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Die Deutsche Bank ist hochriskant – für Finanzstabilität und Anleger

Foto: Pixabay

Deutschlands größte Bank schafft es einfach nicht, endlich keine negativen Schlagzeilen mehr zu schreiben. Gerade erst bekam die Bank eine doppelte Schelte und zeigt mal wieder, wie wenig Anleger dem Verhalten der Deutschen Bank (WKN: 514000) vertrauen können.

Schlechte Noten von der amerikanischen Finanzbehörde

Beim neuesten Stresstest der amerikanischen Finanzbehörden ist die Deutsche Bank ein zweites Mal in Folge durchgefallen. Bis auf eine weitere europäische Bank haben alle anderen Finanzinstitute den Test bestanden. Beim Stresstest wird ein Krisenszenario durchgespielt, um zu testen, ob Banken im Notfall genug Reserven haben. Wer den Test nicht besteht, darf fürs Erste keine Gewinne aus den USA an die Zentrale fließen lassen und die Gewinne als Dividenden ausschütten.

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Nicht nur die amerikanische Finanzaufsicht, sondern auch der IWF, der Internationale Währungsfonds, übt harte Kritik an der Deutschen Bank aus. Von allen Finanzinstituten stellt, laut IWF, die Deutsche Bank die höchste Gefahr für die globale Finanzstabilität dar. Wenn es erneut zu einer Finanzkrise kommen würde, müsste weltweit mit erheblichen Übertragungsrisiken gerechnet werden.

Das ist eigentlich kein Wunder, schließlich hat die Deutsche Bank immer noch gigantische Derivate in ihrer Bilanz gesammelt. Die Höhe der Derivate liegt bei vielen Billionen Euro und ist um ein Vielfaches größer als das deutsche Bruttoinlandsprodukt.

Das Problem liegt in der Unternehmenskultur

Man sollte allerdings nicht den Schluss daraus ziehen, dass das Hauptproblem der Deutschen Bank rein auf die Bilanz zu beziehen ist. Die amerikanischen Behörden sind durchaus zufrieden mit der Finanzausstattung des deutschen Geldhauses, aber es gibt große Mängel darin, wie die Deutsche Bank ihr Risiko verwaltet.

Die Deutsche Bank hat noch immer Ambitionen eine global agierende Großbank zu sein, scheint aber viel zu wenig auf Qualität zu achten. In Europa herrscht seit der Finanzkrise meistens die Ansicht, dass amerikanische Banken wie im wilden Westen agieren, aber im Gegensatz zu europäischen Banken haben sie schon längst ihre Bilanzen aufgeräumt und einiges an der Unternehmenskultur gerichtet. Die Deutsche Bank tut sich schwer nachzuziehen.

Nach meiner Ansicht ist das Problem sehr tief in der Unternehmenskultur zu finden. Trotz beschwichtigenden Worten werden noch immer riesige Gehälter an das hochrangige Management gezahlt. Außerdem sollte man sich bewusst machen, dass eine Bank mit schlechtem Ruf Schwierigkeiten haben wird, verantwortungsbewussten und talentierten Nachwuchs zu gewinnen. Die Unternehmenskultur verhärtet sich dann immer weiter. Erst kürzlich hat eine Studie gezeigt, dass nur noch die Hälfte der Mitarbeiter stolz ist, für die Deutsche Bank zu arbeiten.

Keine guten Aussichten

Die neuesten Meldungen bestätigen erneut meine Meinung, dass die Deutsche Bank ein tiefgreifendes kulturelles Problem hat. Es scheint in den nächsten Jahren auch keine Aussicht auf Besserung zu geben.

Anleger sollten meiner Ansicht nach einen großen Bogen um die Deutsche Bank machen, auch wenn der Kurs der Aktie weiter fällt.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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