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Apple, General Motors, Delphi Automotive: Diese 3 Aktien zum Thema autonome Autos sind gerade lächerlich billig

Foto: Google.

Tatsache, autonome Autos sind mächtig am Kommen. Eine ganze Reihe an Unternehmen, darunter Google, Uber und Tesla, sind fleißig dabei, die nötige Technologie zu entwickeln, damit autonome Fahrzeuge vom Fließband laufen können. Sollte man damit Erfolg haben, könnten autonome Fahrzeuge die gesamte Transport- und Autoindustrie mächtig durchrütteln. Außerdem davon betroffen: wie Menschen an die Arbeit pendeln und reisen, wovon Millionen von Jobs betroffen sein werden.

Wenn man davon ausgeht, dass der globale Automobilmarkt insgesamt mehr als 1 Billion US-Dollar wert ist, ist es kein Wunder, dass so viele Unternehmen auf die Disruption setzen. Ein Unternehmen wie der Chauffeurdienst Uber beispielsweise könnte mit autonomen Fahrzeugen jede Menge Kosten einsparen, müssen doch die Fahrzeuge bislang noch von Menschenhand gesteuert werden.

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Für Anleger, die einen Teil vom Kuchen abbekommen und dabei ganz nah an der Wurzel der Technologie einsteigen wollen, sollten sich mal Mobileye ansehen, ein Unternehmen, das sich auf visuelle Wahrnehmung für Computer, „machine learning“ und Kartographie für autonome Fahrzeuge spezialisiert. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis im dreistelligen Bereich müssen Interessenten aber für eine Aktie dieser Güte tief in die Tasche greifen.

Wenn du nach einer preisgünstigeren Alternative suchst, um in das Business mit den selbstfahrenden Autos einzusteigen, dann ist es nicht verkehrt, wenn man sich große Unternehmen ansieht, die einzelne Sparten haben, die sich diesem Zweig widmen. Schauen wir uns doch mal ein paar davon an, die quasi direkt vor der Nase sind.

Apple

Apple (WKN:865985) bietet einen der attraktivsten Werte am Markt, das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei unter 11 bzw. bei unter 8, wenn die Cashreserven zurückfließen. Zudem scheinen Investoren die Ambitionen des Unternehmens im Fahrzeug-Segment zu unterschätzen.

Der große iPhone-Hersteller hat kein großes Aufheben um seine Fahrzeugpläne gemacht, ist stattdessen heimlich und still vorangeschritten. So wurden im letzten Jahr eine ganze Reihe an bekannten Gesichtern der Autoindustrie sowie hunderte neue Mitarbeiter eingestellt, darunter Leute von Tesla, die an einem Projekt mit dem Code-Namen „Titan“ arbeiten sollten.

Bislang hat Apple noch nichts öffentlich gemacht, CEO Tim Cook hat bislang immer schelmisch rumgedruckst, hat einmal sogar die Vorfreude auf das Autoprojekt mit der auf Weihnachten verglichen. Verschiedenen Quellen zufolge soll das Apple Car entweder 2019 oder 2020 auf den Markt kommen. Man nimmt an, dass der Wagen elektrisch sein wird, allerdings ist unklar, ob es autonom gesteuert wird. Wenn man sich aber vor Augen hält, dass Apple das größte Tech-Unternehmen der Welt ist, dann sollte man davon ausgehen können, dass Apple wenigstens mit dem Attribut „selbstfahrend“ spielt. Auch die Tatsache, dass Apple erst neulich Milliarden in den chinesischen Chauffeurdienst Didi Chuxing investiert hat, zeigt höhere (sprich: selbstfahrende) Ambitionen.

General Motors

Derzeit ist die Aktie von General Motors (WKN:A1C9CM) für wirklich nicht viel zu haben, das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei unter 5. Ein wichtiger Grund dafür, dass Analysten davon ausgehen, dass die derzeitigen Profite nicht aufrechtzuerhalten sind: Die Autoindustrie bewegt sich in Zyklen, und die Rekordzahlen aus dem letzten Jahr dürften wohl von selbstfahrenden Autos empfindlich gestört werden.

Der Markt aber spricht ein deutliches Urteil: Uber, ein Unternehmen, das es bis vor ein paar Jahren noch nicht gab, ist mittlerweile 66 Milliarden US-Dollar wert, mehr als GM und Ford. Tesla hingegen, ein Unternehmen, das eher Tausende als Millionen von Fahrzeugen verkauft, war fast soviel wert wie GM zu seinen Spitzenzeiten im letzten Jahr.

Natürlich werden die bewährten Autohersteller auch auf die autonome Zukunft setzen. Potenzielle Konkurrenten können nicht einfach so über Nacht die Produktion hochfahren und Millionen Autos pro Jahr auf die Straße bringen. Tesla hat neulich erst versprochen, im Jahr 2018 500.000 Autos zu bauen – eine Zahl, die bei den Analysten vor allem Skepsis hervorruft.

GM ist noch lange nicht aus dem Rennen, was autonome Fahrzeuge angeht. Man hat im März das Tech-Startup Cruise Automation für 1 Milliarde US-Dollar zugekauft, das sich mit selbstfahrender Tech beschäftigt. Cruise ist am besten dafür bekannt, dass es eine Art Nachrüstbausatz anbietet, mit dem man nachträglich Fahrzeuge zum autonomen Fahren umbauen kann. GM hat weiterhin in Lyft investiert, ganze 500 Millionen Dollar. Damit ist man in der einzigartigen Lage, autonome Fahr-Technologie zu haben, solche Fahrzeuge herzustellen sowie ein Geschäftsfeld dafür zu bedienen, indem man den Chauffeurdienst von Lyft damit ausrüstet. GM und Lyft wollen demnächst eine Testflotte von autonom fahrenden Chevy Bolts losschicken.

Delphi Automotive

Delphi (WKN:A1JPLB), ein Autoteile-Hersteller, kam aus der Rezession gesünder und stärker als zuvor, ganz ähnlich wie GM. Man wird bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 gehandelt; interessant aber vor allem, dass das Unternehmen nicht als Player in der Branche der fahrerlosen Fahrzeuge gilt.

Im letzten Jahr hat Delphi einen Audi in ein autonom gelenktes Fahrzeug verwandelt, womit man von San Francisco aus bis nach New York gefahren ist. Bei dem Trip quer durch die USA mussten gerade mal 75 Kilometer von Menschenhand gelenkt werden.

Seit 100 Jahren schon ist Delphi in der Autobranche ein Innovationsherd. Man ist ein führendes Unternehmen in den Bereichen von Zusatzgeräten, darunter Kameras, Radargeräten und Software, die anhand von großen Datenmengen Entscheidungen bei Straßensituationen trifft.

Man kann erwarten, dass es erst einmal eine Phase der halb-autonomen Fahrzeuge geben wird, die mit Delphis Technologie gebaut werden. Es ist einfach noch sehr anspruchsvoll, Fahrzeuge zu produzieren, die auf jede einzelne Wahrscheinlichkeit auf der Straße vorbereitet sind. Diese Übergangsphase wird Menschen die Möglichkeit geben, sich mit vollautonomem Fahren anzufreunden – wer sein Autofahrerleben lang am Steuer saß, für den dürfte die Veränderung nicht leicht sein. Delphi ist also ein interessantes Investment für all jene, die erst einmal langsam auf die Entwicklung setzen werden.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und General Motors. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, Ford und Tesla Motors.

Dieser Artikel von Jeremy Bowman erschien am 27.6.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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