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Rot im Kalender anstreichen: Tesla Motors legt Zahlen vor!

Model 3. Foto: Tesla Motors.

Am Dienstag hat Fahrzeug- und Batteriehersteller Tesla Motors (WKN:A1CX3T) verkündet, wann man Zahlen für das Q2 vorlegen wolle: Am 3. August wird man Anlegern genaue Einblicke in die Zahlen des zweiten Quartals geben, darüber hinaus auch von Investoren und Analysten live Fragen entgegennehmen und beantworten.

Dieser Bericht kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt. Vor allem sollte man darauf achten, wie die großen Pläne zur Steigerung der Lieferzahlen, die Produktionssteigerung des Model X sowie die Entwicklung des Model 3 voranschreiten. Wir haben zu allen diesen Faktoren mal ein bisschen Hintergrundwissen zusammengestellt.

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Lieferzahlen

Tesla hat Zahlen zu ausgelieferten Fahrzeugen bereits publik gemacht. Problem: Die hängen weit hinter den Erwartungen zurück.

Tesla konnte insgesamt 14.370 Fahrzeuge vom Band rollen lassen, davon 9.745 Model S und 4.625 Model X. Erreicht werden sollten aber 17.000 Fahrzeuge. Das Problem bestand darin, dass man die Produktion erst kurz vor Quartalsende richtig hochfahren konnte, was nach sich zog, dass unerwartet viele Fahrzeuge nicht beim Kunden landeten, sondern immer noch auf LKWs und auf Schiffen unterwegs waren.

Daraus ergeben sich zwei Fragen:

1 Da die Lieferungen für das Model S im Vergleich zum Vorquartal abgenommen haben, bedeutet das auch einen Rückgang der Bestellungen? Oder gibt es einen anderen Grund für die sinkenden Lieferungen?

Aus Teslas SEC-Filings für das Q2

Aus Teslas SEC-Filings für das Q2

2 Nachdem man die eigenen Erwartungen schon zwei Quartale nacheinander nicht erreicht hat, was soll man dann als Investor von den Zielen für das ganze Jahr halten, die bei 80.000 bis 90.000 Fahrzeugen liegen? 2015 hatte man noch 50.600 Fahrzeuge zum Kunden gebracht, mittlerweile wirken die für dieses Jahr vorgegebenen Zahlen sehr unrealistisch aus. Bislang sind in diesem Jahr nämlich bloß 32.300 Fahrzeuge ausgeliefert worden.

Produktion und Nachfrage für das Model X

Auch wenn die Produktion im Q2 hinter den Erwartungen zurückblieb, war die Produktionssteigerung für das Model X tatsächlich recht solide. Tesla konnte 4.625 Einheiten ausliefern, im Q1 waren es noch 2.400, im Q4 2015 sogar nur 206.

Aus Teslas SEC-Filings für das Q2

Allerdings: Als man im Juli ankündigte, eine preiswertere Variante des SUVs auf den Markt zu bringen, veranlasste das den einen oder anderen zu spekulieren, dass die Nachfrage nach dem Fahrzeug vielleicht doch nicht so grandios ist. Falls dem so sein sollte, wird Tesla wohl gezwungen sein, die Erwartungen auf realistischere Zahlen zu korrigieren. Als Anleger sollte man dringend die Ohren spitzen, wenn die Sprache auf Nachfrage zum Model X und die Produktionsvorhaben bis Ende des Jahres kommt.

Model 3

Das dürfte besonders interessant werden. Mit dem Model 3 soll eine günstigere Limousine auf den Markt kommen. Produktionsstart ist für Ende 2017 angesetzt, das Unternehmen sollte also langsam aber sicher das Design vollendet haben und die Maschinen warmlaufen lassen. Beim Q1-Bericht sagte Elon Musk, dass man mit dem Design fast fertig sei – ist es jetzt durch?

Das Model 3 ist enorm wichtig für Teslas Zukunft. Mitte Mai, keine zwei Wochen nach der Ankündigung für das Fahrzeug, hatte man schon 373.000 Vorbestellungen mit Anzahlung entgegengenommen, ohne dass man es irgendwie besonders beworben hätte.

Kurz nach Marktschluss am 3. August werden Anleger den Brief an die Investoren vorfinden, direkt auf der Homepage von Teslas Investor Relations. Die ebenfalls dort live übertragene Fragerunde soll um 23:30 Uhr deutscher Zeit losgehen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla Motors.

Dieser Artikel von Daniel Sparks erschien am 19.7.2016 auf Fool.com. Er wurde für unsere deutschsprachigen Leser übersetzt.

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