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Überlebenskampf der deutschen Automobilindustrie steht bevor: Benzinerverbot ab 2030

Foto: Pixabay

So wie es aussieht, steht das Ende des Verbrennungsmotors bevor. Wenn ein geplantes Gesetz tatsächlich in Kraft tritt, dürfen bald nur noch Elektroautos verkauft werden.

Deutschlands Automobilhersteller arbeiten bereits an den ersten Elektromodellen, aber noch ist längst nicht klar, ob sich die deutsche Automobilindustrie schnell genug verändern kann, um zu überleben.

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Benzinerverbot ab 2030, da geht kein Weg dran vorbei

Letzten Freitag hat der Bundesrat beschlossen, dass man per Gesetz nachhelfen will, Deutschland zu einem benzinerfreien Land zu machen. Schon ab dem Jahr 2030 soll es gesetzlich verboten sein, einen Benziner zuzulassen. Die Erneuerung der Flotte dürfte natürlich noch einige Jahre dauern.

Dieselben Regeln will man auch EU-weit durchsetzen lassen. Zwar lassen die Wirkungen der Kaufprämie für Elektrofahrzeuge und anderer Initiativen derzeit noch auf sich warten, aber es scheint, als ob sich gerade in den letzten Monaten ein Sinneswandel abzeichnet. Einen Benziner zu fahren, könnte so schnell gesellschaftlich inakzeptabel werden, wie das Rauchen in Restaurants.

Auf der momentan stattfindenden Pariser Automesse stehen zumindest trotz derzeit niedriger Verkaufszahlen von Elektroautos alle Zeichen auf Elektromobilität. Die Autohersteller überbieten sich plötzlich mit der Anzahl der Modelle, die sie herstellen wollen und dem Zeitpunkt, zu dem diese verfügbar sein sollen.

Der Zeitpunkt 2030 deckt sich auch mit den Aussagen, die Elon Musk gemacht hat, als er einem wichtigen Investoren sagte, dass seiner Ansicht nach ab 2030 nur noch elektrische und selbstfahrende Autos auf dem Markt sein werden.

Können die deutschen Automobilhersteller das schaffen?

Die gute Nachricht ist natürlich, dass somit Elektromobilität zu einem Massenmarkt werden würde, den Tesla (WKN: A1CX3T) sicherlich nicht alleine bedienen kann. Also ist anzunehmen, dass auch viel Platz für die deutschen Hersteller ist, um in Zukunft einen Teil der Nachfrage zu bedienen.

Zumindest seit kurzem sind die Ambitionen da, aber jetzt müssen die Hersteller auch zeigen, dass sie attraktive Autos mit großer Reichweite herstellen können, um nicht von der Konkurrenz überholt zu werden. Ein gutes Beispiel dafür ist Porsche, dass zwar ein schickes Luxusauto mit Elektromotor in Aussicht stellt, aber es nicht vor 2019 oder 2020 an Kunden ausliefern wird. Noch vor kurzem war der Lieferstart um ein bis zwei Jahre früher angesetzt. Wenn Tesla sich verspätet, gibt es eine Schlagzeile nach der anderen, bei Porsche scheint es niemand bemerkt zu haben.

Es gibt aber auch Autohersteller mit konkreteren Ambitionen, beispielsweise BMW (WKN: 519000). Bei den Bayern stellt man mit dem i3 schon länger ein relativ attraktives Elektroauto her, von dem aber jährlich nur ein paar tausend Exemplare verkauft werden. Bei BMW sieht man das allerdings als wichtige Zukunftsinvestition an, um bereit zu sein, sobald die Nachfrage anzieht.

Auch der Premiumhersteller Daimler (WKN: 710000) hat einige ambitionierte Mercedes-Modelle in Aussicht gestellt, die auch noch nach eigenen Angaben eine sehr gute Reichweite haben werden. Die Massenhersteller VW (WKN: 766403) und Opel wollen natürlich auch mitmischen, aber nach einem kürzlichen Besuch im neuen Dresdner Elektro-Showroom von VW scheint mir noch ein bisschen das Feuer für die neue Sparte zu fehlen.

Die Kapazitäten sind da

Es scheint also, als ob die deutschen Autohersteller derzeit weder an der Spitze der Entwicklungen sind, noch wirklich kalt erwischt werden. Sie haben noch immer riesiges Know-how und sehr große Produktionskapazitäten, um attraktive Autos herzustellen. Jetzt müssen sie nur noch beweisen, dass sie das auch auf den Elektromarkt übertragen können.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla Motors. The Motley Fool besitzt Aktien von Tesla Motors. The Motley Fool empfiehlt Tesla Motors, BMW und Daimler.

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