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3 Gold-Aktien, deren Dividende sich verdoppeln könnte: Newmont Mining, Silver Wheaton, Royal Gold

Wenn man sich einmal die herben Verluste ansieht, die die Edelmetall-Branche seit 2011 hinnehmen musste, dann klingt „Dividendenwachstum“ und „Gold-Aktien“ in einem Satz wie ein Witz. Derzeit sieht es aber ein bisschen anders aus, was bedeutet, dass die Dividende nach oben trendet. Hier beschreibe ich mal drei Arten, wie du aus der Edelmetall-Branche in Sachen Dividende das meiste rausholst.

Wetten, dass…

Bei der Suche nach nach Gold-Aktien, die ihre Dividende verdoppeln könnten, stößt du schnell auf Newmont Mining (WKN:853823). Warum? Nun, bei Newmont handelt es sich um eines der größten Gold-Bergbau-Unternehmen der Welt. Und die All-In Sustaining Costs sind sehr gering, liegen im Q1 bei etwa 830 US-Dollar pro Unze. Das scheint ein Level zu sein, das man halten kann.

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Aber der wahre Grund, mal einen Blick zu riskieren: Newmont hat die Dividende an den Goldpreis gekoppelt. Im Q1 lag die Dividende bei 0,025 US-Dollar pro Aktie. Das ist die Dividende, die man erwarten konnte bei einem Goldpreis, der im vergangenen Quartal bei unter 1.300 US-Dollar pro Unze lag. Newmonts bekam im ersten Quartal knapp unter 1.200 US-Dollar pro Unze.

Aber: Gold wurde neulich bei 1.325 US-Dollar gehandelt. Wenn Newmont bei über 1.300 Dollar Gold losschlagen kann, steigt die Dividende für das Quartal auf 0,05 Dollar. Damit hätte sich die Dividende im Vergleich zum ersten Quartal verdoppelt. Für jede 100 Dollar Preisanstieg pro Unze kannst du weitere 5 Cent pro Aktie auf die Dividende rechnen. Denk dabei aber daran, dass sich das auf den tatsächlichen Preis des vorangegangenen Quartals bezieht. Wenn Gold nur mal kurz nach gestiegen ist, dann bringt das leider nichts. Wenn es aber längerfristig steigt, dann dürftest du eine nette Dividende erwarten.

Das schöne an dem Modell von Newmont ist, dass du mit ein bisschen Voraussicht genau wissen kannst, was dich erwartet. Und derzeit sieht alles nach einer höheren Dividende aus.

Ein Teil vom Kuchen

Eine weitere Möglichkeit: Silver Wheaton (WKN:A0DPA9). Bei denen handelt es sich um ein sogenanntes „Streaming“-Unternehmen. Das heißt, dass man Bergbau-Unternehmen Geld vorschießt, um dann in der Zukunft zu günstigeren Konditionen Gold (etwa 40 % des Umsatz) und Silber (60 % des Umsatz) abzunehmen. Bergbauunternehmen nutzen das Geld, um Minen zu bauen oder, wie jüngst oft geschehen, Schulden zu bedienen. Und Silver Wheaton bekommt unabhängig davon immer alles zum Sondertarif. Beide Seiten haben etwas davon.

Die Dividende von Silver Wheaton ist nicht ganz so simpel gestaltet wie die von Newmont, dennoch schnell nachvollziehbar: „Die Quartals-Dividende pro Stammaktie ist 20 % des gesamten Cash, das in den vorangegangenen 4 Quartalen generiert wurde, dann geteilt durch die Anzahl der zum Zeitpunkt der Festlegung der Dividende emittierten Stammaktien, gerundet auf den nächsten Centwert.“

Im Q1 lag die Dividende bei 0,03 US-Dollar pro Aktie. Im Q2 wird sie bei 0,05 Dollar liegen. Sollten Gold und Silber zulegen, dürfte die Dividende weiter steigen, ist sie doch an den Cashflow gekoppelt. Aber hier ist etwas Interessantes: Während Bergbau-Unternehmen gerade Probleme haben, hat Silver Wheaton weiter fröhlich Streaming-Deals unterschrieben. Im Q1 konnte so die „Produktion“ 24 % im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Man konnte 65 % mehr Unzen Silber und Gold verkaufen. Der Cashflow war fas 30 % gestiegen.

Sollten sich die Preise von Silber und Gold als nachhaltig erweisen, ist eine höhere Dividende praktisch schon garantiert. Dazu muss aber gesagt sein, dass, da die Dividende sich an den letzten 12 Monaten und nicht am vorangegangenen Quartal orientiert, die Anstiege in Schrittchen kommen werden, nicht in einem großen Sprung.

Langsam aber sicher

Das Problem bei den ersten beiden Kandidaten besteht darin, dass mit sinkenden Edelmetallpreisen auch die Dividende gekürzt würde. Vielleicht nimmst du an, dass dies normal ist, ist es aber nicht. Royal Gold (WKN:885652) hat seine Dividende seit 15 Jahren gesteigert – selbst mitten in der Krise.

Royal Gold gibt keine feste Formel vor. Das Unternehmen zahlt einfach nur das, wovon es annimmt, dass es nachhaltig mach- und vertretbar ist. Allerdings fand in den letzten 15 Jahren insgesamt ein jährliches Wachstum von etwa 20 % statt. Der Großteil davon stammte von einigen wenigen starken Jahren. Da die Goldpreise fielen, musste Royal Gold die Dividendensteigerung verlangsamen. In den vergangenen fünf Jahren war das Durchschnittswachstum 15 %, der letzte Sprung war bei 5 %.

Natürlich könnten anziehende Preise wieder für einen größeren Anstieg sorgen. Und die Umsätze im Q2 waren 25 % über denen im Vorjahr. Grund: Ähnlich wie Silver Wheaton nutzte auch Royal Gold die schwache Wirtschaftslage, um neue Streaming-Deals einzufädeln.

Dennoch solltest du nicht erwarten, dass die Dividende einfach so sich über Nacht verdoppeln wird. Es ist mehr eine Abwarten-und-Tee-trinken-Wette.

Dividenden und Edelmetalle

Als der Rohstoffmarkt 2011 aus den Fugen geraten war, haben so viele Edelmetall-Unternehmen ihre Dividende gekürzt, dass Anleger sie schlicht vergessen haben – nachvollziehbarerweise. Sollte der Trend bei Gold und Silber aber anhalten, dürfte sich das ändern. Bei Newmont und Silver Wheaton bist du in der Lage, die Dividende „vorzuspüren“. Royal Gold bildet da die Ausnahme, hat aber eine lange Vergangenheit als guter Dividendenzahler. Ergo: drei Unternehmen, die ihre Dividende verdoppeln könnten, jedes auf seine Weise.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Silver Wheaton.

Dieser Artikel von Reuben Brewer erschien am 25.7.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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