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Fallende Batteriepreise werden ganz neue Möglichkeiten der Innovation eröffnen

MODEL S BEIM LADEN AN EINEM SUPERCHARGER VON TESLA. BILDQUELLE: THE MOTLEY FOOL.

Die Autoindustrie ist nur die erste und am besten sichtbarste Industrie, die von den fallenden Batteriepreisen profitieren wird. Ein Bericht von Bloomberg New Energy Finance und McKinsey & Co zitiert von Bloomberg fand heraus, dass der durchschnittliche Preis für ein Batteriemodul von 1000 US-Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2010 um 65% auf 350 US-Dollar im letzten Jahr gefallen ist. Letztes Jahr kam auch heraus, dass General Motors (WKN:A1C9CM) LG Chem (WKN:659109) nur 145 US-Dollar pro Kilowattstunde für Batteriezellen gezahlt hat, um die Batteriemodule für den neuen Chevy Bolt herzustellen.

Dieser massive Rückgang bei den Kosten sorgt schon jetzt dafür, dass batterieelektrische Fahrzeuge einen Anteil am Neuwagenmarkt einnehmen. Wir sollten aber nicht unterschätzen, welche Möglichkeiten das für weitere Industriezweige eröffnet, da die Innovatoren jetzt bemerken, welche neuen Möglichkeiten Energiespeicher jetzt bieten.

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Bildquelle: Tesla Motors

Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto wird die Batteriepreise noch weiter nach unten drücken

Massenproduktion ist der erste Kostenreduzierungstreiber für Batterien und er hat schon dafür gesorgt, dass die Preise in den letzten fünf Jahren um 65% gesunken sind. Da die Nachfrage nach Elektroautos wächst, werden die Kosten weiterhin sinken. Laut Bloomberg New Energy Finance wurden 2010 nur 52.000 Elektroautos verkauft. Diese Zahl hatte sich bis zum letzten Jahr auf 448.000 erhöht. Bis 2018 will Tesla Motors (WKN:A1CX3T) 500.000 Elektroautos verkaufen, daher wird die Massenproduktion immer größer.

Die Kostensenkungen werden aber nicht nur den Elektroautos helfen, sie werden auch jede Menge Innovationen im Bereich Energiespeicher eröffnen. Das ist ein Bereich, auf den Tesla auch ein Auge hat.

Energiespeicher werden endlich Realität

Der erste angrenzende Markt, der von den fallenden Kosten für Batterien profitieren wird, ist der Bereich Energiespeicher. Tesla Motors ist gerade dabei, in den Markt mit Lithium-Ionen-Batterien einzusteigen. Unternehmen wie Stam, AES Energy Storage und Sunverge haben auch schon in diesem Bereich expandiert.

GTM Research schätzt, dass der amerikanische Energiespeichermarkt von 226 Megawatt im Jahr 2015 auf 2081 Megawatt im Jahr 2021 anwachsen wird, wenn die Kosten noch weiter sinken und die Märkte sich weiter öffnen.

Bildquelle: GTM research: US Energy Storage Monitor

Das Installieren der Batterien zuhause könnte nur der Anfang sein. Die bloße Existenz eines Energiespeichermarktes wird komplett neue Möglichkeit schaffen.

Angrenzende Industriezweige werden davon profitieren

Versorgungsbetriebe erkennen gerade, welchen Wert Energiespeicher bieten können und bauen entsprechende Gebäude für neue Speichertechnologien. Batterien werden zu neuer Innovation führen, aber andere Technologien könnten vielleicht noch größere Möglichkeiten bieten.

Wasserkraft, Luftdruck, mechanische Schwungräder, Wärmeerfassung, Wasserstoff und weitere Technologien können jetzt ausgebaut werden, um dem Markt zu dienen. Es ist schwer zu rechtfertigen, wenn ein Unternehmen Millionen investiert, nur um zu beweisen, dass die Sache funktioniert, wenn es keinen Markt dafür gibt. Lithium-Ionen-Batterien zeigen aber, dass es einen Markt dafür gibt und das öffnet eine ganze Welt voller neuer innovativer Optionen, um Energie auf neuartige Art und Weise zu speichern. Such nach Nicht-Batterietechnologien, denn sie könnten gute Investitionen für die nächsten zehn Jahre sein.

Energiespeicher sind nur der Anfang

Zu beweisen, dass es einen Energiespeichermarkt gibt und die Technologie dafür herzustellen, ist nur ein Teil des Problems. Die dritte Komponente des Energiespeichergeschäftes ist die Software und die Dienste, die Energiespeicher wertvoll und profitabel machen werden.

Du hast sicher schon smarte Elektronikprodukte oder smarte Geräte für zuhause gesehen und du weißt auch, dass die Innovatoren eine strahlende Zukunft für solche Unternehmen sehen. Smarte Geräte sind ein Indikator, der ihnen sagt wann bestimmte Dinge getan werden müssen. Geräte wie der Thermostat von Alphabet (WKN:A14Y6H) können dafür sorgen, dass zum Beispiel die Klimaanlage abgeschaltet wird, wenn der Strombedarf sehr hoch ist. Das sind wichtige Informationen für Stromversorger. Man könnte auch die Waschmaschine während des Tages betreiben, wenn die Solaranlage am Dach die meiste Energie erzeugt. Smarte Geräte werden dann mit einem sogenannten Hub verbunden, wie Nest und so wird der Energieverbrauch entsprechend angepasst. Es gibt bereits solche Geräte auf dem Markt, aber diese sind nur der Anfang.

Klügere Energieentscheidungen werden von mehreren Unternehmen getroffen werden, die Signale von Stromversorgern und Kunden benutzen werden, um Elektrogeräte dann zu benutzen, wenn diese am effizientesten betrieben werden können. Die Innovation wird hierbei bei den Algorithmen liegen, die die Kunden niemals zu sehen bekommen.

Wenn Tesla über Energiespeicher zuhause spricht, dann werden damit wahrscheinlich tausende von Energiespeicher Themen zusammengelegt werden, um einen Versorgungsbetrieb damit zu bilden. Eine einzige Batterie in einem Haus ist nicht wertvoll genug für einen Versorgungsbetrieb, aber 1000 Batterien können das schon sein. Der Algorithmus von Tesla und nicht die Batterie wird dabei die wertvollste Komponente sein.

Dasselbe gilt auch für die Nachfrageseite dieser Gleichung, wo klügere Geräte die Signale des Marktes nutzen werden, um den Energieverbrauch an die effizientesten Tageszeiten anzupassen.

Eine Quelle der Innovation

Energiespeicher machen diesen Grad der Innovation und Information möglich, denn künftige Geräte werden Informationen brauchen, die in der Energieindustrie bisher nicht verfügbar waren. Die Art und Weise, wie Regulierungsbehörden und Versorgungsbetriebe reagieren werden müssen, wird jede Menge Innovation erzeugen. Der Beginn der Energie-Innovationswelle kam durch die Kostenreduktionen von Elektroautos und Lithium-Ionen-Batterien.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C)und Tesla Motors. Motley Fool empfiehlt General Motors.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 26.10.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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