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Investieren für Anfänger: Mit einem „Exchange-traded fund“ bekommst du viel Vermischung für wenig Geld

Foto: Pixabay, Meditations

Alte Regel: Investieren ist so einfach oder schwierig, wie du es machst. Es kommt auch darauf an, wieviel Zeit man in die Recherche stecken will. Bei The Motley Fool untersuchen wir immer die Unternehmen ganz genau und geben ein Urteil ab, damit Anleger das Maximum aus ihren Investments holen können. Wenn du aber noch nicht ganz so viel Erfahrung als Anleger hast, kann das alles ein kleines bisschen überwältigend sein. Deswegen betrachten wir hier mal ein äußerst beliebtes Produkt für Privat-Investoren: Exchange-traded funds (ETFs).

Vermischung für wenig Geld

ETFs sind nicht schwer zu begreifen, und das ist schön, tummeln sich in der Finanz-Branche doch oft Leute, die das Einfache sehr kompliziert erscheinen lassen. ETF verfolgen entweder einen Index, einen Rohstoff, Anleihen oder auch eine Gruppe an Unternehmen, die gewisse Ähnlichkeiten aufweisen. Da sie nicht aktiv und von Menschenhand gemanagt werden, fallen oft vergleichsweise geringe Gebühren an. Im Gegensatz zu Indexfonds können sie aber wie eine ganz normale Aktie am Tag gehandelt werden.

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Der große Vorteil besteht darin, dass ein ETF sofort Vermischung bietet. Ein ETF, der beispielsweise den englischen FTSE 100 verfolgt, kauft automatisch Anteile an allen Unternehmen, die im Index vertreten sind, in der Regel anteilig an der Marktkapitalisierung. Heißt: Man hat mehr Anteile von den größten Unternehmen im Index (darunter Royal Dutch Shell und GlaxoSmithKline), weniger von denen am unteren Ende der Werttabelle.

Vermischung ist enorm wichtig. Langfristig ist es natürlich eine gute Idee, wenn man Anteile an einem Pharma-Giganten oder den Großen im Öl-Biz hält, allerdings ist man, sollte es sich dabei um die einzigen Investments handeln, sehr starken Risiken ausgesetzt, sollte es einmal branchenspezifischen Ärger geben. Wenn du also dein Geld in einen FTSE 100 ETF steckst, verringerst du das Risiko, weil du auch in andere Branchen investierst, die nichts mit Öl oder Pharma zu tun haben, etwa in Banken, Immobilien und Tech. Sinnvoll!

Noch ein Vorteil: Man hat schier unendliche Möglichkeiten, sich den ETF zusammenzustellen. Small Caps aus der EU? Brasilianische Unternehmen? Alles kein Problem. Manche Unternehmen bieten jetzt Fonds an, die Unternehmen tracken, die Future-Tech machen: Cybersicherheit und Roboter. Sehr schön also für Leute, die Zeit haben, ihren Investments beim Wachsen zuzusehen.

Das Thema Kosten

ETFs sind leider aber nicht ganz perfekt. Die Logik diktiert, dass ein ETF nicht den Markt schlagen kann, den er trackt. Anders gesagt: Du bekommst immer etwas weniger als der Markt abwirft, wenn du die Kosten miteinberechnest, die aber, wie erwähnt, sehr gering sind. Wenn du hingegen bei einem einzelnen Unternehmen richtig liegst, kannst du sehr schnell sehr vermögend werden.

Die Gebühren sind zwar gering, allerdings fallen weitere Gebühren bei Kauf und Verkauf an, da sie eben wie Aktien gehandelt werden. Die Höhe kommt auf den jeweiligen Broker an. Wenn du also aus dem Bauch heraus schnell Entscheidungen triffst (denk an die Gebühren!) oder nur ein paar Euro jeden Monat zum Investieren hast, ist das nicht das perfekte Investment.

Startklar?

Insgesamt kann man aber sagen, dass ETFs für unerfahrene wie auch für erfahrene Investoren ein gutes Investment sind. Gerade für Einsteiger sind sie ein guter Anfang, bieten sie doch relativ viel Transparenz, geringe Kosten und Flexibilität. Wenn man den Sprung in den Markt gewagt und Erfahrung gesammelt hat, kann man einzelne Positionen zukaufen und daran arbeiten, den Markt tatsächlich zu schlagen.

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The Motley Fool hält keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Paul Summers erschien am 6.9.2016 auf Fool.co.uk. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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