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SolarCity in 5 Charts erklärt

Foto: Pixabay, Ana_J

SolarCity (WKN:A1J6UM) hat in den letzten Jahren einiges durchmachen müssen. Das Unternehmen ist zu einer dominanten Kraft im Bereich Solaranlagen für Wohngebäude geworden und trotz dieser Dominanz ist die Aktie gefallen und jetzt wird das Unternehmen auch noch von Tesla Motors gekauft. Diese Übernahme ist weit davon entfernt, abgeschlossen zu sein, daher sollte man als Investor ein wachsames Auge darauf haben, wo sich das Unternehmen hin bewegt. Die folgenden fünf Grafiken werden dir dabei aber helfen.

Das Wachstum

Diese Grafik zeigt, wie schnell SolarCity in den letzten fünf Jahren gewachsten ist und dieser Trend ist beeindruckend. Ein Grund, warum das Unternehmen so schnell wachsen kann, liegt darin, dass die Umsätze von neu installierten Solaranlagen zu den Umsätzen der älteren Systeme dazu kommen. Theoretisch könnte SolarCity damit die Umsätze in der absehbaren Zukunft erhöhen.

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Aufgrund dieses Wachstums hat SolarCity aber keinen Gewinn gemeldet und daher ist die nächste Grafik auch so wichtig.

Das Geld

Wie du im Folgenden sehen kannst, hat sich das Wachstum noch nicht in den Gewinnen niedergeschlagen. Das liegt teilweise daran, dass die operativen Kosten komplett von den Umsätzen aus Solarleasingverträgen ausgeglichen werden und teilweise aufgrund der Investitionen in weiteres Wachstum. Aber das erinnert uns auch daran, dass Wachstum nicht notwendigerweise auch bedeutet, dass ein Unternehmen profitabel ist.

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Vielleicht sinken die Kosten ja nicht?

Eines der wiederkehrenden Themen im Solarbereich in den letzten zehn Jahren und einer der Gründe, warum SolarCity so schnell wachsen kann, ist, dass die Kosten schnell fallen. Aber in letzter Zeit haben die Ergebnisse von SolarCity auch gezeigt, dass das nicht der Fall sein könnte. Das siehst du auch in der nächsten Grafik. Die Kosten sind in Q1 gestiegen und selbst in Q2 2016 sind die Installationskosten höher als noch vor zwei Jahren.

BILDQUELLE: SOLARCITY.

Das Hauptproblem ist, dass die Vertriebskosten auch steigen und das haben wir bei Konkurrenten wie Sunrun auch gesehen. Aber selbst die Kernkosten bei der Installation sind nur leicht im Jahresvergleich gesunken. Sinkende Kosten könnten kein Vorteil sein, denn wenn die Kosten weiter steigen. Dann sollten sich die Investoren auch Sorgen machen.

SolarCity braucht weiterhin frisches Geld

Einer der Warnhinweise, auf die ich in der Solarindustrie achte, sind die steigenden Kosten für die Schulden. Wenn die Zinskosten steigen, dann bedeutet das, dass ein Unternehmen weniger wettbewerbsfähig ist und wenn ein Unternehmen permanent frisches Geld braucht, wie SolarCity, dann können steigende Zinsen zu einem Teufelskreis werden (wie bei SunEdison).

Ich habe ja schon zuvor angedeutet, wie die Fremdkapitalkosten von SolarCity steigen und die folgende Grafik zeigt, wie schnell sich die Schulden erhöhen.

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Steigende Fremdkapitalkosten sind schlecht, aber wenn man abhängig von Schulden ist, um sein Geschäft am Laufen zu halten, dann ist das ein absolutes Desaster.

Die operativen Ausgaben steigen

Die erste Grafik, die ich dir gezeigt habe, waren die Umsätze in den letzten fünf Jahren. Die folgende zeigt, wie schnell die Umsätze im Vergleich zu den operativen Kosten gestiegen sind.

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Wie du siehst, sind die operativen Kosten mehr als doppelt so schnell wie die Umsätze gestiegen und diese Kosten werden auch weiterhin bleiben, wenn es weniger Aufträge gibt, wie in den letzten Quartalen. Den Installations- und den Vertriebsprozess zu besitzen, ist teuer und das treibt die operativen Kosten höher. Und wenn das Geschäft dann hinter den Erwartungen zurückbleibt, dann könnte das zu einem Mühlstein werden, der das Unternehmen nach unten zieht.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt SolarCity und Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 02.09.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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