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Bayer erhöht das Gebot für Monsanto

Foto: Pixabay, Unsplash

Was ist passiert?

Der deutsche Chemie- und Pharmariese Bayer (WKN:BAY001) erhöht sein Gebot in dem monatelang andauernden Bieterkrieg, um das amerikanische Unternehmen Monsanto (WKN:578919) zu kaufen. Bayer hat sein Angebot auf 127,50 US-Dollar pro Aktie erhöht, zuvor lag das Gebot noch und dabei das vorhergehende Gebot um 2,50 Dollar erhöht.

Bayer hat zugestimmt diesen Betrag zu bezahlen, wonach Monsanto mit mehr als 65 Millionen bewertet wird (Schulden inklusive).

Monsanto hat das Angebot bestätigt und angegeben, man wäre „in konstruktiven Verhandlungen“ mit dem Käufer in spe. Das Unternehmen fügte hinzu, man würde „diese Gespräche fortführen und gleichzeitig den Vorschlag bewerten, genau wie die Vorschläge von anderen Parteien und weitere strategische Alternativen“. Mehr war von Monsanto nicht zu hören.

Das ist das dritte Angebot, das Bayer seit dem letzten Mai macht, wobei damals das Übernahmeangebot noch bei 122 US-Dollar pro Aktie lag.

Ist das wichtig?

Monsanto ist gerade dabei, sich für den Gedanken zu erwärmen, von Bayer geschluckt zu werden, wie wir in der optimistischen Ausdrucksweise dieser Erklärung sehen können. Die Investoren aber scheinen deutlich skeptischer zu sein. Seit das letzte Angebot publik gemacht wurde, hat sich die Aktie kaum mehr bewegt und liegt jetzt bei etwa 108 US-Dollar pro Aktie.

Das könnte daran liegen, dass eine Fusion zwischen den beiden Unternehmen von den Behörden mit großem Argwohn beäugt wird, besonders in Europa, und es könnte kompliziert werden, da die Europäer wegen der genetisch veränderten Nahrungsmittel bisher sehr gegen Monsanto eingestellt waren.

Darüber hinaus geht in diesem Segment des Agrarmarktes gerade die Konsolidierungswut um. Im letzten Monat bekam die Übernahme von Syngenta durch ChemChina das wichtige grüne Licht vom Commitee of Foreign Investment aus den USA. 2015 war Syngenta schon das Ziel eines nicht durchgeführten Übernahmeversuches von niemand anderem als Monsanto.

Obwohl Bayer und Monsanto einer Fusion nicht abgeneigt scheinen, sollte sie erreicht werden, wäre das nur der Anfang eines langen und langsamen Prozesses – der wahrscheinlich auch zu deutlichen Kompromissen und langen Verhandlungen mit den Regulierungsbehörden führen wird. Wie diese Geschichte endet, wissen wir nicht, aber sie wird kein schnelles Ende finden.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Eric Volkman auf Englisch verfasst und wurde am 12.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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