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Warum du wirklich keine Angst vor einem Investment in Aktien haben solltest

Foto: Pixabay, rgerber

Legst du Monat für Monat einen kleinen Betrag beiseite? Und hast ein paar langfristig angelegte Sparbücher, die sich langsam summieren? Falls ja, dann dürften dich die Zinsen, die es derzeit darauf gibt, nicht unbedingt frohlocken lassen. Was aber ist eine sinnvolle Alternative?

Wenn ich Leuten vorschlage, dass sie ihr Geld in Aktien stecken sollen, ernte ich oft Entsetzen – viele betrachten es als Glücksspiel, denken oft, dass es immens schwierig ist, sich in die Welt der Börsen einzufuchsen. Aber eigentlich ist es das überhaupt nicht – nicht, wenn du es richtig anstellst.

Was sind überhaupt Aktien?

Schau: Ein Unternehmen, das Güter oder Dienste her- oder bereitstellt, das Arbeitsplätze schafft und seinen Eigentümern Profite erwirtschaftet, hat rein gar nichts mit einem Münzwurf oder einem Dreh am Glücksrad gemein. Bei Wetten stehen die Chancen immer gegen den Wetter. Unternehmen hingegen schaffen Werte und Vermögen, und wenn sie es gut machen, dann gewinnen alle.

Wenn du mit diesen Worten als Hintergedanken Aktien kaufst und bereit bist, sie langfristig zu halten, dann bist du Teil einer Maschinerie, die zuverlässig Vermögen schafft.

Klar, dass dich die kurzfristigen Auf- und Abbewegungen des Marktes vielleicht abschrecken, aber wenn du langfristig dabei bist, dann pendelt sich das alles wieder ein und trendet über die Zeit gesehen nach oben. Das ist auch das Ergebnis, zu dem eine Studie von Barclays gekommen ist. Man hat dazu die Investitionsrendite von 10-Jahres-Abschnitten herangezogen (also 2005 bis 2015, 2006 bis 2016, usw.). Das Ergebnis? Nun, Aktien haben Cash in 91 % der Fälle geschlagen.

Über Abschnitten von 18 Jahren steigt das Ergebnis auf 99 %, und wenn man Abschnitte von 23 Jahren zu Rate zieht, dann konnte Cash Aktien in den gesamten 120 Jahren, die die Studie umfasste, nicht ein einziges Mal schlagen. Nochmal, mit Nachdruck: nicht ein einziges Mal.

Ist es schwierig?

Sind Aktieninvestitionen kompliziert? Technisch betrachtet kann es schon so einfach sein, als würdest du bei einer Bank ein Sparbuch einrichten. Die meisten Online-Broker lassen dich auch kleine Summen investieren, manchmal schon 30 Euro im Monat.

Aber wie schwierig ist es, die richtigen Aktien auszuwählen? Eine recht beliebte Strategie besteht darin, dass man sein Geld in einen Index-Fonds investiert. Das ist ein Fonds, der an einen Index wie den Dax oder FTSE 100 oder den Nasdaq gekoppelt ist und nur eine geringe Gebühr verlangt. Anders gesagt: Du entscheidest, wieviel Geld du reinsteckst, lehnst dich zurück und lässt den Fonds mal machen.

Wenn du selber die Aktien picken willst, dann ist das schon einen Schritt komplexer, aber nicht unbedingt sehr viel. Wenn du dich am Dax orientierst und hier und da ein paar Aktien aus Sparten dazunimmst, die eine gute Dividende zahlen, dann bist du auf einem guten Weg. Auf diese Weise bekommst du etwa 5 % Dividende jedes Jahr, ein Betrag, der die Zins-Angebote von Banken beschämt – und das ist noch vor den Leistungen, die die Aktienwerte selber erbracht haben.

Vermeide die häufig gemachten Fehler

Der häufigste Fehler von Anfängern besteht darin, dass sie nach dem „next big thing“ suchen, nach dem Investment, das sie über Nacht zum Millionär machen wird. Sie kaufen und verkaufen viel zu oft und werfen damit den Broken die Gebühren in den Rachen. Wer so investiert, der kommt oft nicht weit. Du brauchst ohnehin nicht die ganz großen „Gewinner“. Wenn du breit vermischte Top-Unternehmen kaufst, deine Dividende Jahr für Jahr in neue Aktien reinvestierst und in der Lage bist, das ganze ein paar Jahrzehnte lang nicht anzufassen… dann bist du im Spiel.

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Dieser Artikel von Alan Oscroft erschien am 26.7.2016 auf Fool.co.uk. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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