The Motley Fool

Nimm eine einfache Idee und nimm sie ernst

Foto: Pixabay, blueMix

J.M. Smucker stellt Gelee und Instantkaffee her. Die Aktie ist seit 1995 um 1.211 % gestiegen. Microsoft hat die Art und Weise geändert, wie fast jeder Mensch auf diesem Planeten Informationen verarbeitet. Die Aktie ist aber nicht so stark gestiegen, seit 1995 immerhin 1.183 %.

McCormick stellt Knoblauchpulver her. Die Aktie ist seit 1995 um 1.423 % gestiegen. Oracle verfügt nahezu über eine Monopolstellung im Bereich Datenbankmanagementsoftware. Die Aktie ist seit 1995 um 1.419 % gestiegen.

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V.F. Corp stellst Jeans und Flipflops her. Die Aktie ist sein 1995 um 1.444 % gestiegen. Cisco Systems verbindet die ganze Welt und ist seit 1995 um 1.018 % gestiegen.

Valspar stellt Industriebeschichtungen her und hat seit 1995 1.521 % eingebracht. Adobe ist für einige der beliebtesten Programme auf der Welt verantwortlich und hat 1.230 % gebracht.

Google ist eines der interessantesten Unternehmen alles Zeiten. Die Aktie ist seit 2008 um 345 % gestiegen. Altria stellt Zigaretten her, einem Markt in des es bergab geht. Die Aktie ist seit 2008 um 494 % gestiegen.

Ich suche mir die Beispiele natürlich aus, aber sie untermauert eine These. Die Industrie, die sich in den letzten 50 Jahren am Besten entwickelt hat, ist der Konsumgütersektor – Dinge wie Essen, Zahnpasta und Toilettenpapier. Der Sektor, der sich am schlechtesten geschlagen hat, ist bei weitem der Tech-Sektor.

Einfachheit und Langeweile gewinnen beim Investieren immer – egal wo man hin sieht, besonders über lange Zeiträume hinweg. Aber viele Leute wollen das nicht glauben. Viele Investoren sind zu beschäftigt damit zu versuchen reich zu werden, als dass sie sich auf das konzentrieren könnten, was funktioniert.

Vor Jahren fragte ein Journalist Charlie Munger, warum nicht mehr Investoren den Ansatz von Berkshire Hathaway kopiert hatten. „Weil es zu simpel ist.” sagte er. “Die meisten Leute glauben, dass man kein Experte sein kann, wenn es zu einfach ist.”

Jeder möchte gern reich werden, aber wenige Leute wollen wissen, was wirklich funktioniert, weil das meist so simpel ist, dass es einem vorkommt, als könnte es nicht funktionieren. Jason Zweig hat einmal geschrieben: „Die Leute brauchen zwar guten Rat, aber sie wollen Ratschläge, die gut klingen.” Trotz der sensationellen Renditen will niemand hören, welche Traumrenditen die Hersteller von Klopapier erzeugt haben. Sie möchten lieber hören, was der nächste Trend sein wird, der die Welt verändern wird, was auch exzellente Renditen liefern könnte. Aber die langweiligen Sachen sind halt stärker, weil es weniger Probleme mit der Komplexität und Popularität gibt.

Mein liebstes Beispiel kommt aus der Dokumentation The Emperor of All Maladies. Da gibt es eine Szene, wo der MIT-Biologe Robert Weinberg, einer der besten Krebsforscher der Welt, erklärt, warum die Krebsgemeinde sich nicht auf Prävention konzentrieren will, selbst wenn sie wissen, dass die Prävention eine der besten Möglichkeiten ist, um den Krebs zu bekämpfen:

Wenn du keinen Krebs bekommst, dann wirst du auch nicht davon sterben. Das ist eine einfache Wahrheit, die wir [Ärzte/ Forscher] manchmal übersehen, denn es ist intellektuell nicht besonders stimulierend oder aufregend.

Jemanden davon zu überzeugen, mit dem Rauchen aufzuhören, ist eine psychologische Übung. Es hat nichts mit Molekülen, Genen und Zellen zu tun und daher interessieren sich Leute wie ich nicht dafür – obwohl das einen größeren Effekt auf die Sterblichkeit bei Krebs ausmachen würde als alles, was ich in meinem ganzen Leben jemals erreichen könnte.

Leute wie Robert Weinberg sind im Kampf gegen den Krebs von unschätzbarer Wichtigkeit und Unternehmen wie Tesla und Amazon sind auch für die Börse unsagbar wichtig. Aber in beiden Bereichen können die langweiligen Sachen, für die sich keiner interessiert, mehr ausrichten als das Interessante und Innovative. Zehn Analysten von der Wall Street schreiben über Smucker, fast 50 über Google.

Hier sind vier andere Ratschläge, die niemand hören will, weil sie mit den komplexen Sachen zu beschäftigt sind.

Das beste Gegengift gegen eine Welt mit niedrigen Renditen, ist mehr Geld zu sparen. Die interessantere Lösung, die jeder hören will, ist, dass ein kluger Mann in einem schönen Anzug eine neue Strategie hat, um aus nichts etwas zu machen und er es dir gerne verkaufen würde. Die einfache Antwort, die niemand hören will, wird dir viel wahrscheinlicher helfen. Man sollte nämlich mehr sparen, um die niedrigen Renditen auszugleichen. Das ist ein Ratschlag, der so effektiv wie schwer zu akzeptieren ist.

Werte werden nicht notwendigerweise durch Innovationen oder Komplexität geschaffen. Sie werden von Leuten geschaffen, die Probleme des täglichen Lebens für lange Zeiträume lösen. Das ist auch der Grund, warum Toilettenpapier und Knoblauchpulver bessere Investitionen waren als einige der innovativsten Tech-Firmen. Jede Menge Technologie hat viele Probleme gelöst, aber nicht in dem Ausmaß wie Zahnpasta und Deodorants und das werden sie auch auf unbestimmte Zeit in der Zukunft.

Der Durchschnittskosteneffekt ist die beste Möglichkeit, sich nicht darum zu scheren, was der Markt gerade macht. Es gibt eine Industrie, die Milliarden von Dollar wert ist und sich extrem klugen Leuten widmet, die extrem komplizierte Vorhersagen treffen und dabei extrem oft daneben liegen. Der beste Rat, den niemand hören will, besteht darin, jeden Monat dieselbe Anzahl von Aktien zu kaufen. Damit gleichen sich die Hochs und Tiefs wieder aus und dir kann egal sein, was der Markt als nächstes macht.

Reichtum hat nur wenig damit zu tun, was du verdienst und viel damit, wie du lebst. Wir sind alle Investoren und versuchen unser Nettovermögen zu erhöhen, um mehr Kontrolle über unsere Zeit und Besitztümer zu gewinnen. Das ist eine zweiteilige Gleichung: Reichtum minus was wir wollen und brauchen. Die zweite Hälfte wird dabei nicht genug beachtet. Die einfachste Möglichkeit, wohlhabender zu werden, ist mit weniger auszukommen, denn dann ist die Erfolgsquote höher, als wenn man ein Vermögen verdienen will. Darüber hinaus haben große Vermögen die Tendenz, die Bedürfnisse noch weiter zu erhöhen. Daher muss man verstehen, dass die Leute vor 30 oder 50 Jahren halb so viel Zeug hatten, aber genauso glücklich waren. Das Schwerste dabei, ist zu erkennen, dass Glück relativ ist im Vergleich zu deinen Freunden und Nachbarn. Mit denen gleichziehen zu wollen, ist nur einer Lösung auf diese Herausforderung. Eine der einfachsten Möglichkeiten, um wohlhabender zu werden, ist sich von diesem Druck zu befreien und sich weniger darum zu kümmern, was die Leute denken. „Ein Geizkragen wird dadurch reich, dass er arm scheint.” schrieb der Dichter William Shenstone. „Ein extravaganter Mann wird dadurch arm, dass er reich scheint.” Ich glaube nicht, dass es komplizierter ist.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C)und Apple. The Motley Fool besitzt Microsoft and Oracle. Motley Fool empfiehlt Adobe Systems, Cisco Systems, Intel und McCormick,
Dieser Artikel wurde von Morgan Housel auf Englisch verfasst und wurde am 06.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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