The Motley Fool

Worauf man bei den BASF-Quartalszahlen achten sollte

Foto: Pixabay

Es ist schon sehr merkwürdig, derzeit sachlich über BASF (WKN: BASF11) zu schreiben und darauf zu verweisen, dass bald die Quartalszahlen anstehen, wenn man bedenkt, was jüngst bei dem Unternehmen in Ludwigshafen passiert ist.

Ich denke, eine Vielzahl unserer regelmäßigen Leser dürfte das aus emotionaler, empathischer und menschlicher Sicht ähnlich sehen. Dennoch machen weder Börsen noch das Unternehmen selbst eine Pause und auch die anstehenden Quartalszahlen sind bereits terminiert. Daher sehen wir uns bei Fool.de veranlasst, das Thema ebenfalls aufzugreifen und unsere Leser im Vorfeld und natürlich danach diesbezüglich zu informieren.

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Dennoch möchte ich an dieser Stelle nicht gewohnt Foolish mit viel Witz, Ironie oder dergleichen schreiben, sondern in Anbetracht dessen wirklich lediglich sachlich informieren, was bei den Quartalszahlen interessant sein könnte. Ich hoffe auf Foolishes Verständnis.

Relevante Aspekte aus dem Q2

Zunächst möchte ich noch einmal auf die Zahlen des vergangenen Quartalsberichts verweisen. Hier verzeichnete BASF einen Umsatzrückgang um 24 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, das EBIT sank um 336 Mio. Euro auf 1,7 Milliarden Euro. Hierbei hatten alle Segmente mit Rückgängen zu kämpfen, wobei das Segment Oil & Gas mit 83 % am stärksten eingebrochen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Den geringsten Umsatzschwund verzeichneten Functional Materials & Solutions mit 4 % sowie das Segment Performance Products mit 6 %.

Insgesamt waren das also keine allzu erfreulichen Nachrichten für den rohstoffabhängigen Konzern BASF.

Vorläufige Ergebnisse des Q3 und weitere Erwartungen

Die Entwicklungen des Q2 werden sich auch im Q3 weiterhin fortsetzen. Aufschluss hierüber liefern die vorläufigen Ergebnisse, die BASF per Pressemitteilung vom 11.10.2016 mitgeteilt hat.

Hiernach beträgt der Umsatz 14 Milliarden Euro und somit 19,6 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Positiv überraschen konnte BASF beim EBIT, das bei 1,5 Milliarden Euro liegt und somit lediglich ein Minus von 5,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufweist.

Spannend bleibt es hingegen bei den einzelnen Segmenten. BASF hat hierbei bereits verkündet, dass die Sparten Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie Agricultural Solutions deutlich über ihren Vorjahreswerten liegen. Hier ist also bei dem Unternehmen derzeit Wachstum möglich.

Auch bleibt abzuwarten, wie das vielbeachtete Segment Oil & Gas abgeschnitten hat. Hier könnte gegebenenfalls eine Überraschung lauern, sollte das Ergebnis besser ausfallen als von vielen erwartet. Dennoch sollte man hier keine allzu großen Sprünge erwarten, da die jüngste Ölpreiserhöhung bedingt durch die OPEC-Übereinkunft noch nicht allzu alt ist.

Ausblick bestätigt

Im Zuge dieser Ergebnisse wurde auch der Jahresausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2016 bestätigt. Es wurde weiterhin angekündigt, dass man erwarte, dass der Umsatz wegen Devestitionen im Gasgeschäft leicht zurückgehen wird sowie dass das EBIT vor Sondereinflüssen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 leicht zurückgehen sollte.

Ob hierbei ein lediglich leichter Rückgang realistisch ist, das evaluieren wir, wenn die endgültigen Zahlen am 27.10.2016 vorliegen.

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