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Die Prophezeiung von Tesla Motors könnte wahr werden

Model S mit Autopilot. Foto: Tesla Motors.

Vor ein paar Jahren hatte Tesla (WKN:A1CX3T) noch getönt, man würde die Konkurrenz mit offenen Armen willkommen heißen und dass die Verbreitung von Elektroautos dem Unternehmen nur dabei helfen würden, seine ehrgeizigen Ziele, den Verbrennungsmotor abzuschaffen, vorantreiben würden.

Selbst als das Model S das Gesicht der neuen Elektroautos wurde und sehr gute Bewertungen erhielt, wurde auf die mangelnde Zuverlässigkeit, die Probleme mit dem Antriebsstrang, der Karosserie und dem Infotainmentsystem hingewiesen. Daher ging es erst einmal darum, ob Tesla sein Auto perfektionieren konnte, bevor die großen Autohersteller mit ihren besseren Produktionskapazitäten ihre eigenen Elektroautos marktreif hatten.

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Dieses Rennen ist auch noch lange nicht vorbei, aber General Motors (WKN:A1C9CM) hat mit dem Chevrolet Bolt einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht.

DER 2017 CHEVROLET BOLT. BILDQUELLE: GENERAL MOTORS.

DER 2017 CHEVROLET BOLT. BILDQUELLE: GENERAL MOTORS.

Reichweite + 38

General Motors wollte bis Ende 2016 ein leistbares Elektroauto mit einer Reichweite von mindestens 200 Meilen – der magischen Schwelle für die Kunden – auf den Markt bringen. Am Dienstag wurde klar, dass GM auf Kurs ist und laut EPA eine Reichweite von 238 Meilen bietet.

„Chevrolet hat der Welt die Produktionsversion des Bolt Anfang dieses Jahres vorgestellt und in ein paar kurzen Monaten haben wir diese Vision Realität werden lassen.” sagte Alan Batey, Präsident von GM Nordamerika in einer Presseerklärung, „Der Bolt EV ist ein Gamechanger für das Segment Elektroautos und für das Segment Elektroautos und wird Ende des Jahres bei den Chevrolethändlern verfügbar sein.”

Der Preis von unter 37.500 US-Dollar vor Steuererleichterung von bis zu 7.500 US-Dollar ist für die Kunden interessant. Der Bolt selbst sollte den Investoren von Tesla aber keine Sorgen machen, wie viele glauben – sondern das, was wahrscheinlich als nächstes kommt.

Was GM damit bewiesen hat

GM hat damit praktisch bewiesen, wie weit das Unternehmen von den kurzsichtigen Strategien entfernt ist, die Detroit in den letzten Jahrzehnten geplagt haben. Das Unternehmen hat bedeutende Mühen auf sich genommen und Cruise Automation gekauft. Zusätzlich wurden 500 Millionen US-Dollar in das Mitfahrunternehmen Lyft investiert. Aber man sollte nicht erwarten, dass der Bolt jetzt Tesla Konkurrenz macht.

Stattdessen sollte man eher erwarten, dass der Bolt ein kritischer Faktor bei der Umstrukturierung von GM zu einem Unternehmen im Bereich Smart Mobility wird. Eine Flotte von Bolts für die Mobilitätsprojekte wie den Chicago Express Drive, der es Lyftfahrern ermöglicht, einen Chevy Equinox für 99 US-Dollar pro Woche zu mieten – oder als potenzielle Möglichkeit für selbstfahrende Technologie ist ein reales und sehr wahrscheinliches Szenario für die nahe Zukunft.

Was sollte es Tesla scheren, was GM als nächstes macht? Mit dem Bolt hat GM gezeigt, dass es ein interessantes Elektroauto designen und bauen kann. Mit den aktuellen Redesigns wie dem Malibu und dem Impala hat GM gezeigt, dass man auch Limousinen bauen kann – der 2014 Impala war das erste Fahrzeug aus Detroit, das den ersten Platz bei Consumer Reports in 20 Jahren erreicht hat. Das sollte in Zukunft früher als später so weitergehen. Du brauchst auch nicht überrascht zu sein, wenn GM seine interessanten Elektroautos mit den deutlich verbesserten Limousinen auf einer der großen Autoshows in ein oder zwei Jahren zu einem schicken und modernen Elektroauto verbindet, das dann wirklich Tesla Konkurrenz machen soll.

Bei allem, was General Motors seit der Finanzkrise gezeigt hat, sollte kein Zweifel bestehen, dass der größte Autobauer in Detroit auch ein solches Produkt liefern kann. Es geht los, Tesla, du bekommst jetzt die Konkurrenz, die du immer wolltest.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla Motors. Motley Fool empfiehlt General Motors.

Dieser Artikel wurde von Daniel Miller auf Englisch verfasst und wurde am 14.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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