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Mittwochsbilanz: Zinssorgen drücken den DAX, Linde-Aktie fährt Achterbahn, Uniper feiert Börsendebüt

Foto: Pixabay

Während sich die Deutschen mitten im September über bestes Sommerwetter freuten, fiel in Frankfurt das Börsenbarometer. Bis Dienstag verbuchte der DAX vier Verlusttage in Folge, und am Mittwoch hielt sich das Börsenbarometer nur mit Mühe in der Pluszone.

Bei den Parkettakteuren herrscht Unsicherheit darüber, ob die US-Notenbank bereits im September die Leitzinsen erhöht oder diesen Schritt erst im Dezember wagen wird. Bis zur FED-Sitzung am kommenden Mittwoch dürften die Märkte deshalb wohl nervös bleiben.

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Nervös bzw. not amused war auch der Aufsichtsrat eines DAX-Konzerns, der wegen gescheiterter Fusionsgespräche ein paar kleine personelle Änderungen in der Vorstandsetage vornahm. Dies hatte deutliche Auswirkungen auf den Börsenkurs …

Was war an der Börse los?

Der DAX (WKN:846900) erwischte einen schlechten Start in die neue Handelswoche, weil Sorgen über eine bevorstehende US-Leitzinserhöhung den Marktteilnehmern die Laune vermiesten. Der deutsche Leitindex fiel am Montag um 1,3 % auf 10.431 Punkte.

Ganz unten in der DAX-Tabelle landete die Aktie von Linde (WKN:648300), die um 7,0 % absackte. Der Grund für den Einbruch: Die allgemein erwartete Fusion des Industriegase-Herstellers mit dem US-Konkurrenten Praxair war überraschend geplatzt.

Im Fokus des Interesses stand das Börsendebüt von Uniper (WKN:UNSE01). Die Papiere der von E.ON (WKN:ENAG99) abgespaltenen Kraftwerks- und Energiehandelsbeteiligung starteten mit einem Kurs von 10,015 Euro in den Handel und schlossen beim Stand von 10,30 Euro. Der um den Abspaltungseffekt bereinigte E.ON-Kurs fiel um 3,2 %.

Mit einem Plus von 10,1 % setzte sich Osram (WKN:LED400) an die Spitze des MDAX (WKN:846741). Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte berichtet, dass der Mutterkonzern Siemens (WKN:723610) den Verkauf seiner restlichen Beteiligung an dem Leuchtmittelhersteller noch einmal überdenken wolle.

Auch am Dienstag dominierte die Zinsunsicherheit das Marktgeschehen und bescherte den Börsianern den vierten Verlusttag in Folge. Der DAX gab weitere 0,4 % ab und schloss beim Stand von 10.387 Zählern. Am unteren DAX-Ende fand sich mit einem Abschlag von 2,9 % die E.ON-Aktie wieder. Uniper-Papiere verbesserten sich am zweiten Tag ihres Börsendaseins um 3,9 %.

Gegen den Trend konnte die Linde-Aktie einen Teil der Vortagsverluste wieder wettmachen und 4,6 % zulegen. Die Markteilnehmer honorierten damit die Reaktion des Linde-Aufsichtsrates auf den gescheiterten Praxair-Deal: Der hatte dem Finanzchef des Konzerns mit sofortiger Wirkung Gelegenheit gegeben, mehr Zeit mit Familie, Hund und Gartenarbeit zu verbringen. Der Vorstandschef werde nach Ablauf seiner ersten Amtszeit ab 2017 ebenfalls nicht weiter zur Verfügung stehen, hieß es. In Fachkreisen munkelt man nun, die Fusionsverhandlungen könnten eventuell wiederaufgenommen werden.

Am Mittwoch war die Stimmung auf dem Frankfurter Parkett etwas besser. Der DAX zeigte um 16:30 Uhr ein Plus von 0,2 %.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (15.09.) berichtet der europäische Automobilherstellerverband Acea über die Kfz-Neuzulassungen im August und September. Die US-Statistiker legen August-Zahlen zu den Erzeugerpreisen, der Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung vor. Die September-Werte der Konjunkturindikatoren Philly Fed Index und Empire State Index werden veröffentlicht. Oracle gibt Quartalszahlen bekannt.

Am Freitag (16.08.) informiert uns Volkswagen (WKN:766403) über den Absatz im August. Aus den USA erreichen uns Daten zu den Verbraucherpreisen und Realeinkommen im August. Die Uni Michigan äußert sich zum Verbrauchervertrauen im September.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool eine angenehme Restwoche.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt Aktien von Oracle und empfiehlt Linde.

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