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Income-Investoren: Streicht eine Rendite von 10,3 % von Bombardier ein

Foto: Bombardier

Im Jahr 2016 ist es schwer, die Renditen einzustreichen, die vor zehn Jahren noch normal waren.

Investoren haben sich Mitte der 2000er scharenweise in Richtung Income Trusts bewegt und waren froh darüber, Dividenden mit Renditen, die oft im zweistelligen Bereich lagen, einzusammeln. Sicher haben es einige dieser Trusts nicht geschafft und sie mussten ihre Auszahlungen kürzen, aber die meisten haben treu gezahlt.

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Heutzutage ist es immer noch möglich, diese Renditen zu bekommen, aber es gibt sie nicht mehr häufig. Es scheint, als würden nur die risikoreichsten Aktien diese Auszahlungsdividenden anbieten, die dabei so aussehen, als könnten sie jeden Moment gestrichen werden.

Auf diese Art von Aktien möchte man nicht angewiesen sein.

Unter ihnen gibt es jedoch einige ausgewählte Unternehmen mit der Fähigkeit, ihre hohen Renditen zu zahlen. Ich werde hier aber nicht so tun, als wären diese Renditen sicher, weil sie sich jederzeit ändern könnten. Mit anderen Worten: Es gibt Gründe dafür, dass ihre Dividenden bei über 10 % liegen.

Diese Aktien sind keine Investitionen, die man tätigt und dann vergisst. Aber Investoren, die aufpassen, könnten ein gutes Geschäft machen – besonders wenn sie sie am Boden kaufen. Anleger werden nicht nur gut dafür bezahlt, zu halten, sie bekommen auch die Möglichkeit für ordentliche Kapitalgewinne.

Ich denke, dass es zurzeit mit Bombardier (WKN:866671) und seinen Vorzugsaktien eine solche Möglichkeit gibt. Lasst uns einen Blick darauf werfen.

Warum Bombardier?

Es gibt viele Gründe dafür, bei Bombardier pessimistisch zu sein.

Sein CSeries-Programm hatte Probleme, um es mild auszudrücken. Seit fast zehn Jahren arbeitet Bombardier an den neuen Flugzeugen und die Lieferungen sollen irgendwann in der zweiten Hälfte dieses Jahres beginnen.

Diese Verzögerungen haben natürlich die Auftragslage des Unternehmens beeinflusst. Von Dezember 2014 bis in dieses Jahr hinein konnte es keinen neuen Verkauf verbuchen, obwohl es der Airline-Branche generell gut ging. 2016 verlief viel besser: Das Unternehmen hat große Verträge mit Delta Airlines und Air Canada unterschrieben.

Bombardiers Bilanz gab auch Anlass zur Sorge. Am 31. März hatte das Unternehmen mehr als 9 Milliarden US-Dollar Schulden – diese Zahl schließt Vorzugsaktien noch nicht einmal mit ein. Dem stehen fast 4 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln entgegen – immerhin. Trotzdem machen sich Investoren zu recht Sorgen um die Bilanz.

Die gute Nachricht ist, dass das Unternehmen vor Kurzem Geld von der Regierung Quebecs erhalten hat und alles deutet darauf hin, dass sich der Cashburn verringern wird, sobald die ersten Jets an Kunden geliefert werden. Außerdem hat das Management öffentlich zugegeben, dass ein Bailout seitens der Regierung jetzt eher ein Bonus wäre.

Kurz gesagt: Es gibt viele Gründe bezüglich Bombardier pessimistisch zu sein, aber es sieht so aus, als stünde das Unternehmen auf soliden finanziellen Füßen – mit viel Potenzial nach oben. Die meisten Leute denken, dass das Unternehmen diese schweren Tage überstehen wird.

Die Vorzugsaktien kommen ins Spiel

Wenn Bombardier diesen Abschwung übersteht, wird es den Investoren, welche die Aktie heute kaufen, wahrscheinlich gut ergehen. Das einzige Problem? Die Stammaktien zahlen keine Dividende.

Damit haben Investoren nur eine Wahl: die Vorzugsaktien. Diese hybriden Sicherheiten aus Schulden und Anteilen agieren hauptsächlich wie Schulden und bewegen sich mit Zinsraten und Neuigkeiten über das Unternehmen. Sie zahlen aber eher Dividenden als Zinsen, was für reguläre Investoren reizvoll ist, wenn es Zeit für Steuern wird.

Bombardiers Series 4 Vorzugsaktien (Tickersymbol: BBD.PR.C) werden hier bevorzugt, was bedeutet, dass sie auf Quartalsbasis 0,3906 kanadische Dollar pro Anteil zahlen, solange die Anteile ausstehen. Sie werden zurzeit mit 15,12 kanadischen Dollar gehandelt – gut genug für eine Rendite von 10,3 %.

Das Unternehmen kann diese Anteile mit 25 kanadischen Dollar pro Anteil zu jederzeit zurückkaufen, was einen guten Kapitalgewinn für Anleger darstellen würde. Es besteht jedoch quasi keine Chance darauf, dass das gleich passiert, aber es könnte in fünf oder zehn Jahren so weit sein, wenn das Unternehmen weiterhin aufräumt.

Da es sich hierbei eher um Schulden als um Anteile handelt, würde der Markt ausrasten, sollte Bombardier je seine Dividenden einstellen. Das könnte nur passieren, wenn das Unternehmen kurz vor dem Bankrott stehen würde. Deswegen können wir davon ausgehen, dass die Dividende für das Management Priorität hat.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Bombardiers Vorzugsaktien riskant sind und Investoren sollten hier vorsichtig sein. Gleichzeitig kann eine kleine Position die Rendite eines Income-Portfolios nach oben treiben.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Nelson Smith auf Englisch verfasst und am 20.6.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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