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Lohnt es sich, Barrick Gold in deinem Portfolio zu haben?

Barrick Gold (WKN:870450) hat das Interesse einiger weltweitführender Investoren geweckt.

Lass uns einen Blick darauf werfen, warum George Soros und andere Investoren Barrick Gold kaufen.

Die Geschichte der Umgestaltung

Barrick führte letztes Jahr einen Umgestaltungsplan ein, bei dem nur wenige Experten an einen Erfolg glaubten.

Das Unternehmen setzte sich zum Ziel, seine schwindelerregenden 13 Milliarden US-Dollar Schulden um 3 Milliarden US-Dollar zu reduzieren, inmitten eines Marktes mit fallenden Goldpreisen und nur geringem Interesse an Bergbaugrundstücken.

Abgesehen von den schwierigen Umständen hat das Management, mithilfe einer Serie von neuen Kooperationen, Streaming Deals und dem Verkauf von Anlagen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, genau das geschafft. Dieses Jahr will das Unternehmen seine Schulden um weitere 2 Milliarden US-Dollar senken und erste Anzeichen weisen darauf hin, dass dieses Ziel ganz einfach erreicht wird, wenn nicht sogar übertroffen.

Kostenreduzierung

Eine stärkere Bilanz ist nur ein Stück vom Puzzle.

Barrick macht auch gute Fortschritte mit seinen Bemühungen seine Kosten über sein ganzes Geschäft hinweg zu reduzieren. Die Mitarbeiteranzahl wurde gestrafft und das Unternehmen senkte seine All-In Sustaining Costs (AISC) (dt. Gesamtförderkosten) auf ein Level, bei dem es nun der kostengünstigste Produzent unter den Minenbetreiber ist.

In Q1 2016 produzierte Barrick 1,28 Millionen Unzen bei AISC von 706 US-Dollar pro Unze. Das Unternehmen visiert für 2016 eine Produktion von 5-5,5 Millionen Unzen, bei AISC von 760-810 US-Dollar pro Unze, an und erwartet, dass es in den nächsten drei Jahren seine AISC unter 700 US-Dollar runterschrauben kann.

Freier Cashflow

Investoren mögen Unternehmen, die konsistente Gewinne liefern können. Das war für Minenbetreiber eine lange Zeit nicht der Fall, aber Barrick hat vier aufeinanderfolgende Quartale lang einen positiven freien Cashflow produziert und der Trend setzt sich fort.

Goldmarkt

Gold genoss ein gutes Rennen in 2016 und es gibt Anzeichen dafür, dass dieses Rennen weiter an Fahrt aufnimmt.

Eine geringere Erwartungshaltung gegenüber Zinserhöhungen der U.S. Federal Reserve sind der Hauptgrund hinter diesem Anstieg. Höhere Zinsen tendieren dazu sich positiv auf den US-Dollar auszuwirken und negativ auf den Goldpreis. Die meisten Analysten dachten, dass in 2016 vier weitere Zinserhöhungen stattfinden. Der derzeitige Konsensus rechnet mit zwei oder weniger Bewegungen und weitere negative Gedanken könnten noch mehr Druck auf den Dollar ausüben.

Die Angst spielt auch eine große Rolle am Goldmarkt. Sorgen über einen Brexit haben in den letzten Wochen den Goldpreis unterstützt und Sorgen darüber, dass Chinas Schuldenblase eine weitere Finanzkrise hervorruft, lässt Investoren auch nach sicheren Anlagehäfen streben.

Der Brexit wird in den nächsten Tagen geklärt. Das China-Problem wird sich wahrscheinlich noch etwas ziehen.

Ein anderer Faktor ist der globale Trend zu negativen Zinsen. Viele Länder sind in einer Situation, wo Investoren die Regierung für das Halten ihres Geldes bezahlen müssen. In diesem Szenario sieht Gold doch nach einer attraktiven Investmentalternative aus.

Solltest du kaufen?

Die Wette auf Barrick braucht den Glauben, dass für Gold eine langfristige Erholung begonnen hat. Falls du in diese Kategorie fällst, ist die Aktie, abgesehen von dem Ansturm, doch attraktiv.

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Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und wurde am 23.06.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.