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Sollte Goldcorp in deinem Portfolio sein?

Foto: Pixabay, stevebidmed

Goldcorp (WKN: 890493) fällt dieses Jahr im Rennen gegen seine Wettbewerber im Minensektor zurück und Investoren wundern sich, ob die Aktie sich dazu bereitmacht, wieder aufzuholen.

Lass uns einen Blick auf die derzeitige Situation werfen und sehen, ob Goldcorp. es verdient die erste Wahl bei den Minenbetreibern zu sein.

Der Goldmarkt

Gold hat 2016, aufgrund der geringeren Erwartung bezüglich der Zinserhöhungen in den U.S., zugenommen und rief die Furcht der globalen Unsicherheit wieder hervor.

Die meisten Marktbeobachter begannen dieses Jahr mit dem Gedanken, dass die U.S. Federal Reserve bis zu vier Mal in diesem Jahr die Zinsen erhöht. Schwache Daten haben diese Einstellung schnell geändert und Erwartungen liegen nun bei zwei oder weniger Bewegungen.

Das Brexit Ergebnis fügt weitere Unsicherheit in diese Mixtur hinzu und Experten sprechen nur noch von einer Erhöhung, möglicherweise auch gar keiner. Das hat die Luft aus den US-Dollar Antrieb vom letzten Jahr raus gelassen und bot Rückenwind für den Goldpreis.

Jedoch hat sich das Rennen kürzlich verzögert und Investoren suchen nach Anzeichen für das, was noch geschehen könnte.

In den nächsten Monaten könnten Sorgen über die Schuldenblase in China wieder aufkommen und das könnte den Goldpreis weiter unterstützen. Die andere Sache, die wir beobachten sollte, ist der globale Trend zu einem negativen Leitzins.

Der große Nachteil gegen Gold war die Tatsache, dass Gold dich für den Besitz nicht bezahlt. Jetzt wo Japan und einige europäische Regierungen negative Leitzinsen festgelegt haben, ist der keine-Rückgabe Ansatz von Gold doch gar nicht so schlecht. Warum solltest du der Regierung 100 US-Dollar geben, wenn sie dir verspricht nur 99 US-Dollar zurück zu geben? Vielleicht willst du dann doch Gold haben.

Falls der Trend zu negativen Leitzinsen sich weiterhin verbreitet, könnte der Goldmarkt mittelfristig weiterhin verstärkt werden.

Goldcorps Situation

Goldcorp arbeitet hart daran seine Kosten zu senken.

Das Unternehmen ist am Ende seines großen Kapitalprogramms und konnte im letzten Jahr den Status von zwei Minen von „in Bau“ in „Produktion“ ändern. Das Timing scheint genau richtig zu sein und Kosten könnten runtergehen, sobald die Projekte auf Höchstleistung fahren.

Goldcorp produzierte 784.000 Unzen im ersten Quartal bei all-in sustaining costs (AISC) (dt. nachhaltige Gesamtkosten) von 836 US-Dollar pro Unze. Die Richtlinien für 2016 liegen bei 2,9-3,1 Millionen Unzen bei AISC von 850-925 US-Dollar pro Unze. Das ist etwas höher als bei Barrick, also hat Goldcorp weiterhin noch Arbeit vor sich.

Das Management plant in den nächsten zwei Jahren weitere 250 US-Dollar Kosten auf Minenseite und Geschäftsseite zu reduzieren.

Kaminak Übernahme

Die Erholung von Gold hat das Interesse an Fusionen und Übernahmen geweckt.

Goldcorp hat kürzlich den Erwerb von Kaminak Gold abgeschlossen. Dieser Schritt ist Teil einer neuen Strategie, ausschließlich Vermögen hinzuzufügen, dass den Substanzwert der Aktie des Unternehmens verbessert.

Kaminaks Yukon-basierte Kaffeeprojekt ist hochwertig, ein Tagebauprojekt mit drei Millionen Unzen an angezeigten Ressourcen und 60.000 Hektar Land, dass das Potenzial für die Produktion von weiteren minennahen Funden hat.

Minenbetreiber müssen stets ihre Entwicklungspipeline erweitern und hochqualitative Ressourcen mit geringen AISC zu finden wird immer schwieriger. Kaminak wird dem gerecht und Aktionäre sollten langfristig von diesem Deal profitieren.

Solltest du Goldcorp kaufen?

Investoren sollten derzeit vorsichtig sein, falls sie in Minenbetreiber investieren wollen, da das Goldrennen so aussieht, als würde es gerade eine Verschnaufpause machen. Ein beträchtlicher Rückgang in nächster Zeit ist zu erwarten. Daher würde ich auf einen besseren Einstiegspunkt warten, egal um welchen erstklassigen Minenbetreiber es sich handelt.

Falls du ein Goldbulle bist und einen Namen mit starken Entwicklungspotenzial und einer soliden Bilanz haben willst, sollte Goldcorp sicherlich auf deinem Radar sein.

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Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und wurde am 22.07.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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