahre alt ist, hat das Unternehmen immer noch einen großen Innovationsdrang. 33 Medikamente in J&Js Pipeline befinden sich in späten Stadien der klinischen Tests. Zusätzlich zu potenziellen neuen Einkommensquellen aus innovativen Medikamenten spülen viele altbewährte Produkte wie Band-Aids-Pflaster und das Schmerzmittel Tylenol dem Unternehmen weiterhin solide Beträge in die Kassen.

Ich habe die Vermutung, dass Buffett sich wünscht, er hätte die J&J-Aktien, die er in den vergangenen Jahren verkauft hat, behalten. Seit Januar 2013 hat die J&J-Aktie mehr zugelegt als das Papier von Berkshire Hathaway. Auch ein Orakel irrt sich ab und an.

Ein globaler Player

Buffett ist ein patriotischer US-Amerikaner, aber er schreckt nicht davor zurück, in Unternehmen rund um den Globus zu investieren. Sanofi ist ein guter Beweis dafür. Berkshire hält fast 3,9 Mio. Aktien des französischen Arzneimittelherstellers.

Einige der gleichen Eigenschaften, die Buffett an Johnson & Johnson in der Vergangenheit so geschätzt hat, treffen auch auf Sanofi zu. Aktionäre mit Dividenden zu belohnen, ist dem Unternehmen wichtig. Sanofi wirft derzeit eine Dividendenrendite von 4,4 % ab und liegt damit im Vergleich zu anderen Unternehmen aus dem Gesundheitssektor ziemlich weit vorne.

Wie J&J ist auch Sanofi weiterhin sehr innovativ. Die Pipeline des Unternehmens enthält 44 Medikamente und Impfstoffe. 14 davon befinden sich entweder in späteren klinischen Phasen oder warten bereits auf ihre behördliche Zulassung. Mit seiner Beteiligung an Sanofi hält Warren Buffett auch einen beachtlichen Anteil am Biotech-Unternehmen Regeneron, das über sechs weitere Medikamente in späteren klinischen Phasen verfügt.

Rückläufige Umsätze für mehrere Medikamente – insbesondere für den Blutverdünner Plavix und das Allergie-Medikament Allegra – stellen Sanofi vor eine echte Herausforderung. Jedoch könnte die Pipeline des Unternehmens dem Arzneimittelhersteller helfen, im Laufe der Zeit entgangene Umsatzerlöse wettzumachen.

Buffett nachahmen?

Investoren sind gut beraten, Warren Buffetts Investment-Grundsätze zu befolgen, aber das bedeutet nicht, dass es immer sinnvoll ist, die exakt gleichen Aktien wie das Orakel von Omaha zu kaufen. Viele seiner Aktien hat er vor vielen Jahren unter anderen Marktbedingungen erworben.

Doch ich glaube, dass mindestens eine Healthcare-Aktie ein solider Kandidat ist, mit dem sich Investoren ernsthaft beschäftigen sollten. Vor einigen Jahren hat mein Motley Fool Kollege Brian Orelli geschrieben: „Die Aktie von Johnson & Johnson ist immer ein Kauf (wenn du sie lang genug hältst).“ Brians Ansicht trifft meiner Meinung auch noch heute zu. Und was das „lang genug halten“ angeht, sollte man sich Buffetts Worte in den Sinn rufen, der einst sagte, dass der ideale Zeitrahmen eine Aktie zu halten „auf ewig“ sei.

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The Motley Fool empfiehlt und hält Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool hält DaVita. The Motley Fool empfiehlt Johnson and Johnson. 

Dieser Artikel wurde von Keith Speights auf Englisch verfasst und am 31.10.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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