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3 Top-Dividendenaktien für verschiedene Investorentypen: Realty Income, Cal-Maine Foods und American Water Works Company

Foto: Pixabay

Es gibt mehrere Gründe, warum man als Investoren Dividendenaktien den Vorzug geben sollte. Einer davon ist, dass man die Dividenden reinvestieren und damit seine langfristigen Renditen dank des Zinseszinseffekts deutlich erhöhen kann. Dividendenzahler tendieren dazu, nicht-Zahler langfristig zu überflügeln. Darüber hinaus könnten Dividendenaktien auch eine gute Möglichkeit für all diejenigen sein, die auf laufende Einnahmen angewiesen sind.

Einige Dividendenaktien sind aber besser für bestimmte Investoren als andere. Wenn du dich für solche Aktien interessierst, dann könnte zumindest eine der folgenden drei etwas für dich sein: Realty Income  (WKN:899744), Cal Maine Foods (WKN:907664), oder American Water Works Company (WKN:A0NJ38).

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Diese Aktien unterscheiden sich sehr stark voneinander, teilen aber zwei wichtige Gemeinsamkeiten:

  • Sie sollten alle brexitsicher sein, also gegen die Auswirkungen eines EU-Austritts von Großbritannien abgeschirmt sein, da sie in den USA arbeiten.
  • Alle haben den breiten Markt in den letzten fünf und zehn Jahren überholt. (Cal-Maine lag aber im letzten Jahr hinter dem S&P 500.)
BILDQUELLE: REALTY INCOME.

BILDQUELLE: REALTY INCOME.

Realty Income: Ein geographisch diversifizierter Immobilienfonds mit Fokus auf stabile Mieter

Dividendenrendite 3,4 %, Stand 5. Juli, die Rendite der letzten 12 Monate betrug etwa 4,7 % vor einem Jahr, aber die Aktie hatte einen Lauf, der im letzten Jahr zu einer Gesamtrendite von 62,5 % geführt hat (verglichen mit 3,2 % für den S&P 500), damit fiel auch die Dividendenrendite deutlich.
Für wen? Investoren, die zuverlässige Einnahmen, aber auch das Potenzial für Kapitalgewinne wollen; Investoren, die eine monatliche Dividende wollen.

Realty Income ist ein REIT, der auch als ein monatlicher Dividendenzahler bekannt ist, denn er zahlt seine Dividende monatlich aus. Seine langfristigen, triple-net Mietverträge (dabei zahlen die Mieter variable Kosten wie Grundsteuer und Instandhaltungskosten) zusammen mit kontinuierlich hoher Belegung führt zu einem Einnahmenstrom und Gewinnen, die ziemlich vorhersehbar sind. Das führt wiederum zu einer zuverlässigen Dividende. Das Unternehmen ging 1994 an die Börse und hat seine Auszahlung in 74 aufeinanderfolgenden Quartalen erhöht. Die Auszahlungsquote basierend auf den bereinigten Einkünften aus dem Betrieb betrug in Q1 83,3 % – genau wie vor einem Jahr.

Das Unternehmen konzentriert sich auf freistehende Einzelhandelsgebäude in den USA mit etwa 80 % seines Portfolios bestehend aus Einzelhändlern und 20 % Industriebetrieben. Die Einzelhändler können zwar ein etwas fluktuationsanfälliges Klientel sein, aber das Portfolio von Realty Income ist sehr stabil, da die Mieter sorgsam ausgewählt werden. Dazu gehören Mieter, deren Betrieb von der Online-Konkurrenz abgeschirmt sind, wie Dienstleister, die auch in wirtschaftlich schweren Zeiten solide Einnahmen bringen, wie Apotheken.

Realty Income hat auch nicht alle Eier in einen Korb gelegt, was die Konzentration auf eine Kategorie von Mieter oder geographische Regionen betrifft. Der größte Mieter nahm am Ende von Q1 einen Anteil von weniger als 7 % der gesamten Mieteinnahmen ein. Die Immobilien befinden sich in 49 Staaten plus Puerto Rico.

Cal-Maine Foods: Eine Wette auf den Trend „Eier aus Freilandhaltung”

Dividendenrendite Aktuell 4 % und 5,5 % in den letzten 12 Monaten; zahlt eine variable vierteljährliche Dividende basierend auf den Nettoeinnahmen.
Für wen? Investoren, die mit etwas Volatilität leben können und das Potenzial für deutliche Kapitalgewinne suchen, aber keine gleichbleibende Dividende brauchen.

Cal-Maine ist nicht nur der größte amerikanische Eierproduzent in den USA, sondern auch das einzige börsengehandelte Unternehm

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en, das nur im Markt für Eier tätig ist. Das macht es zur einzigen Wette auf den Trend „Eier aus Freilandhaltung”, der in den USA einer der größten Trends im Lebensmittelbereich ist. Aktuell befindet sich die breite Mehrheit – Schätzungen gehen von bis zu 90 % aus – der Eier legenden Hennen in den USA in extrem engen Käfigen. Fast jedes große Unternehmen, das Eier zum Weiterverkauf an den Endkunden kauft (wie Lebensmittelläden) oder um Lebensmittelprodukte herzustellen (wie Restaurantketten) hat versprochen, in den nächsten Jahren auf Freilandeier umzusteigen – die meisten bis 2020.

Die Aktie von Cal-Maine ist aber nichts für diejenigen, die eine gleichbleibende Dividende wollen. Die Gewinne des Unternehmens können nämlich etwas schwankend ausfallen, denn sie sind von den Eierpreisen abhängig. Daher zahlt das Unternehmen eine variable Dividende. Jedes Quartal meldet Cal-Maine seine Nettoeinkünfte und zahlt dann ein Drittel davon aus. In den letzten Jahren lag die Dividendenrendite der jeweils letzten 12 Monaten bei zwischen 1 % und 5,5 %.

Diese Aktie könnte aber eine ausgezeichnete Wahl für Investoren sein, denen die vierteljährlich schwankende Dividende egal ist und sich mit der Volatilität anfreunden können. Die Größe des Unternehmens bedeutet, dass die Produktion auch schnell erhöht werden kann, wie auch die nötige Infrastruktur geschaffen werden kann, um die Hennen dort unterzubringen.

American Water Works: Der amerikanische Wasserriese

Dividendenrendite 1,7 %; vor einem Jahr betrug die Rendite der vorausgehenden 12 Monate etwa 2,5 %, aber die Aktie steigt schnell, was eine Gesamtrendite von 72,7 % im letzten Jahr ergeben und damit die Rendite gesenkt hat.
Für wen? Investoren, denen Sicherheit und langfristige Kapitalgewinne wichtiger sind als laufendes Einkommen.

American Water Works ist der größte börsengehandelte Wasser- und Abwasserbetrieb in den USA und arbeitet in 47 Bundesstaaten und Ontario, Kanada und als regulärer Versorgungsbetrieb in 16 dieser Staaten. Die schiere Größe dieses führenden Industrieunternehmens bietet Wachstumsmöglichkeiten durch Übernahmen in dieser extrem fragmentierten Industrie. Das Kerngeschäft sorgt für vorhersehbare Einnahmen, während das marktbasierte Geschäft die Möglichkeit bietet, Umsätze mit höheren Gewinnmargen zu erzielen.

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Das Unternehmen hat seine Dividende seit dem Börsengang im Jahr 2008 jedes Jahr erhöht. Die Erhöhung im April markierte das vierte aufeinanderfolgende Jahr mit zweistelligen Dividendenerhöhungen. Die Dividendenrendite von AWW war immer eine der niedrigsten in diesem Bereich – was davon zeugt, wie konservativ hier gearbeitet wird. Aktuell beträgt die Auszahlungsquote (Dividenden geteilt durch Nettoeinnahmen) 51,5 %, während die Nummer 2 und 3 in der Industrie nach Marktkapitalisierung und Umsatz, Aqua America und American States Water, jeweils 60,3 % und 55,9 % auszahlen.

Die starken Kapitalgewinne im letzten Jahr sind vor allem auf die Flucht der Investoren in sichere Anlagen zusammen mit dem Niedrigzinsumfeld zurückzuführen. Sie sind durch den Ausblick oder der Performance von AWW nicht gerechtfertigt, daher könnte es kurzfristig turbulent werden. Langfristig sollte es aber wieder ruhiger werden. American Water Works ist im richtigen Geschäft. Trinkwasser ist das wichtigste Produkt, das wir Menschen zum Leben brauchen. Die Nachfrage soll auch steigen, was dem größten Produzenten des Landes auch eine starke Position gegenüber den Regulierungsbehörden geben sollte.

Die beste Möglichkeit, wie man mit der überbewerteten Aktie umgehen sollte, ist der Durchschnittskosteneffekt. Man sollte also in regelmäßigen Abständen nachkaufen und nicht die ganze Investition auf einmal machen. Das ist aber grundsätzlich eine gute Strategie.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und wurde am 16.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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