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Henkel steigert den Gewinn bei stagnierenden Umsätzen und erwartet weitere Steigerungen

Foto: Wikimedia Commons, Cygnusloop99

Henkel (WKN:604843) hat die Zahlen der ersten Jahreshälfte präsentiert. Diese sehen wie erwartet gut aus. Obwohl der Umsatz stagnierte, konnte der Gewinn deutlich gesteigert werden.

Gute Umsatzentwicklung, noch bessere Gewinnentwicklung

In den ersten sechs Monaten des Jahres hat sich das Geschäft für Henkel sehr erfreulich entwickelt. Der Umsatz ist zwar um 0,2 % gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres gefallen und lag damit weiterhin bei 9,1 Milliarden Euro, doch ist das lediglich ein Nebeneffekt der Wechselkursschwankungen. Bei konstanten Wechselkursen hätte sich ein Umsatzplus von 4,4 % ergeben, was für einen Konzern dieser Größe keine schlechte Leistung ist.

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Beeindruckender als die Umsatzentwicklung ist allerdings die Gewinnentwicklung. Denn trotz des gefallenen Umsatzes ist der Nettogewinn um 9,6 % von 1,0 Milliarden auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen. Die Umsatzrendite lag im ersten Halbjahr mit 16,2 % deutlich über dem Niveau des ersten Halbjahres 2015, als ein Wert von 14,9 % erreicht wurde. Lässt man die bereits erwähnten Wechselkursschwankungen außer Acht, kann sich Henkel über Wachstum in allen drei Geschäftsbereichen freuen. Die Gewinnmargen sind ebenfalls in allen Bereichen gestiegen. Dazu beigetragen haben sowohl das strikte Kostenmanagement als auch Preiserhöhungen.

Erfreulich ist auch die globale Umsatzentwicklung. Auf konstanter Wechselkursbasis sind die Umsätze in allen Regionen, in denen der Konzern vertreten ist, gestiegen. Gleichzeitig konnte in allen Regionen der Gewinn weiter gesteigert werden.

Guter Ausblick auf das restliche Jahr, aber hohe Erwartung an der Börse

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern eine organische Umsatzsteigerung, also die Umsatzsteigerung ohne den Einfluss von Zukäufen oder Verkäufen, von 2 bis 4 %. Jeder der drei Geschäftsbereiche soll seinen Umsatz voraussichtlich in dieser Spanne steigern. Die Umsatzrendite soll dabei noch weiter auf mehr als 16,5 % gesteigert werden.

Diese hervorragende Performance wurde an der Börse auch honoriert. Seit Jahresbeginn ist die Aktie bereits um fast 20 % gestiegen und hat die Bewertung des Unternehmens in die Höhe getrieben.

Im letzten Geschäftsjahr wurde ein Gewinn von 4,44 Euro je Aktie erwirtschaftet. Auf dieser Basis liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit bei fast 27. Gehen wir davon aus, dass sich die Ergebnisentwicklung fortsetzen wird wie in den ersten sechs Monaten, könnte der Gewinn auf etwa 5 Euro je Aktie steigen. Damit ergäbe sich ein noch immer hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 24. Der hohe Kurs spiegelt meiner Meinung nach die hohen Erwartungen an das Unternehmen wieder, jedoch ist die Aktie in meinen Augen nicht mehr günstig bewertet.

Fazit

Henkel hat einmal mehr bewiesen, dass es ein stetig wachsendes Unternehmen ist. Dank der Disziplin des Managements können die Rendite und damit auch der Gewinn ebenso stetig weiter gesteigert werden. Der Ende April aus dem Amt geschiedene Vorstandsvorsitzende Kasper Rorstedt hat seinem Nachfolger also einen wachsenden und hochprofitablen Konzern hinterlassen.

Die gute Performance wird allerdings meiner Meinung nach an der Börse bereits in voller Höhe honoriert, so dass die Aktie auf Grund des derzeit hohen Kursniveaus für mich nicht interessant ist.

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Dennis Zeipert besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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