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Diese 3 Dividendenaristokraten haben noch Platz zum Wachsen: Emerson Electric, Procter & Gamble und McDonald’s

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Dividendenaristokraten sind Unternehmen, die ihre Dividende seit mindestens 25 Jahren beständig angehoben haben. Sie sind großartige Investitionsmöglichkeiten für jene, die an Aktien mit Dividendenwachstum interessiert sind. Eine lange Historie von Dividendenerhöhungen ist eine starke Motivation für das Management, die Dividende jedes Jahr zu erhöhen. Es dauert 25 Jahre, um ein Dividendenaristokrat zu werden, aber nur ein Jahr ist genug, um es nicht mehr zu sein.

Foolische Investoren geben sich jedoch nicht einfach damit zufrieden, jeden beliebigen Dividendenaristokraten zu kaufen. Sie wollen Aktien, die neben dem Dividendenwachstum ein hohes Potenzial für Wertgewinne haben. Hier sind drei Dividendenaristokraten, die dafür passend erscheinen.

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Emerson Electric

Die Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums hat Emerson Electric (WKN:850981) sicher zugesetzt, aber Investoren haben durch den Verkauf ihrer Aktien wahrscheinlich überreagiert. Es ist einfach die Natur einer zyklischen Aktie. Obwohl sich die Aktien von ihrem Tiefpunkt im Januar gut erholt haben, erscheint Emerson immer noch unterbewertet.

Das Schlimmste scheint für Emerson vorbei. Es übertraf die Gewinnerwartungen im ersten und zweiten Quartal. Das Management sagte voraus, dass die erste Hälfte 2016 die schwierigsten Quartale enthalten würde. Dies scheint zu stimmen, da der Ölpreis auf fast 50 US-Dollar je Barrel geklettert ist. Das Unternehmen erwartet einen bereinigten Gewinn je Aktie, der im dritten Quartal genauso hoch ist, wie im letzten Jahr.

Emerson versucht, seine Network Power-Sparte abzustoßen. Dieser Geschäftsbereich ist seit Jahren unter Druck, da Unternehmen ihre Server abschaffen, und damit nicht mehr so viel Kühlung und Energie benötigen. Emerson denkt auch über den Verkauf seiner Automationssparte nach. Die Umsätze dieses Bereiches sind im zweiten Quartal um 16% gefallen und der Gewinn brach um 20 % ein.

Diese Restrukturierung wird Emerson schätzungsweise 250 Millionen US-Dollar bis 300 Millionen US-Dollar kosten. Der Gewinn je Aktie wird um 0,37 bis 0,44 US-Dollar sinken. Das Management sagt einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,05 bis 3,25 US-Dollar voraus. Damit hat das Unternehmen ein KGV von durchschnittlich nur 16,6. Wenn Emerson seine schwächelnden Sparten abstößt, wird es eine Menge Geld haben und ein schlankeres Geschäft mit höheren Magen. Das Geld kann zudem für neue Investitionen eingesetzt oder an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Procter & Gamble

Die Aktien von Procter & Gamble (WKN:852062) werden zwar in der Nähe ihres Allzeithochs gehandelt, aber es gibt immer noch Platz zum Wachsen. Das Unternehmen steckt in einem Umbau, den das Management als den Größten in der Unternehmensgeschichte bezeichnet. Procter & Gamble will sich nur noch auf die profitabelsten Marken in den am schnellsten wachsenden Produktkategorien konzentrieren. Unprofitable Marken werden abgestoßen. Ein Beispiel ist das Toilettenpapier in Mexiko.

P&G senkt die Kosten, wo immer es kann. Es stößt nicht nur Nicht-Kernprodukte ab, sondern senkt auch die Kosten für Material durch das Produktdesign, in seiner Lieferkette und im Marketing. Das Unternehmen peilt 10 Milliarden US-Dollar an Kostenreduktionen in den kommenden fünf Jahren an.

Das Ergebnis dieser Initiativen sollte sich in einem verbesserten Cashflow, einer höheren operativen Marge und einem Anstieg der Umsätze in den kommenden Jahren bemerkbar machen. Die Umsätze haben in den letzten Jahren geschwächelt. Sie wuchsen im Durchschnitt nur noch um 1 % in den letzten fünf Quartalen. Dieses Wachstum wurde hauptsächlich durch höhere Preise anstatt höhere Absatzzahlen verursacht. Da P&G seinen Fokus auf schnell wachsende Marken legt, sollte sich das Verkaufsvolumen wieder erhöhen. So könnten die Absatzzahlen schneller steigen als der Branchendurchschnitt.

Trotz, dass die Aktie in der Nähe ihres Allzeithochs gehandelt wird, sehen die Aktien von P&G mit 83 US-Dollar je Aktie immer noch preiswert aus. Die Free Cashflowrendite von 5 % liegt im Durchschnitt des Wertes des letzten Jahres und ist näher an dem Fünfjahreshoch als an dem Fünfjahrestiefststand. Für Investoren, die sich mehr für das Dividendenwachstum interessieren, ist dies ein gutes Zeichen, dass der Cashflow (damit werden die Dividenden bezahlt) von P&G so billig angeboten wird.

Analysten erwarten in den kommenden fünf Jahren ein stärkeres Gewinnwachstum (6,13 %) als in den letzten fünf Jahren (0,38 %). Daher verdient es P&G, zu einem historisch hohen KGV hinsichtlich der zukünftigen Gewinne von 23 gehandelt zu werden. Der Multiplikator von Unternehmenswert und EBITDA liegt bei 15. Es gibt immer noch Platz für eine Steigerung der Multiplikatoren, da P&G schlanker und profitabler wird.

McDonald’s

McDonalds (WKN:856958) ist ebenfalls in einer Transformation wie Procter & Gamble. CEO Steve Easterbrook strukturierte das Unternehmen Anfang 2015 um und teilte es in vier operative Segmente auf. Der Plan sieht vor, bis 2018 weitere 4.000 Restaurants als Franchise zu betreiben und die jährlichen Vertriebsgemeinkosten um 500 Millionen US-Dollar zu senken. Die Aktie reagierte mit einem Zuwachs von 30 % seit Anfang letzten Jahres.

Trotz des gestiegenen Aktienpreises scheint McDondald’s immer noch unterbewertet. Der Aktienpreis liegt bei 120 US-Dollar. Der Höchststand lag bei 132 US-Dollar Anfang des Jahres.

Der Gewinn je Aktie kletterte um 26 % letztes Quartal, selbst wenn man die Restrukturierungskosten des Vorjahresquartals herausrechnet. Ein Teil dieses Anstieges scheint durch einen Aktienrückkauf verursacht zu sein. Durch diesen wurden die im Umlauf befindlichen Aktien um 70 Millionen Stück reduziert. Der Nettogewinn stieg bereinigt um 9,1 % und unbereinigt um 35 %.

McDonald’s hat zudem ein starkes Potenzial, durch höhere Verkaufszahlen in seinen Restaurants und niedrigere Warenkosten seine operative Marge zu steigern. Die Umsätze je Restaurant stiegen um 6,2 % im ersten Quartal und die Einkaufspreise in den USA sanken um 3 %. Das Management erwartet, dass die Einkaufspreise dieses Jahr insgesamt um 3,5 % bis 4,5 % fallen. Zusammen mit den höheren Preisen auf der Speisekarte und den Franchisebestrebungen sollte McDonald’s in der Lage sein, seine Gewinne kräftig wachsen zu lassen. Analysten sagen für die kommenden fünf Jahre ein jährliches Gewinnwachstum von 10,6 % voraus. In den letzten fünf Jahren lag es nur bei 1 bis 2 %.

Die Aktien werden gegenwärtig zum 22-Fachen des zukünftigen Gewinns gehandelt. Das Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA liegt bei 14. Das ist gleich hoch wie von Yum! Brands. Allerdings ist die Dividendenrendite von McDonalds mit 2,9 % deutlich attraktiver als die von Yum (2,2 %).

Dank des starken Cashflows und der Restrukturierungsinitiativen sieht McDonalds wie ein Unternehmen aus, das man halten sollte.

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The Motley Fool empfiehlt Emerson Electric und Procter and Gamble.

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 23.06.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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