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Lufthansa hat Aussicht auf gute Zahlen und noch mehr Probleme

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Die Fluggesellschaft Lufthansa (WKN: 823212) wird diese Woche ihre Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Die Börse wurde in einer Vorabmeldung schon auf gute Ergebnisse eingestimmt, aber noch muss Lufthansa einiges beweisen.

Vorschusslorbeeren für die Lufhansa-Aktie

Zumindest konnte die Lufthansa-Aktie schon einen soliden Sprung in den letzten Wochen aufweisen. Seitdem Anfang Oktober das Jahrestief von unter zehn Euro erreicht wurde, ist die Aktie um circa 25 % gestiegen. Trotzdem notiert das Wertpapier noch weit entfernt von dem Höchstkurs des Jahres 2014, als es für eine kurze Zeit über 20 Euro gestiegen ist.

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Die positive Vorabmeldung hat also bei Lufthansa-Aktionären für gute Laune gesorgt. Man könnte aber natürlich auch sagen, dass sie nur für weniger schlechte Laune gesorgt hat. Im Börsenjargon würde man dann von einer Erleichterungs-Rally sprechen. Die Frage ist, ob die Rally recht hat oder ob der langfristige Abwärtstrend, der auf viele strukturelle Probleme verweist auch nach der endgültigen Veröffentlichung der Quartalszahlen überwiegt.

Der aktuelle Flugbegleiterstreik ist eines von vielen Problemen

Was die Lufthansa derzeit stark beschäftigt, ist der Flugbegleiterstreik. Die Flugbegleiter der Budget-Töchter Germanwings und Eurowings haben bereits in der letzten Woche die Arbeit ausgesetzt, um über ihre Gewerkschaft Ufo in Verhandlungen mit der Lufthansa zu treten, mit dem Ziel bessere Konditionen zu erwirken.

Wie spät am Sonntag berichtet wurde, konnte man sich bisher noch nicht auf neue Arbeitsbedingungen einigen. Das heißt, auch diese Woche könnte es wieder kostspielige Streiks bei den Tochtergesellschaften der Lufthansa geben. Diese Kosten fallen natürlich nicht mehr in das dritte Quartal, aber sie zeigen wieder einmal wie schnell auf Fluggesellschaften teure neue Probleme zukommen, gerade als man das Gefühl hatte wieder in einer guten Position zu sein.

Die drei wichtigsten Begriffe zu Lufthansas Situation

Man würde meinen, die größten unternehmerischen Probleme von Fluggesellschaften sind die in der Anschaffung sehr teurer Flugzeuge, die stetige Bemühung um Sicherheit oder die komplizierte Logistik. In Wirklichkeit sind aber die drei wichtigsten Gesichtspunkte, um die Lufthansa zu analysieren, Konkurrenz, Konkurrenz und Konkurrenz.

In der Luftfahrtbranche ist der Wettbewerb äußerst hart und Anleger müssen verstehen, wie einfach es für Konkurrenten ist, Gewinne einfach abzuschöpfen, indem sie die Kapazitäten auf den selben Strecken aufbauen. Gerade für die Lufthansa ist das ein großes Problem.

Im europäischen Flugverkehr gibt es sehr viele Konkurrenten, welche die gleichen Strecken anbieten und auf Langstrecken haben beispielsweise asiatische Fluggesellschaften meistens deutlich niedrigere Personalkosten und Airlines aus den Golfstaaten profitieren von indirekten staatlichen Zuschüssen, nicht zuletzt über billiges Kerosin.

Lufthansas Konkurrenz ist also härter als jemals zuvor und es wird diese Woche interessant zu sehen, wie man sich bei der Lufthansa die eigene Zukunft innerhalb des anhaltenden Wettbewerbs vorstellt.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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