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Die drei besten Aktien in künstlicher Intelligenz: IBM, Nvidia und Amazon

Foto: Pixabay, geralt

Der Markt für künstliche Intelligenz, welcher Bilderkennung, Spracherkennung, Datenanalyse und maschinelles Lernen beinhaltet, wird oft als das nächste Grenzland der Datenverarbeitung angesehen. Die Forschungsfirma Markets and Markets schätzt, dass der Markt von 240 Millionen US-Dollar 2014 auf 5,05 Milliarden US-Dollar 2020 wachsen wird, angetrieben von der steigenden Nachfrage nach KI Technologie in Sektoren wie Media, Werbung, Einzelhandel, Finanzen und Gesundheitswesen.

In einem vorhergehenden Artikel habe ich zehn faszinierende Fakten über den KI-Markt hervorgehoben. Heute werde ich diese auf drei spezifische Unternehmen runterbrechen, die von dem Wachstum profitieren könnten: IBM (WKN: 851399), Nvidia (WKN: 918422) und Amazon (WKN: 906866).

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IBM

Viele Investoren kennen IBM als ein langsam-wachsendes Tech-Unternehmen, welches 17 Quartale in Folge einen Umsatzrückgang erlebte. Langsame Unternehmensausgaben, Wettbewerb mit flexibleren Unternehmen und ein starker US-Dollar haben alle ihren Tribut auf das Kerngeschäft, Tech Dienstleistungen und Hardware Segment des Big Blue gezollt.

Aber inmitten dieser Abschwünge stieg der Umsatz von IBMs stark-wachsenden „strategischen Imperativen“ (Cloud, AI, Analytics, Mobile, Social und Security) um 12 % jährlich auf 8,3 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal und machen daher 38 % der schleppenden Verkäufe in den letzten 12 Monaten aus. In dieser stark-wachsenden Einheit wuchs der Umsatz aus kognitiven Lösungen um 3,5 % auf 4,7 Milliarden US-Dollar.

Das Herzstück dieser Einheit ist Watson, eine AI Plattform, welches eine große Menge an Daten für Unternehmen und Organisationen bearbeiten kann. Zwei Jahre zuvor legte IBM 1 Milliarden US-Dollar beiseite um diese neue Geschäftseinheit zu gründen und lies es große Mengen von Daten analysieren. Die Plattform bearbeitete zuvor große Datenbanken für Gesundheitsdaten und half damit Ärzten, dann erfand es seine eigenen Kochrezepte und heute sagt es das Wetter hervor und lernt Cybersecurity Fähigkeiten, um IT Experten zu helfen. Die Plattform betreibt auch AI Concierges, die die Konsumenten von Einzelhändlern wie Macy’s und 1-800-Flowers assistieren.

IBM lehnte es ab, den Umsatz den Watson generiert, offen zu legen, aber der Markt für „predictive analytics“ (dt. Vorhersagende Analysen) (welches dabei hilft, Ergebnisse basierend auf angesammelten Daten vorherzusagen) wächst. Forschungsfirma Gartner schätzt, dass predictive analytics bis 2020 für 40 % der Netto Neu-Investments für Business Intelligence und Analytics verantwortlich sein wird.

Nvidia

Eines der wichtigsten Partner von IBM in Cloud-Computing und maschinellem Lernen ist Nvidia. IBM installiert Nvidias Tesla GPUs entlang seiner Power CPUs in cloudbasierten Enterprise Data Center Systemen. Letzten November behauptete IBM, dass eine Kombination von Tesla K80 mit seinen Power CPUs Watson erlauben würde, seine Fragen 1,7-mal schneller als vorhergehende Systeme zu beantworten.

Nvidias luxuriöse GPUs stellen IBMs Power CPUs einen Antrieb zur Verfügung, da GPUs generell besser sind mit dem Handhaben von Operationen des maschinellen Lernens, als alleinstehende CPUs. Nvidia behauptet, dass Teslas K80 für die Wissenschaft wichtige Anwendungen „zwei bis fünf-mal“ schneller abarbeiten kann, als Intels Xeon Phi 7120 CPU. Das ist der Grund warum Facebook, welches in die Computer Vision, Analytics und maschinellem Lernen expandierte, letztes Jahr Nvidias Tesla M40 GPU in sein Big Sur Computing Plattform installierte.

Der Umsatz von Nvidias Datenzentrum, welches seine Tesla und GRID Plattform beinhaltet, ist im letzten Quartal um 63 % jährlich gestiegen und ist für 11 % seines Bruttogewinns verantwortlich. Das Geschäft wird wahrscheinlich weiter wachsen, entlang mit der Nachfrage nach leistungsstarken GPUs, die maschinelles Lernen verarbeiten können.

Amazon

Amazons AWS (Amazon Web Services) ist die größte Cloud Plattform der Welt, mit einer jährlichen Rückgabenquote von ungefähr 10 Milliarden US-Dollar. Im letzten Quartal generierte es auch mehr als die Hälfte von Amazons operativen Gewinn, abgesehen davon, dass es nur 9 % der Verkäufe ausmacht.

AWS entwickelte sich aus dem Rückgrat von Amazons E-Commerce Seite. Dieses Rückgrat hatte so viel Computing Macht, dass Amazon anfing wichtige Seiten auf seinen Server zu hosten, wie etwa Netflix, Nasa und CDC. Letztes Jahr führte es Amazon Machine Learning ein, eine Dienstleistung, das AWS Online Speicherservice S3, seine Data Warehousing Lösung Redshift und seinen relationalen Datenbankservice (RDS) miteinander synchronisiert.

Wie Watson verfeinert Amazons Machine Learning die Daten auf seinen AWS Server in ausführbare Geschäftsvorhersagen durch Analytics. Zum Beispiel kann es Einzelhändler dabei helfen vorherzusagen, wie Geschlecht, Einkommen und Beruf den Kauf von speziellen Produkten beeinflussen. Diese Vorhersagen, welche Amazon in großen Paketen verkauft, könnte von unschätzbaren Wert sein für Markthändler. Amazon verwendet predictive Analytics auch auf seiner E-Commerce Seite, um Produkte für Kunden, basierend auf ihren vorherigen Käufen, vorzuschlagen.

Die essentielle Lehre

Facebook und Alphabet sind beide große Spieler in AI, aber ihr AI Aufwand erweitert hauptsächlich ihr Kern-Werbegeschäft, anstatt als eine alleinstehende Umsatzquelle zu agieren. Investoren, die mehr Gewicht auf den Einfluss des AI Marktes wollen, sollten stattdessen einen tieferen Einblick auf IBMs Watson, Nvidias Tesla GPUs und Amazons Machine Learning Platform werfen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A Aktien) (C Aktien), Amazon.com, Facebook, Gartner, Netflix und Nvidia. The Motley Foold empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und wurde am 23.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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