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Solltest du Unternehmen kaufen, deren Währung gerade schwach oder stark ist?

Beim Investieren ist die Währung natürlich von Bedeutung. Zu viele Investoren schaffen es aber einfach nicht, Fremdwährungseffekte in Betracht zu ziehen.

Vielleicht finden das einige zu kompliziert. Andere glauben vielleicht, dass Währungsschwankungen sie nicht betreffen, denn sie investieren ja nur in ihrem Heimatland. Aber Fremdwährungen werden große Auswirkungen auf deine langfristigen Renditen haben – besonders in Zeiten wie diesen, wenn die Märkte sehr volatil sind.

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Du musst dir nur die Situation in Großbritannien nach dem Brexit ansehen, um die Auswirkungen einer scharfen Währungsschwankung auf die Aktienmärkte zusehen. Als die Briten die Welt mit Ihrer Wahl, die EU zu verlassen, schockierten, brach das britische Pfund ein.

Einige erwarteten sogar einen Börsencrash, stattdessen passierte etwas Seltsames: Der FTSE 100 stieg fast auf sein Allzeithoch. Die Investoren auf der ganzen Welt konnten gar nicht genug von britischen Aktien bekommen.

Warum? Weil der Kursrückgang des Britischen Pfundes um 20% auch die Aktien 20% günstiger machte, die im Vereinigten Königreich gelistet waren.

Und im Ausland?

Doch es war mehr als das. Der FTSE 100 wird vielleicht in London errechnet, aber es ist in Wirklichkeit ein globaler Index, da die Unternehmen mehr als drei Viertel ihrer Gewinne im Ausland erwirtschaften.

Diese Gewinne sind jetzt 20% mehr wert, wenn sie zurück in Sterling umgerechnet werden, was die Gewinne der Unternehmen erhöht. Die Gesamtumsätze könnten also steigen, da Großbritannien jetzt billiger verkaufen kann. Das könnte dadurch ausgeglichen werden, dass die britischen Unternehmen es vielleicht in Zukunft mit höheren Kosten zu tun haben könnten, denn importierte Rohstoffe werden jetzt auch teurer.

Niedrig kaufen, hoch verkaufen

Einige Unternehmen im FTSE zahlen ihre Dividenden in Euro oder Dollar, was den Schock abmildern könnte. Wenn der Brexit weniger schmerzvoll wird, als viele erwarten und das Pfund sich wieder erholt, dann könnte das nochmal ein zusätzlicher Wachstumstreiber werden, da die aktuellen Aktienrückkäufe mehr Wert sein werden, wenn man wieder in die Heimatwährung zurückrechnet.

Die Investoren haben ihr Geld in Großbritannien angelegt, weil die Währung gerade schwach war, aber funktioniert das immer so?

Der starke Dollar

Aktuell ist der Dollar stark und das kann auch einige Nachteile mit sich bringen. Erstens hat man von Investitionen nicht so viel, wenn man nur amerikanische Unternehmen kauft.  Zusätzlich sind die Gewinne aus dem Ausland nicht mehr so viel wert, wenn sie in Dollar zurückgerechnet werden.

Trump

Die Gefahr besteht darin, dass der Dollar überbewertet sein könnte. Wenn die amerikanische Federal Reserve die Märkte überrascht und sich im Dezember dagegen entscheiden sollte, die Zinsen zu erhöhen, dann könnte das böse ausgehen. Wenn Donald Trump die Wahl im November gewinnen sollte, dann weiß niemand, was danach kommt.

Sich in eine starke Währung einzukaufen, ist gefährlich, weil sich hier der Wind schnell drehen kann. Als Reservewährung der ganzen Welt ist der Dollar aber eine relativ sichere langfristige Wette.

Währungsfalle

Wenn man als Investor gegen den Strom schwimmen möchte, dann möchte man vielleicht in Ländern mit schwachen Währungen investieren, in der Hoffnung, mehr Aktien für sein Geld zu bekommen, bis die Währung wieder stärker wird.

Die Gefahr besteht aber darin, dass die Schwäche einer Währung oft auch ein Anzeichen von wirtschaftlicher Schwäche ist, was wiederum bedeutet, dass du in eine Fremdwährungsfalle tappen könntest. Aktuell könnte das Vereinigte Königreich so eine Falle sein.

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Dieser Artikel wurde von Harvey Jones auf Englisch verfasst und wurde am 26.10.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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