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3 Aktien mit über 6 % Dividende

Foto: Pixabay, Skitterphoto

Immer wenn man Aktien mit haushohen Renditen von mehr als 6 % kauft, dann muss man schon fast annehmen, dass hier etwas mehr Risiko im Spiel ist als bei Aktien mit weniger Rendite. Das bedeutet aber nicht, dass Investitionen mit einer derart hohen Rendite auch extrem spekulativ sind. Drei Unternehmen mit solchen Dividenden, die auch noch solide sind und Kandidaten für dein Portfolio wären, sind Cheniere Energy Partners (WKN:A0MSJ6), BP (WKN:850517) und StoneMor Partners (WKN:A0B7S5). Im Folgenden erfährst du, warum diese Unternehmen solider aussehen, als ihre Dividenden andeuten.

Durch solide Verträge gedeckte Ausschüttungen

Cheniere Energy (WKN:580884) war bei den Investoren schon immer ein heißes Thema. Einige sehen das als ein stark überbewertetes Unternehmen an, denn der Markt für Flüssigerdgas ist nicht so robust, wie es scheint, und die Schätzungen für die Gewinne könnten etwas überzogen sein. All diese Sorgen könnten auf das Mutterunternehmen natürlich zutreffen, aber für das Tochterunternehmen Cheniere Energy Partners ist das weniger ein Problem. Das Unternehmen jetzt zu besitzen, bietet darüber hinaus auch eine ziemlich beeindruckende Dividende von 6,3 %.

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Einer der Gründe, warum Cheniere Energy Partners anders als sein Mutterunternehmen ist, liegt daran, dass 89 % der Produktion des Sabine-Pass-Werks, das aktuell in Betrieb oder im Bau ist, schon verkauft wurde und die Verträge über 20 Jahre feste Einnahmen generieren, womit auch noch das Risiko schwankender Rohstoffpreise ausgeglichen wird.

Die Käufer des Erdgases verfügen auch über ein Kreditrating, das sicherstellt, dass das Risiko niedrig bleibt. Dieser stabile Cashflow bedeutet, dass die Investoren ziemlich stetige Ausschüttungen erwarten können und sich um die Schwankungen auf dem Markt keine großen Sorgen machen müssen. Zusätzlich ist es unter dem neuen Management das Ziel, das Rating derart zu erhöhen, dass niedrigere Kapitalkosten entstehen und noch mehr an die Aktionäre ausgezahlt werden kann.

Das Fragezeichen hängt bei Cheniere Energy Partners und seinem Mutterunternehmen über der Frage, ob das Unternehmen auch effizient betrieben wird, d.h. hohe Auslastung und niedrige Kosten. Wir werden noch etwas Zeit brauchen, um zu sehen, was hier möglich ist, während das Unternehmen den Bau des Werkes fertigstellt. In der Zwischenzeit bekommt man eine anständige Dividende als Zeitvertreib.

Die Auszahlung beibehalten, koste es, was es wolle

Für BP und andere integrierte Öl- und Gasunternehmen kommt es in letzter Zeit darauf an, Kapital zu sparen und die Auszahlungen an die Aktionäre aufrecht zu erhalten. Fast jedes Unternehmen in dieser Branche hat schon mehrmals bei den Investorkonferenzen betont, dass es von höchster Wichtigkeit ist, die Dividende beizubehalten. Für BP ist die Sache sogar noch schwerer, da das Unternehmen auch noch mit den Nachwehen der Katastrophe im Golf von Mexiko umgehen muss.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt BP aber Anzeichen, das auch zu schaffen. Die Zahlen des letzten Quartals waren nicht besonders gut, aber beeindruckend waren die Pläne des Managements, bis 2020 weitere 800.000 Barrel pro Tag fördern zu wollen und Kostendeckung nach Cashflow – operativer Cashflow minus Kapitalausgaben und Dividenden – bei 50 bis 55 US-Dollar pro Barrel erreichen zu wollen. Es hilft auch, dass BP schon bessere Ergebnisse aus den Segmenten Petrochemie und Schmiermittel sieht. Das sind Geschäftsteile, die etwas weniger zyklisch sind und einen besseren und stetigeren Strom an Cashflow und Gewinnen liefern sollten, um die volatile Natur der Öl- und Gasexploration und Produktion auszugleichen.

Das Geschäft etwas anders aufzustellen und einige größere Kostenpunkte in der Produktion zu senken, ist eine größere Verbesserung verglichen mit den vorhergehenden Prognosen und sollte die Dividende von aktuell 7,2 % weiterhin möglich machen.

Eine Dividende von 11 % ist nicht extrem riskant

Es mag sich etwas morbide anhören, vom Tod zu profitieren, aber die Wahrheit ist, dass es auch solche Dienstleistungen geben muss. Aus der Sicht eines Investors ist das ein sehr vorhersehbares Geschäft, das mit dem BIP und dem Bevölkerungswachstum steigt und fällt. Bei einem stetigen Cashflow, der eine Ausschüttung von 11 % stützt, gibt es nicht viele Anreize für StoneMor, das Wachstum aggressiv voranzutreiben. Noch dazu ist der Markt für solche Dienstleistungen sehr zersplittert, was dem Unternehmen Möglichkeiten gibt, von Zeit zu Zeit kleine Übernahmen zu machen.

StoneMor hatte es in letzter Zeit mit kurzfristigen Problemen wie einem erfolglosen Vertrieb und einem Nachlassen bei den Einnahmen aus Investments zu tun, aber das sind Dinge, die sich im Lauf der Zeit wieder einrenken sollen, wenn das Unternehmen seinen Vertrieb umstellt. Trotz dieser Probleme generiert das Unternehmen mehr als genug Cash, um seine aktuelle Ausschüttung zu decken und wird das auch in Zukunft noch schaffen.

Eine Sache sollte man aber bei einer derart hohen Rendite nicht vergessen: Erwarte nicht zu viel in Bezug auf Kursgewinne. In den letzten fünf Jahren ist der Kurs der Aktie sogar um 13 % gefallen. Die Rendite sollte das aber mehr als wieder ausgleichen. Wenn Dividenden das einzige ist, was du willst, dann ist StoneMor einen Blick wert.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

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Motley Fool empfiehlt StoneMor Partners.

Dieser Artikel wurde von Tyler Crowe auf Englisch verfasst und wurde am 12.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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