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10 Statistiken über künstliche Intelligenz, die dich vom Hocker hauen werden

Quelle: Pixabay

Bill Gates, der Gründer von Microsoft (WKN:870747), nannte die künstliche Intelligenz vor Kurzem auf der Vox Media Code Conference „den heiligen Gral, an den jeder im Bereich Computerwissenschaft denkt”. Gates sprach über die schnellen Fortschritte der Spracherkennung und der Sichterkennung in den letzten fünf Jahren und merkte an, dass „der Traum endlich wahr wird”.

Wenn es soweit ist, dann sollten die Tech-Investoren die größten Trends und Unternehmen in diesem Markt kennen. Daher wollen wir gleich 10 faszinierende Fakten über diese Industrie unter die Lupe nehmen.

BILDQUELLE: GETTY IMAGES.

BILDQUELLE: GETTY IMAGES.

1. Ein 5,05-Milliarden-Dollar Markt bis 2020

Das Forschungsunternehmen Markets and Markets schätzt, dass der Markt für künstliche Intelligenz von 420 Millionen US-Dollar im Jahr 2014 bis 2020 auf 5,05 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Gründe dafür sind die steigende Verbreitung von maschinellem Lernen und natürlichen Sprachverarbeitungstechnologien in den Medien, der Werbung, dem Einzelhandel, Finanzsektor und dem Gesundheitssektor.

Die wichtigsten Unternehmen im Bereich maschinelles Lernen beinhalten große Cloudunternehmen wie Amazon (WKN:906866), Microsoft (WKN:870747) und IBMNuance Communications (WKN:A0HGWX) ist ein Unternehmen, das nur im Bereich Sprachverarbeitung arbeitet.

2. 6 Milliarden Geräte werden mit künstlicher Intelligenz funktionieren

Gartner schätzt, dass 6 Milliarden verbundene Geräte bis 2018 aktive Unterstützung von Plattformen mit künstlicher Intelligenz brauchen werden. Diese Geräte werden wahrscheinlich viele verbundene Geräte, Autos, Wearables und andere Spielereien aus dem größeren Bereich des Internets der Dinge umfassen.

3. 5,4 Milliarden US-Dollar wurden schon in entsprechende Start-ups investiert

Aktuell gibt es 1.031 Start-ups im Bereich künstliche Intelligenz auf der AngelList mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,2 Millionen US-Dollar – was einem Investitionsvolumen von 5,4 Milliarden US-Dollar aus dem Venture-Capital-Bereich entspricht. Die drei bekanntesten Unternehmen auf dieser Liste sind der Roboterhersteller Autonomous, der Teamsoftwarehersteller Crux und das Social-News-Unternehmen Zero Slant.

4. 80 % der Führungskräfte glauben, dass künstliche Intelligenz die Produktivität erhöhen wird

Eine aktuelle Studie des Unternehmens für künstliche Intelligenz im Bereich Sprache Narrative Science fand heraus, dass 80 % der Führungskräfte glauben, dass diese Lösungen die Leistung der Arbeiter erhöhen und neue Arbeitsplätze schaffen werden. 32 % sagten, Spracherkennungstechnologien wären die am häufigsten benutzen Technologien im Bereich künstliche Intelligenz in ihrem Unternehmen – gute Nachrichten für Unternehmen wie Nuance.

5. Die meisten mobilen Nutzer nutzen auch Sprachassistenten

Nuance entwickelte die Technologie, die Siri von Apple (WKN:865985) nutzt, die wiederum der Vorgänger von anderen Sprachassistenten wie denen von Google Now von Alphabet (WKN:A14Y6H), Cortana von Microsoft and Alexa von Amazon ist.

SIRI VON APPLE. BILDQUELLE: APPLE.

SIRI VON APPLE. BILDQUELLE: APPLE.

Der Gedanke, mit dem Handy zu sprechen, schien anfangs noch seltsam, aber eine aktuelle Studie von Carolina Milanesi von Creative Strategies fand heraus, dass nur 2 % der iPhone-Nutzer noch nie Siri benutzt hatten, während 4 % noch nie Google Now benutzt hatten.

6. Virtuelle Assistenten werden dir Entscheidungen abnehmen

Gartner glaubt, dass die Daten, die von den Nutzern in den cloudbasierten neuralen Netzwerken gesammelt werden, 40 % der mobilen Interaktien zwischen virtuellen persönlichen Assistenten und echten Menschen bis 2020 bestimmen werden. Das bedeutet, dass die Daten, die man freiwillig bei Facebook (WKN:A1JWVX), Google und Amazon eingibt, ein komplexes, cloudbasiertes Profil ergeben werden, das dann cloudbasierte Anwendungen nutzen können, um deine Bedürfnisse und Wünsche vorherzusehen.

7. Die meisten Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Kunden werden bis 2020 keine menschliche Interaktion mehr brauchen

Gartner behauptet auch, dass 85 % aller Kundeninteraktionen bis Ende dieses Jahrzehnts keinen menschlichen Kundendienst mehr erfordern werden. Das Unternehmen glaubt, dass automatisierte Analysen von Social-Media-Kanälen, CRM-Software und personalisierten Chatbots, die Gesichter und Stimmen erkennen, den Bedarf für traditionelle Call-Center stark reduzieren werden. Das sind gute Nachrichten für Facebook. Das Unternehmen hat nämlich vor Kurzem Chatbots in den Messenger eingebaut, um den Kundendienst zu automatisieren.

8. Künstliche Intelligenz wird 16 % der Arbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren ersetzen

Das Forschungsunternehmen Forrester glaubt, dass künstliche Intelligenz bis zu 16 % der Arbeitsplätze in den USA in den nächsten zehn Jahren ersetzen werden. Neue Arbeitsplätze werden aber auch geschaffen, um diese Plattformen aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus werden entsprechende Geräte gebaut werden, daher werden „nur” 7 % aller Arbeitsplätze wirklich vernichtet.

Es sollten sich aber nicht nur die Mitarbeiter im Kundendienst Sorgen machen. Medizinische Assistenten mit künstlicher Intelligenz könnten einen Teil des medizinischen Personals in Krankenhäusern ersetzen. Selbstfahrende Autos könnten Fahrer ersetzen und Robo-Autoren könnten Artikel deutlich schneller und genauer schreiben als Menschen.

9. Man wird bei der Arbeit wahrscheinlich mehr Roboter als Menschen sehen

Gartner schätzt, dass 45 % der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Welt bis 2018 mehr smarte Maschinen und virtuelle Assistenten als Menschen haben werden. Das könnte nämlich die Kosten senken und die Produktivität steigern.

10. Künstliche Intelligenz funktioniert mit GPUs, nicht CPUs

Die großen Unternehmen im Bereich maschinelles Lernen wie Facebook und IBM nutzen deutlich mehr high-end GPUs wie die Tesla-Chips von Nvidia (WKN:918422) anstatt traditioneller CPUs. Nvidia behauptet, der Tesla K80 GPU wäre „zwei bis fünfmal” schneller als der Xean Phi 7120 von Intel bei wichtigen wissenschaftlichen Anwendungen. Das passt bei Nvidia ins Bild, da das Unternehmen auch im Bereich verbundene und selbstfahrende Autos arbeitet, aber das könnten schlechte Nachrichten für Intel sein, das mit schleppenden Absätzen von PC-Chips und langsamerem Wachstum bei den Datencentern zu kämpfen hat.

Foolishes Fazit

Die künstliche Intelligenz wird dir nicht in naher Zukunft den Job wegnehmen oder lebensverändernde Entscheidungen für dich treffen, aber sie wird sich in unser tägliches Leben einfügen durch mobile Apps, die sozialen Medien und virtuelle Assistenten. Die Tech-Investoren sollten diese Fakten im Gedächtnis behalten, das große Unternehmen diesen „heiligen Gral” suchen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A shares), Alphabet (C shares), Amazon.com, Apple, Facebook, Gartner und Nvidia. Motley Fool besitzt Microsoft. Motley Fool empfiehlt Intel and Nuance Communications.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun  auf Englisch verfasst und wurde am 19.06.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

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