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Wie ich eine sichere Dividendenrendite von 9 % bekommen habe und wie du das auch schaffst

Foto: Pixabay

Am 23. Februar 2009 haben ich eine meiner ersten Aktien gekauft, nämlich Aflac (WKN:853081). Die Aktie war wie jede andere an der Börse zu diesem Zeitpunkt stark gefallen. Die Investoren hatten Angst, dass viele der sonst sicheren Investitionen von Aflac durch Zahlungsunfähigkeit verloren gehen können. Ich habe die Aktie seither trotzdem nicht verkauft.

Das Unternehmen überlebte die Krise und und hat vor Kurzem ein Allzeithoch erreicht. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes wurde die Aktie mit etwa 73 US-Dollar pro Aktie gehandelt und zahlte eine vierteljährliche Dividende von 1,64 US-Dollar, was einer Rendite von 2,24 % entspricht, wenn man jetzt kauft. Weil ich die Aktie aber bei 16,50 US-Dollar gekauft habe, bekomme ich aktuell eine Rendite von 9 % pro Jahr.

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Diese Geschichte war größtenteils Glück. Ich konnte ja nicht wissen, dass Aflac überleben würde und die Dividende war auch nicht der Grund, warum ich gekauft habe. Aber ich habe diese paar Aktien behalten – die inzwischen 420 % gebracht haben – und zwar als eine Errinnerung. Unternehmen zu kaufen, die kontinuierlich ihre Dividenden erhöhen, können deinen Wohlstand nämlich im Lauf der Jahre deutlich erhohen.

BILDQUELLE: Getty Images

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Diese Aktien haben oft drei wichtige Merkmale:

1. Sie nutzen weniger als 75 % ihres freien Cashflows, um ihre Dividenden zu zahlen
2. Sie erhöhen ihre Ausschüttungen um mehr als 10 % pro Jahr.
3. Sie haben ein Geschäftsmodell, das bei Umsatz und Gewinn weiter wächst.

Hier sind noch zwei Aktien, die in ein paar Jahren leicht 10 % und mehr bringen könnten, wenn du jetzt kaufst.

Der Farbe beim Trocknen zusehen

Das Geschäft mit der Farbe mag sich langweilig anhören, aber die Gewinne von Sherwin-Williams (WKN:856050) sind es nicht. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Farben, Beschichtungen und entsprechenden Zusatzmaterialien für den Einzelhandel und Geschäftskunden. Obwohl die Dividendenrendite hier nur 1,1 % entspricht, hat das Unternehmen das Potenzial für explosives Wachstum in der Zukunft.

Sherwin-Williams produziert konsequent jede Menge freien Cashflow und nutzt nur einen Bruchteil von diesem Cashflow, um die Dividende zu bezahlen.

In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen niemals mehr als ein Viertel seines freien Cashflows benutzt, um die Dividende zu zahlen. Das bedeutet, die Dividende ist nicht nur sicher, wenn es mit der Wirtschaft bergab geht, sondern hat auch jede Menge Luft nach oben.

Das Management scheut sich auch nicht davor, für weiteres Wachstum zu sorgen. In den letzten fünf Jahren ist die Dividende von 1,46 US-Dollar pro Aktie auf 3,36 US-Dollar gestiegen. Das ist eine durchschnittliche Anhebung von 18 % pro Jahr. Wenn du heute kaufst und die Dividende weiterhin so schnell wächst, dann könnte deine Rendite in 13 Jahren bei 10 % liegen.

Das mag sich nach einer langen Zeit anhören, aber man sollte nicht vergessen, dass auch der Kurs noch jede Menge Luft nach oben hat. Die Aktie wird aktuell mit dem 22fachen des freien Cashflows bewertet und die Marke des Unternehmens und der Marktanteil bieten einen großen Wettbewerbsvorteil.

Eine Ausgliederung mit jeder Menge Potenzial

Ende 2012 hat AbbVie (WKN:A1J84E) Abbott Labs ausgegliedert. Damit sollte neues Potenzial freigelegt werden. Seither hat sich die Aktie fast verdoppelt – aber das wirklich Interessante ist das Dividendenwachstum.

Wie bei Sherwin-Williams hat auch AbbVie jede Menge Möglichkeiten, um seine Dividende zu erhöhen.

In den letzten 12 Monaten hat das Unternehmen nur 45 % seines freien Cashflows für die Dividende aufgewendet. Das ist besonders wichtig für ein Unternehmen im Bereich Biopharma, wo das Schicksal eines Unternehmens davon abhängt, ob die FDA eine Zulassung erteilt und wie es um die Patente steht. In einigen Fällen kann die FDA ein Unternehmen reich oder bankrott machen und wenn ein zugelassenes Medikament seinen Patentschutz verliert und generische Versionen den Markt überfluten, dann muss das Unternehmen einen weiteren Gewinner aus dem Hut ziehen, damit das Geschäft weiterläuft.

2014 brach der freie Cashflow von AbbVie ein, aber das lag an einem erfolglosen Übernahmeangebot und sollte als eine Ausnahme gesehen werden. Eines der bestverkauften Medikamente des Unternehmens, Humira, hat auch einen zusätzlichen Vorteil, denn es ist biologisch und kein kleines Molekül, das man einfach reproduzieren kann.

Seit AbbVie im August an die Börse ging, ist die Dividende von 1,60 US-Dollar pro Jahr auf 2,28 US-Dollar gestiegen. Das ist ein Anstieg von 13 % pro Jahr. Wenn du heute Aktien kaufst und das Unternehmen seine Dividenden weiterhin so schnell erhöht, dann könntest du in weniger als zehn Jahren eine Rendite von 10 % bekommen.

Das mag dir lang vorkommen, aber genau wie bei Sherwin-Williams gibt es auch hier großes Potenzial für Kapitalgewinne dank der Pipeline voller neuer Projekte.

Natürlich ist das Potenzial für künftige 10 %-Renditen nicht auf Sherwin oder AbbVie begrenzt. Das sind nur Beispiele von Unternehmen, auf die dieses Profil passt. Kauf einfach Aktien, die diese drei Merkmale haben und lass sie zehn Jahre lang wachsen und dann hast auch du eine dynamische Geldmaschine.
*Renditen Stand 30.April

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Motley Fool empfiehlt Aflac und Sherwin-Williams.

Dieser Artikel wurde von Brian Stoffel auf Englisch verfasst und wurde am 30.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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