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Bombardier: Zeit, einzusteigen?

Bombardier (WKN:866671) macht weiterhin Fortschritte bei seinen Turnaroundplänen und Investoren fragen sich nun, ob die gegenwärtige Stabilität in der Aktie ein Kaufsignal ist.

Lass uns die gegenwärtige Situation genauer betrachten, um zu sehen, ob Bombardier in dein Portfolio gehört.

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CSeries

Die Sorgen von Bombardier drehen sich hauptsächlich um das problemgeplagte CSeries-Jet Programm. Das Projekt ist mehr als zwei Jahre hinter dem Zeitplan und mindestens 2 Milliarden CAD über dem Budget.

Anfang 2016 gaben Investoren die Aktie fast auf. Das Unternehmen hatte seit September 2014 keine neuen Bestellungen für die CSeries erhalten und der dringende Geldbedarf in Kombination mit dem geringen Kundeninteresse ließen die Investoren in Scharen davonlaufen.

Die Aktie fiel sogar unter 0,80 CAD. Für langfristige Aktionäre war der Sturz unter einen Dollar ein schmerzlicher Anblick. Vor fünfzehn Jahren wurde Bombardier für 20 CAD gehandelt.

Was hat den Wandel herbeigeführt?

Gerade als alle schon aufgeben wollten, kamen gute Nachrichten.

Im Februar unterschrieb Air Canada eine Absichtserklärung für 45 neue CSeries Jets. Das half der Aktie und vertrieb die Leerverkäufer.

Anfang April zog Air Baltic eine Option, sieben Flugzeuge zu kaufen.

Dann kam ein großes Geschäft und die Aktie stieg.

Delta Airlines war Ende April bereit, 75 CSeries Jets zu kaufen. Das könnte dazu beitragen, dass dieses Flugzeug seine Position im weltweiten Markt festigt.

Air Canada bestätigte seine Bestellung, nachdem Details bei den Servicevereinbarungen ausverhandelt wurden. Das heißt, dass Bombardier deutlich über seinem Ziel von 300 Flugzeugen ist.

Worauf du achten solltest

Die Aktie stieg über 2 CAD und ist seit den letzten drei Monaten in einem engen Korridor um diesen Wert. Das ist ein gutes Zeichen, aber Investoren sollten vorsichtig sein und nicht zu enthusiastisch werden.

Bombardier musste große Zugeständnisse beim Preis machen, um die Verträge abzuschließen. Das Unternehmen bildete eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 500 Millionen US-Dollar in Zusammenhang mit den 127 verkauften Flugzeugen vom Jahresbeginn.

Dies hat einigen Analysten Sorgen hinsichtlich der Marge bereitet. Bombardier sagt, dass es immer noch auf der richtigen Spur ist, um einen positiven Cashflow bis 2020 zu erreichen. Aber es gibt Berichte, die sagen, dass Bombardier seinen Preis um bis zu 75 % senken musste, um den Vertrag mit Delta Airlines zu schließen.

In diesem Fall ist es verständlich, warum das Unternehmen die Farnborough Airshow ohne neue Bestellung verließ. Andere Airlines wollen die gleichen Bedingungen wie Delta Airlines und Air Canada. Allerdings muss Bombardier die Flugzeuge auch zu einem Preis verkaufen, mit dem es Geld verdient.

Neben der CSeries hat Bombardier auch in der Zugsparte zu kämpfen. Das Unternehmen schaffte es nicht, die Liefertermine für sein Streetcar für Toronto einzuhalten und verlor vor Kurzem zwei wichtige Ausschreibungen in den USA an einen staatlichen Konkurrenten aus China. Das Herstellungsproblem kann gelöst werden. Die Wettbewerbsbedrohung aus China jedoch könnte ein langfristiges Problem werden.

Hinsichtlich der Finanzierung braucht Bombardier in den kommenden Jahren mehr Geld. Das Geld aus Quebec kommt langsam an und die Verhandlungen mit der kanadischen Regierung gehen weiter. Wenn mit Ottawa keine Einigung erzielt wird, könnten die Investoren einen neuen Schock in Form einer Aktienverwässerung erfahren. Und weitere Schulden aufzunehmen ist wahrscheinlich keine Option.

Solltest du kaufen?

Das Unternehmen ist zweifelsohne in einer besseren Verfassung als vor sechs Monaten. Und jeder Bericht über eine neue große Bestellung lässt die Aktie steigen. Allerdings denke ich, dass die meisten guten Nachrichten bereits eingepreist sind und dass der Markt ein paar andere Herausforderungen ignoriert.

Wenn du Bombardier kaufen willst, dann würde ich auf einen erneuten Preisrückgang warten, bevor ich einsteige.

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Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und am 26.07.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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