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3 Gründe, wieso die VW-Aktie auch nach dem starken Quartal uninteressant bleibt

Quelle: Volkswagen

Wie Volkswagen (WKN: 766400) für das zweite Quartal beeindruckend beweisen konnte, sind seine Autos trotz Abgas-Skandal sehr gefragt. Man sieht deutlich, dass das Unternehmen noch immer Autos herstellt, die Konsumenten gerne kaufen und deshalb wäre es falsch zu denken, dass das Grundproblem von VW schlechte Autos sind. Es gibt aber gute Gründe, trotzdem die Finger von der Aktie zu lassen.

Grund 1: Volkswagen ist zu groß

In vielen Ländern der Welt ist der Markt für Fahrzeuge bereits gesättigt, das heißt, dass Unternehmen in Zukunft immer mehr um bereits vorhandene Marktanteile kämpfen werden müssen. Dabei ist Volkswagen keineswegs schlecht positioniert, aber es wird immer schwieriger werden, neues und vor allem profitables Wachstum zu generieren.

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Außerdem gibt es jede Menge Konkurrenz. Länder wie Japan und Korea haben schon jetzt hochwertige und preiswerte Modelle auf dem Weltmarkt und China wird irgendwann nachziehen. Das heißt, dass ein Unternehmen wie VW als einer der zwei größten Automobilhersteller der Welt immer weniger Wachstumschancen hat und Anleger die Aktie bewusst nur als potentiellen Dividendentitel betrachten sollten.

Grund 2: Volkswagen hat zu viele Mitarbeiter

Volkswagen ist stolz auf die Qualität seiner Autos und setzt darauf, seine Produkte mit viel menschlichem Arbeitseinsatz herzustellen. Es ist allerdings fraglich, ob der Konzern das langfristig beibehalten kann, denn die Konkurrenz hat viel schlankere Strukturen.

Quelle: Daten aus WirtschaftsWoche

Quelle: Daten aus WirtschaftsWoche

Zudem sind viele Mitarbeiter mit oftmals guten Gehältern ein großes Problem, sobald eine anhaltende Absatzflaute einsetzt. In Deutschland, wo noch immer ein Großteil der Mitarbeiter beschäftigt ist, werden es strenge Kündigungsgesetze und hohe Auflagen sehr schmerzhaft machen, Mitarbeiter zu entlassen, wenn es die wirtschaftliche Lage verlangt. Aktionäre werden in einem harten Verteilungskampf das Nachsehen haben.

Grund 3: Es ist noch unklar, ob sich die Unternehmenskultur wirklich gebessert hat

Darüber hinaus sollte man von einem guten Quartal nicht darauf schließen, dass sich Volkswagens Unternehmenskultur nachhaltig gebessert hat. Die neue Führung wird sich über Jahre hinweg beweisen müssen, um das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen.

Bisher sollte es Aktionäre besonders beunruhigen, dass die Führungsriege der Forderung nach niedrigeren Gehältern im Krisenjahr mit absoluter Uneinsichtigkeit begegnet ist. Die Quartalszahlen erklären dieses Verhalten teilweise, denn die hochrangigen Manager wissen, dass sie noch immer nachgefragte Autos herstellen und viele Arbeitsplätze schaffen. Wenn aber das Unternehmen in Zukunft auf harte Zeiten mit schlankeren Strukturen reagieren muss, kann man als Anleger nur hoffen, dass die Führungsriege ihrer Aufgabe mit mehr Demut nachgeht.

Starke Zahlen, aber ich lasse die Finger von VW

Es ist auf jeden Fall beeindruckend, dass VW in letzter Zeit trotz Krise immer noch so viele Autos ausliefert.

Langfristig macht das die Aktie für mich allerdings nicht interessanter, denn der Automarkt der Zukunft wird hart umkämpft sein und VW hat strukturelle Probleme, welche die Aktie in Krisenzeiten in neue Tiefs schicken könnten.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt General Motors.

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