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Wie Warren Buffett sein Vermögen gemacht hat

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Warren Buffett hat ein Nettovermögen von 65,5 Milliarden US-Dollar angehäuft. Das macht ihn zum drittreichsten Menschen auf diesem Planeten. Im Gegensatz zu vielen der reichsten Menschen der Welt hat Buffett sein Vermögen aber nicht geerbt und es war auch nicht das Produkt eines erfolgreichen Familienbetriebs. Stattdessen hat er es allein durch das Investieren in Aktien geschafft. Das Interessante dabei ist aber, dass jeder es ihm gleichtun kann.

Alter

Das Ungewöhnlichste an Buffett ist, wie er seine Kindheit zugebracht hat. Während sich die meisten Teenager für Sport oder Musik interessieren, waren Aktien schon damals seine Leidenschaft. Mit 11 kaufte er seine ersten Aktien und ein paar Jahre später hatte er schon ein Portfolio im Wert von zehntausenden von Dollar.

Obwohl nicht alle seine Investitionen erfolgreich waren, lernte Buffett schnell, wie wichtig es ist, Ruhe zu bewahren und Aktien zu halten, selbst wenn sie keine gute Performance bieten. Das ist eine Fähigkeit, die oft von den Investoren übersehen wird, aber die Realität ist, dass es selbst mit der besten Recherche möglich ist, kurzfristige Papierverluste einzufahren.

Stetige Renditen

Buffett unterscheidet sich auch von den meisten Investoren durch seine Geduld. Die meisten Leute sind kurzfristig orientiert, wenn sie mit dem Investieren anfangen, aber Buffett hat immer langfristig gedacht. Anstatt schnell reich werden zu wollen, hat er konstante Renditen bevorzugt, was zusammen mit dem Zinseszinseffekt langfristig zu riesigen Renditen führt. Der beste Beweis für den Erfolg dieser Strategie ist, dass Buffett 99 % seiner 65,5 Milliarden US-Dollar nach seinem 50. Lebensjahr verdient hat.

Hartnäckigkeit

Wie alle erfolgreichen Leute war auch der Weg von Buffett mit Enttäuschungen und Fehlschlägen gesäumt. Er wurde zum Beispiel in Harvard abgelehnt und schaffte es auch nicht eine Stelle im Unternehmen seines Idols (und Investorkollegen) Benjamin Graham zu bekommen. Darüber hinaus hat auch er einige Verlierer unter seinen Investitionen gehabt.

Warren Buffett hat bei seinen Investitionen auch Geld in den Bereichen Rohstoffe und Einzelhandel verloren. Im Fall des ersteren hat er das Fehlen eines Wettbewerbsvorteils nicht erkannt. Im Fall des zweiten hatte er die Probleme im Einzelhandel nicht vorhergesehen.

Aber Buffett gibt nicht auf. In allen Fällen überlegte er sich einfach, was schief gelaufen war und versuchte es erneut auf dem Weg zu größerem Wohlstand. Das ist ein wichtiger Teil des Investierens, da alle Investoren von Zeit zu Zeit Verluste machen und Fehlschläge erleiden. Das Wichtige dabei ist aber daraus zu lernen und kalkulierte Risiken mit hochwertigen Aktien einzugehen.

Einfachheit

Die überraschendste Facette an Buffett ist aber seine Einfachheit. Sein Stil konzentriert sich auf die Kennzahlen, die ein großer Teil der Investoren auch verstehen würde. Er macht keine komplizierten Berechnungen oder versucht, die Zukunft genau vorherzusagen. Er kauft einfach, Aktien zu einem fairen Preis, die einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten haben.

Durch die Kombination dieses einfachen Ansatzes mit langen Haltezeiten, viel Hartnäckigkeit und einer realistischen Erwartung bei den jährlichen Renditen konnte Warren Buffett 65,5 Milliarden US-Dollar anhäufen. Die Frage ist, ob du es ihm gleichtun kannst?

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 16.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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