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Virtual Reality Unternehmen: Die besten und schlechtesten Investments

Foto: Pixabay, skeeze

Virtual Reality (VR) ist ein kleiner Markt – nur 1 % der PCs sind VR-fähig, aber das hält einige Tech-Unternehmen nicht davon ab, viel Zeit und Geld zu investieren, um neue VR-Technologie auf den Markt zu bringen. Facebook (WKN:A1JWVX), NVIDIA (WKN:918422), Sony (WKN:853687) und GoPro (WKN:A1XE7G) steigen auf ihre eigne Art und Weise in VR ein und das sollten Investoren jetzt wahrnehmen.

In den kommenden Jahren wird VR anfangen sein Potenzial zu realisieren. Es wird geschätzt, dass es in zwei Jahren 171 Millionen aktive VR Nutzer gibt und bis 2020 wird der VR Mark laut TrendForce auf 70 Milliarden US-Dollar wachsen.

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Aber nicht alle VR-Unternehmen sind eine gute Wahl. Was du wissen solltest:

NVIDIAs dominante VR-Position

NVIDIA ist mit einem Marktanteil von 66 % bereits ein dominanter Graphic-Processing-Unit (GPU) Hersteller. Die Grafikkarten des Unternehmens werden an die besten high-end Grafiken von PC und Notebooks geliefert. Das ist ein Zeichen dafür, dass es seine dominante Position nicht so leicht aufgeben wird.

Mit der Einführung seiner neuen GTX 1080, 1070 und 1060 Grafikkarte für Notebooks machte das Unternehmen in diesem Monat einen großen Schritt in VR. Die Karten erzielen 10 % der Performance von anderen vergleichbaren Desktop Grafikkarten (eine erstaunliche Leistung) und machen jeden Laptop, in dem sie eingebaut werden, vollständig VR fähig.

Obendrauf werden NVIDIAs GPUs auch in Server verwendet, die vielleicht schon bald dazu genutzt werden, um Cloud-basierte VR Systeme anzutreiben. Das würde prozessor-intensive Aufgaben, wie Bewegungsmelder, in die Cloud outsourcen, anstatt sie allein am PC laufen zu lassen.

So oder so, mittels der Dominanz des Unternehmens in Desktop und Notebook GPUs und neuen VR-fähigen Grafikkarten, wird NVIDIA, obwohl es in Richtung VR geht, weiterhin die Hardware-Gaming Industrie anführen.

Sonys direktes VR-Spiel

Ein anderes Unternehmen mit viel VR Potenzial ist Sony. Im kommenden Oktober beginnt das Unternehmen VR Bundles, für 499 US-Dollar zu verkaufen, welches Spiele, Bewegungssteuerung und VR Headsets beinhaltet, bzw. 399 US-Dollar für das VR Headset allein. Das PlayStation VR Bundle funktioniert auch mit der PlayStation 4, welche bis heute bereits 40 Millionen mal verkauft wurde.

Und es gibt Anzeichen dafür, dass viele Spieler VR auf einer Konsole wie der PlayStation 4 dem PC vorziehen. Eine Umfrage auf dem Gamer-Netzwerk ergab, dass viele Spieler eher Sonys VR Headset kaufen wollen, als irgendein anderes VR System.

Sony hat auch eine Vielzahl an Entwickler, die bereits VR Spiele für die Konsole entwickeln – ungefähr 230 seit der letzten Zählung. Sobald Sonys PS4 VR Headset in ein paar Monaten zum Kauf bereitsteht, werden wir herausfinden, wie vielversprechend das VR Potenzial des Unternehmens wirklich ist.

Facebooks langfristige Wette

Vor zwei Jahren gab Facebook 2 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Oculus, einem VR Unternehmen, aus. Das Rift Headset des Unternehmens stand im Januar für 599 US-Dollar zum Verkauf, welches seither auf der Spitze des High-End VR Marktes steht. Das ist langfristig zwar keine schlechte Sache, aber es bedeutet auch, dass es eine Weile dauern wird bis Facebook aus seinem Rift-Kauf Geld machen kann.

Aber Facebook ist geduldig. CEO Mark Zuckerberg sagte im letzten Jahr über VR, dass „Es wichtig ist zu erkennen, dass es langsam wachsen wird, so ähnlich wie Computer und Handys, als diese eingeführt wurden.“ Und Oculus CEO Palmer Luckey sagte, dass es vielleicht fünf bis zehn Jahre dauern wird, bis VR wirklich abheben wird.

In der Zwischenzeit verbündet sich Oculus mit Entwickler, um VR Spiele und Inhalt zu kreieren. Investoren sollten nicht erwarten, dass Oculus sich in der nächsten Zeit bezahlt macht, aber Facebook glaubt an den langfristigen Ausblick von VR und es wäre sinnvoll, wenn Investoren das Gleiche tun würden.

GoPros VR Versuch

Am Anfang des Jahres hatte die würfelförmige Ausrüstung namens Omni sein Debut. Es beinhaltet sechs Kameras für das Filmen und kann mit VR zusammengeführt werden.

Falls du es noch nicht auf Facebook oder irgendwo anders gesehen hast, also GoPros 3D Videos sind wirklich beeindruckend. Meiner Meinung nach ist das Problem, dass es nichts gibt, das andere Unternehmen davon abhält, das Konzept von Omni zu kopieren.

Erstens kostet die Ausrüstung allein 1.500 US-Dollar, aber der Preis steigt auf 5.000 US-Dollar, wenn du die sechs HERO4 Black Kameras hinzufügst, die du brauchst um in 3D zu filmen. Dieser Preis limitiert Ominis Fähigkeit den durchschnittlichen Konsumenten anzulocken.

Zweitens gibt es nichts, dass andere Unternehmen davon abhält ihre eigene Ausrüstung mit einer Software zu entwickeln, die einzelne Videos zusammenflickt, um eine ähnliche VR-Erfahrung anzubieten. Natürlich macht GoPro den Prozess einfacher, in dem es die Ausrüstung, Kameras und die Bearbeitungssoftware für die Herstellung von VR Videos, zusammen anbietet. Aber ich sehe hier kein großes Hindernis für die Konkurrenz.

Es ist definitiv ein VR Potenzial für GoPro, aber zum jetzigen Zeitpunkt glaube ich, dass der hohe Preis dem Unternehmen große Probleme bereiten wird, Nutzer davon zu überzeugen die neue Technologie zu übernehmen. Und obwohl die 3D Videos gut aussehen ist es kein Beweis dafür, ob es genug Menschen gibt, die wirklich die Hardware kaufen wollen, um ihren eigenen VR Inhalt herzustellen.

Jedes dieser obengenannten Unternehmen lässt sich auf VR ein und alle haben Potenzial. Aber wenn es Investoren mehr darum geht, im VR Himmel schnell Gewinne zu machen, glaube ich, dass Sony und NVIDIA die bessere Wahl wären, während GoPro unter diesen am wenigsten Chancen anbietet.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook, GoPro und Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und wurde am 24.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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