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Die 3 Tech-Aktien mit den größten Wachstumsaussichten, die du jetzt am Markt findest

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In der Tech-Branche findet man naturgemäß Aktien mit großen Chancen auf Wachstum, allerdings kann es etwas mühsam sein, die größten Player ausfindig zu machen. In diesem Artikel nehme ich mich Unternehmen an, die drei Voraussetzungen erfüllen: Eine Marktbewertung über 2 Milliarden US-Dollar (kleinere Unternehmen haben nämlich oft unvorhersehbare Wachstumsraten), eine Prognose von 40 % Absatzwachstum für dieses und nächstes Jahr oder mehr als 40 % Einnahmewachstum in eben diesem Zeitrahmen. Damit es ausgewogen bleibt, mussten die Aktien weiterhin von mindestens einem weiteren Dutzend Analysten besprochen worden sein.

Hier also die drei Aktien, die den Voraussetzungen entsprechen: Pure Storage (WKN:A14YFN), Palo Alto Networks (WKN:A1JZ0Q) und Mobileye (WKN:A119ES).

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Pure Storage

Pure Storage bietet seinen B2B-Kunden cloudbasierte Lösungen zur Datenspeicherung. Was das Unternehmen von der Konkurrenz abhebt ist, dass man zur Sicherung Flash Memory in sogenannten Solid State Drives (SSDs) im Gegensatz zu traditionellen Festplatten nutzt (HDDs). SSDs sind dichter, zuverlässiger und energieeffizienter als HDDs, weil es keine physischen, beweglichen Teile haben. SSDs sind gegenüber HDDs gigabyteweise berechnet kostenspieliger, allerdings schließt sich die Lücke im Verlauf des letzten Jahrzehnts beständig.

Die Nachfrage nach der Plattform von Pure Storage war robust. Im Jahr 2015 konnte das Unternehmen einen Absatzzuwachs von 152 % verkünden. Für dieses Jahr werden 61 % Zuwachs erwartet, nächstes Jahr 42 % – mit diesen Zahlen liegt man vor den beiden anderen Unternehmen in diesem Artikel.

Allerdings ist Pure Storage weder auf GAAP- noch auf non-GAAP-Basis profitabel. Die Verluste haben sich im vergangenen Quartal noch einmal vergrößert. Auch wichtig zu wissen: Man liefert sich mit dem Rivalen EMC einen erbitterten Streit über Patente, außerdem hat man das Gesetz am Hals: Anwälte fingen im Mai an, wegen “möglicher Verletzungen nationaler Sicherheitsgesetze” zu ermitteln.

Palo Alto Networks

Palo Alto Networks bietet die Firewall der nächsten Generation an – und zwar für 31.000 Kunden in über 140 Ländern, darunter mehr als die Hälfte von Fortune 100 und Global 2000. Die Firewall des Unternehmens gilt als die beste ihrer Art, die unter anderem auch vom US-Verteidigungsministerium und anderen großen Verbänden auf der ganzen Welt anerkennendes Kopfnicken abgestaubt hat. Die Nachfrage nach Diensten zur Cyber-Sicherheit hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen, allein im letzten Jahr hat sich die Anzahl der persönlichen Datenlecks auf sage und schreibe 178 Millionen Fälle mehr als verdoppelt, wie das Identity Theft Resource Center mitteilte.

Im Geschäftsjahr 2015 konnte das Unternehmen Umsatzwachstum von 55 % berichten, für dieses wird ein Wachstum von 47 % erwartet, für das kommende Jahr 34 %. Diese Zahlen bleiben zwar hinter denen von Pure Storage zurück, dafür hat Palo Alto woanders die Nase vorn: beim Einnahmenwachstum. Palo Alto ist auf GAAP-Basis vielleicht nicht profitabel, die non-GAAP-Einnahmen (wo man die aktienbasierten Kompensationen und andere Ausgaben nicht anführt) allerdings sollen sich 93 % verbessern, im kommenden Jahr nochmal 59 %. Damit hat man in diesem Segment von allen drei Aktien die besten Zahlen. Allerdings sollten Investoren ein wachsames Auge auf den aktienbasierten Kompensationen haben, die sind nämlich im letzten Quartal satte 76 % gestiegen und haben damit ein Drittel des Umsatz verschlungen.

Mobileye

Hier haben wir das Unternehmen, das “all-round” am ausgewogensten wächst – also mit beständigem Absatz und Einnahmenwachstum, von dem man nicht ausgehen muss, dass es im nächsten Jahr schon wieder fällt. Mobileye stellt ADAS her. Darunter versteht man “Advanced Driver Assistance Systems”, also Systeme, die den Fahrer im Fahrzeug unterstützen. Außerdem stellt man für 90 % der Automarken weltweit Chips her. Die Kernstrategie des Unternehmens besteht darin, dass man sich mit bereits bestehenden günstigeren Technologien verbindet, darunter Kameras und Radar, damit Lenkung und Bremsen Hindernisse “sehen” und gegebenenfalls eingreifen können. Neuere Systeme ermöglichen Fahrzeugen, dass sie in ein und derselben Spur bleiben und stellen damit ein halbautomatisches Fahren her.

Die Nachfrage nach dieser Art Tech stieg, deswegen konnte man im vergangenen Jahr den Absatz 68 % steigern. Analysten gehen von Wachstum in diesem Jahr von 44 % und 43 % im nächsten Jahr aus. Was GAAP und non-GAAP angeht, ist Mobileye jeweils profitabel. Allerdings ziehen Analysten für ihre Prognose lieber die non-GAAP-Einnahmen heran. Auf dieser Basis geht man davon aus, dass Mobileye Einnahmewachstum von 48 % dieses Jahr und 49 % im nächsten Jahr schafft. Damit wäre man einer der wenigen schnell wachsenden Aktien, mit beschleunigendem Einnahmewachstum.

Für die Zukunft sollten Anleger im Hinterkopf behalten, dass Mobileye wachsender Konkurrenz von Nvidia ausgesetzt ist. Die jüngste Entscheidung von Tesla, dass man zufünftig auf die Chips von Mobileye verzichten will, könnte den Ruf ein wenig beschädigen.

Achte auf die Bewertungen

Pure Storage, Palo Alto und Mobileye wachsen auf beeindruckende Art und Weise. Aber ihre Bewertungen sind ebenfalls recht hoch. Pure Storage wird fünffach über den Absätzen gehandelt, die Konkurrenz von EMC lediglich mit dem Faktor 2. Palo Alto mit dem Faktor 9, weit über den Rivalen in der Cybersecurity-Branche. Mobileye wird 34-fach über den Absätzen und 119-fach über den Einnahmen gehandelt. Im Ernst.

Diese hohen Faktoren zeigen, dass alle drei Aktien riskante Investments sind, die jederzeit an Wert verlieren könnten und die Erwartungen der Analysten unterlaufen. Deswegen sollten Anleger diesen Aktien nicht einfach wegen ihres großen Wachstums nachlaufen. Man sollte sich schon im klaren darüber sein, ob die Wachstumsaussichten auch die hohen Bewertungen rechtfertigen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Nvidia und Tesla Motors. The Motley Fool empfiehlt Palo Alto Networks.

Dieser Artikel von Leo Sun erschien am 11.8.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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