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Die heute wichtigsten Fragen an SolarCity

FOTO: SOLARCITY.

Trotz dem geplanten Merger von SolarCity (WKN:A1J6UM) mit Tesla Motors (WKN:A1CX3T), muss sich das Unternehmen in 2016 weiterhin auf seinen Betrieb fokussieren. Der Merger wird vielleicht nicht durchgehen und falls das so ist, muss SolarCity eigenständig Werte generieren.

Nach einigen, aufeinanderfolgenden Quartalen mit enttäuschenden Ergebnissen musste sich Solarcity im zweiten Quartal vor seinen Investoren beweisen. Einschließlich den negativen Trends, denen es bevorsteht und dass diese sich nicht negativ auf sein Geschäft auswirken.

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Wird der Marktanteil stabil bleiben?

Als SolarCity sein erstes Quartal für 2016 veröffentlichte, berichtete es eine Steigerung in Installationen: von 152 MW vor einem Jahr auf 214 MW in diesem Quartal. Aber Voranmeldungen waren während diesem Quartal so schwach, dass es sein Jahresziel von 1,25 GW auf 1,0-1,1 GW heruntersetzte.

Ein Grund für diese Reduzierung der Ziele war der Mangel an Kreditprodukte, ein Problem, dass das Unternehmen erst kürzlich behoben hat.

Ein Anderer war die fehlende Notwendigkeit für das Einschreiben der Kunden, nach dem der Solar Investitionssteuerfreibetrag zum Ende von 2015 verlängert wurde.

Aber das fundamentale Problem könnte das Geschäftsmodell von SolarCity sein, dass von wendigeren regionalen Installateuren beeinflusst wurde. GTM Studien berichteten kürzlich, dass in Q1 regionale Monteure knapp zweimal so schnell gewachsen sind wie nationale Monteure und es scheint als gäbe es kaum Gründe, warum dieser Trend sich nicht weiter so entwickeln könnte.

Der Großteil der Bauindustrie wird von lokalen und regionalen Unternehmen dominiert, nicht von nationalen Monteuren. Diese kleinen Unternehmen können sich schneller auf Veränderungen in der lokalen Nachfrage und dem Arbeitsmarkt anpassen, welches den Entwicklern mehr Flexibilität bietet. Viele Geschäftsführer in der Solarindustrie (die Führung haben Sunrun, Kilowatt Financial und SunPower, nur um einige zu nennen) haben seit langem die Ansicht, dass regionale Unternehmen schon immer die kostengünstigste Installationsmethode waren, und falls SolarCity weiterhin Marktanteil verliert, wird sich diese Theorie relativ schnell bewahrheiten.

Gehen die Kosten runter oder hoch?

Das unerwartet langsame Wachstum hat noch einen anderen negativen Nebeneffekt: steigende Kosten.

Da SolarCity fixe operative Kosten für Sales, Installationen und administrative Arbeiter hat und falls es nicht seine Wachstumsziele erreichen kann, werden sich diese Kosten über eine kleine Summe auf Installationen verteilen. Das war der Fall in Q1 2015 und das ist der Grund, warum du einen Kostenanstieg siehst.

Falls das langsame Wachstum weitergeht, werden wir sehen, wie die Kosten für Installationen hochgehen. Das wird SolarCity im Vergleich zu regionalen Monteuren weniger wettbewerbsfähig machen und auf die Marge drücken, was wahrscheinlich zu noch mehr Kundenverlusten führen könnte. Und der Tesla Merger, der über SolarCity hängt, hat es den Vertriebsleuten des Unternehmens in den letzten Monaten bereits schwierig gemacht neue Verträge zu gewinnen.

Wo ist die Solarzellen-Anlage?

Falls du zugehört hast wie Elon Musk über seine Vision der Energie- Zukunft geredet hat, dann gab es eine Sache, die er oft erwähnt hat: das Energieangebot mit hoch effizienten Solarzellen. Heute installiert SolarCity dieselben Solarzellen wie die meisten Solarmonteure, aber dies wird sich mit dem Bau der Silevo Anlage in Buffalo, New York ändern.

Das Problem ist, dass die Anlage bereits zwei Jahre im Verzug zum ursprünglichen Zeitplan, an dem das Unternehmen gekauft wurde, ist und Investoren haben immer noch keine Ahnung, ob SolarCity in der Lage sein wird, skalierbare Solarzellen zu günstigen Preisen zu produzieren. Falls es das nicht kann, war es wohl eine potenzielle Verschwendung von hunderten Millionen von Dollar für diesen Aufwand.

SolarCity braucht diese Solarzellen-Diversifikation, um seinen Mitbewerbern weiterhin eine Nasenlänge voraus zu bleiben, besonders in Anbetracht der steigenden Anzahl regionaler Solarmonteure. Das Management braucht eine klare Sicht auf den Zeitpunkt, an dem das Silevo Produkt auf den Markt kommt und wenn es sich nochmal verspätet, wird das Wertversprechen von SolarCity anfangen sich auf lange Zeit zu vermindern.

Viele Fragen für SolarCity

Falls SolarCity nicht mindestens sein Installationsziel von 185 MW im zweiten Quartal erreicht und zeigen kann, dass seine Kosten runtergehen, könnte das Unternehmen weitere heftige Reaktionen in Bezug auf seine Ergebnisse erleben. Und falls das Unternehmen in einem Abstieg ist, könnten wir sogar mitansehen, wie Tesla sich von dem Merger-Angebot zurückzieht. Dieses Quartal wird aussagekräftig für SolarCity sein und es muss seine Ziele erreichen, um die Gnade des Marktes zu erlangen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von SolarCity und Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 17.07.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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