The Motley Fool

2 Arten, wie Google dieses Jahr Facebook und Apple den Kampf ansagt

Foto: Pixabay, Hebi65

Zwei neue Nachrichten über Alphabet (WKN:A14Y6H) und seine Sparten Google und YouTube kamen diese Woche an die Öffentlichkeit. Die erste war ein Artikel aus the Telegraph, in dem stand, dass Google sein eigenes Smartphone herausbringen will, um damit Apple (WKN:865985) bis Ende des Jahres Konkurrenz zu machen. Die zweite war eine Ankündigung von YouTube, dass die Nutzer schon bald mittels einer mobilen App live senden könnte, ähnlich wie bei Facebook (WKN:A1JWVX) Live .

Das könnten beides bedeutende Schritte für Google sein. Daher wollen wir einmal einen genaueren Blick auf diese zwei Dinge werfen:

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Gegen Apple

Nein, das Google-Phone ist kein neues Nexus, das eigentlich von Huawei oder HTC hergestellt wird. Der Telegraph meint, es würde ein richtiges Google-Phone (vielleicht auch Pixel-Phone?) werden – sollte es wirklich soweit kommen (heutzutage ist in der Tech-Welt ja nichts sicher, bis es nicht in den Läden steht).

Google will anscheinend seinen Einfluss auf den mobilen Bereich ausweiten. Und direkt mit dem iPhone konkurrieren.

Das ist auch keine vollkommen verrückte Idee, obwohl ich das Timing hierbei in Frage stellen würde (aber mehr dazu später). Android gewinnt immer mehr Marktanteile von iOs und die letzten Daten des Kantar Worldpanel zeigen, dass Android im Vergleich zum letzten Jahr in den USA, Europa und China Fortschritte macht. Mit einem eigenen Smartphone könnte Google von diesem Trend profitieren und die Android-Fragmentierung verbessern.

Google hat sich lange Zeit auf die Smartphonehersteller und Mobilfunkanbieter verlassen, um reguläre oder irreguläre Updates bei den Geräten vorzunehmen. Das hat aber dazu geführt, dass derzeit viele verschiedene Versionen von Android da draußen herumschwirren. Google hat sich in den letzten Jahren sehr damit beschäftigt, aber bei etwa 24.000 verschiedenen Android-Geräten (und insgesamt über 1 Milliarde Geräten) verliert man leicht den Überblick.

Es ist auch im schlimmsten Fall ein etwas riskanter Schachzug und im besten Fall schlecht getimt, wie Apple gerade bestätigen kann. Das iPhone hat sich in Q2 2016 um 16 % schlechter verkauft als im Vorjahr, was auch den ersten Rückgang darstellt, den dieses Gerät jemals erlebt hat. Das liegt teilweise daran, dass viele im Jahr zuvor schon gekauft haben. Dieses Wachstum konnte Apple dann nicht mehr wiederholen.

Es wird auch immer schwieriger für die Gerätehersteller, Smartphones herzustellen, die genug neue Funktionen haben, um konstante Upgrades zu rechtfertigen und für Google könnte diese Situation sogar noch schwerer werden. Es gibt nämlich viele Android-Geräte da draußen, die gut genug sind und zu vernünftigen Preisen zu haben sind. Wenn Google Apple im High-end-Markt Konkurrenz machen will, dann wird sich das Unternehmen unglaubliche Funktionen überlegen müssen, um die Kunden davon überzeugen zu können.

Gegen Facebook

YouTube erlaubt Live-Übertragungen seit 2011, aber leider nicht von einem mobilen Gerät. Das Unternehmen sagt, die Live-Funktion wird erst für die YouTuber und Kanäle verfügbar sein und dann wird die übrigen Nutzer.

Diese Maßnahme kommt nachdem Facebook eine ellenlange Liste von VIPs und Medienunternehmen dazu gebracht hat, Live-Content für mehr als 50 Millionen US-Dollar pro Jahr zu produzieren. Facebook Live war bisher ein Erfolg. Das Unternehmen sagt, die Nutzer würden Live-Videos dreimal länger ansehen als reguläre Videos.

Facebook ist gerade dabei, sich zu einem Videogiganten umzubauen. Das Unternehmen verzeichnet aktuell mindestens 8 Milliarden Videos pro Tag (die sind aber nicht alle live) und die amerikanischen Nutzer posteten 2015 94 % mehr Videos als noch im Vorjahr.

YouTube hat hier aber zwei wichtige Vorteile gegenüber Facebook. Der erste besteht darin, dass die Live-Videos wie jeder andere Content auch in der Google-Suche auftauchen. Das macht sie definitiv leichter zu finden als die Videos von Facebook.

Der zweite Vorteil besteht darin, dass Facebook bei Videowerbung hinter YouTube liegt und das soll auch noch mindestens bis 2017 so bleiben. Ein aktueller Bericht von Cowen and Cowen besagt, YouTube würde 38,2 % des Marktanteils bei Videoanzeigen bis dahin halten, aber dass Facebook sich auch dort langsam breitmachen würde.

Beide Unternehmen streiten sich um einen immer größeren Markt für Videoanzeigen, der bis 2020 28 Milliarden US-Dollar schwer sein soll.

Foolishes Fazit

Zwischen dem möglichen Google-Phone und der neuen Streaming-Funktion auf TouTube sollten die Investoren das letztere als das wichtigere für die Ziele von Google ansehen. Die Ausgaben für Videoanzeigen steigen (von unter 10 Milliarden auf 28 Milliarden US-Dollar, wie zuvor schon erwähnt). Daher sollte das Live-Feature von YouTube helfen, mehr von diesem Werbegeldern auf die Plattform zu locken.

Ich würde den Vorstoß in den Smartphone-Markt noch nicht abschreiben, aber ich denke, man sollte sich bei den Aussichten von Google darauf beschränken, was das Unternehmen am Besten kann (also Werbeeinnahmen generieren), anstatt zu hoffen, dass das Unternehmen einen Weg findet, wie man Geld mit dem Verkauf von Smartphones verdienen kann.

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