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Warum Tesla bei selbstfahrenden Autos auf der Pole Position steht

Foto: Tesla Motors

Sieht ganz so aus, als wären selbstfahrende Autos die nächste große Tech-Revolution. Unternehmen wie Alphabet (WKN:A14Y6H), Uber, Tesla (WKN:A1CX3T) sowie auch traditionelle Hersteller sind im großen Stil dabei, die neuen Fahrzeuge massentauglich auf den Markt zu bringen.

Manche Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 10 Millionen Fahrzeuge auf der Straße sein werden, die zumindest einen kleinen Teil selbstfahrende Technologie nutzen. Die meisten Hersteller erwarten, dass sie bis dahin selbstfahrende Technologien parat haben. Es werden noch einige Hürden zu meistern sein, bis wir tatsächlich ohne aktives Zutun durch die Gegend steuern, von regulativen Dingen über Kundenresonanz bis hin zu Sicherheitsstandards. Aber die Geschäftsmodelle und Gesellschaftsrelevanz dieser Technologie sind enorm.

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Jedes Jahr sterben etwa 1 Million Menschen weltweit an Folgen von Verkehrsunfällen. Allein in den USA sind es 30.000 Todesopfer. Das allein ist ein guter Grund, fahrerlose Technik zu nutzen. In vielen Branchen könnten fahrerlose Fahrzeuge kostensparend sein, benötigt man doch keinen Fahrer mehr. Es würde auch den Berufsverkehr verändern und Staus verhindern, was Amerikanern die Möglichkeit gibt, noch weiter von der Arbeit entfernt zu leben als bisher. Es ist ganz klar, warum ein Unternehmen wie Uber so brennend daran interessiert ist. Derzeit gehen nämlich 80 % des Umsatz für die Löhne der Fahrer drauf.

Für Investoren aber sieht es etwas anders aus. Sicher, man kann wohl eine Menge Geld aus der neuen, gerade erst entstehenden Technik holen, bloß wie?

Das ist gar nicht so einfach, wie es vielleicht scheinen mag. Im Jahr 1999 erklärte Warren Buffett, warum er erst einmal die Finger vom Internet-Boom lässt. Er gab an, dass gerade erst entstehende Technologien erst einmal nur ein paar wenige reich gemacht hätten. Sein Beweis: In den frühen Tagen der Automobilindustrie hätte es rund 2.000 Hersteller gegeben, 1999 waren es derer drei. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es Hunderte Flugzeughersteller, 1999 waren es noch eine Handvoll. Ähnliche Muster gab es im Radio und dem Fernsehen. Wie die Evolution es fordert, gilt auch hier, dass sich die Stärksten und Anpassungsfähigsten durchsetzen. Buffett sah sich bestätigt, als einige Jahre darauf die Internetblase platzte und der Nasdaq 75 % seines Werts verlor. Einige große Unternehmen wie pets.com und Webvan verschwanden auf Nimmerwiedersehen.

Aber jetzt wieder zurück in die Zukunft

Für die gerade entstehende Branche der selbstfahrenden Fahrzeuge wird ein ähnlicher Verlauf erwartet wie der, den ich gerade beschrieben habe. Es wird Gewinner und Verlierer geben, mehr Verlierer als Gewinner. Es ist noch zu früh, um Prognosen anzustellen, aber wenn die Vergangenheit ein Indiz ist, dann ist es nicht verkehrt, wenn man auf schlaue Führung setzt, will man einen Cent mitverdienen.

Apples (WKN:865985) größtes Asset zu Zeiten der Markteinführung des iPhones wird wohl Steve Jobs gewesen sein. Der Visionär verstand nämlich vor allem, wie man ein Produkt den Leuten aufschwatzte, das sie eigentlich gar nicht brauchten. Sein Sinn für Design war schon immer ein Ass im Ärmel, das Apple seit Urzeiten hatte und der das Unternehmen von der Konkurrenz abhob. Das iPhone hat die Rivalen BlackBerry und Nokia weit hinter sich gelassen. Heute kann Apple einen Großteil der Profite der Branche einstreichen.

Ganz ähnlich Amazon.com (WKN:906866): Die sind weit gekommen, weil sie die Prinzipien des Gründers Jeff Bezos auf die Spitze getrieben haben. Zentral: Konzentration auf Kundenzufriedenheit statt auf die Konkurrenz. Langfristig denken und handeln.

Wenn man zurück zu den ersten Automobilen blickt, ist es vielleicht kein Zufall, dass Henry Fords Unternehmen noch heute mit am Start ist. Ford war einer der angesehensten Unternehmer seiner Zeit, er erfand das Fließband und zahlte hohe Löhne, um Produktivität zu steigern und einen Markt für seine Autos zu schaffen.

Heute ist in der Automobilbranche wohl niemand innovativer als Elon Musk. Tesla hat viele Hindernisse genommen, um der erste neue amerikanische Hersteller seit Urzeiten werden zu können. Musks andere große Ideen, darunter Hyperloop, SolarCity und SpaceX, zeigen, dass der Mann eines kann: groß denken.

Aber Tesla ist mehr als nur eine Idee. Die Fahrzeuge heimsen überall Beifall ein, die Nachfrage ist hoch. Fast 400.000 Vorbestellungen sind für das Model 3 eingegangen, das erst Ende nächsten Jahres ausgeliefert werden soll. Man muss schon über eine gewisse Markenmacht verfügen, wenn Kunden derart Schlange stehen. Das erinnert schon ein wenig an die frühen iPhone-Modelle.

Tesla hat für das Model S bereits die Möglichkeit zum autonomen Fahren mit eingebaut. Auch wenn der Todesfall neulich ein Schock war, sieht es doch ganz so aus, als wäre das Unternehmen der Favorit in der neuen Branche. Man ist in der Kundengunst ganz weit vorne, und das ist ein wichtiger Indikator. Im vergangenen Jahr hat Musk gesagt, dass er Tesla zum Marktführer in der Selbstfahrer-Szene ausbauen will, auch wenn er sich im Klaren über Probleme seitens Regulatoren und Hackern war.

Er hat schon einmal einen großen Schritt gemacht, indem er das erste begeisternde E-Fahrzeug geschaffen hat. Die Produktionszahlen, die er vorgibt, sind ehrgeizig: bis 2018 sollen 500.000 Fahrzeuge auf dem Markt sein, 1 Million bis 2020. Wenn er das schafft und dabei die Nachfrage nach Tesla stabil halten kann, dann sollte die Masse bald überzeugt sein.

Denn wie auch zuvor Bezos, Jobs und Ford ist Musk zuvorderst ein Visionär. Teslas bisherige Erfolge sind Beweise für seine Qualität als Aufmischer.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, Amazon.com, Alphabet, Ford und Tesla Motors.

Dieser Artikel von Jeremy Bowman erschien am 19.7.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschsprachigen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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