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Keine Hoffnung für die Aktien von Cisco nach der Herabstufung? 3 Dinge, die du wissen solltest

Foto: Pixabay, geralt

Mitleid für die Besitzer der Aktien von Cisco Systems (WKN:878841).

In den letzten 52 langen, langen Wochen hat Cisco Systems einen Anstieg seines Anteilspreises um ungefähr 0 US-Dollar und 0 Cent erreicht. Nachdem Goldman Sachs Cisco so lange beim Stagnieren zugesehen hat, hat es am 15. Juni endlich das Handtuch geworfen.

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Bei der Herabstufung von kaufen auf neutral veröffentlichte Goldman Sachs an diesem Morgen einen Bericht, in dem es bedauert, dass Cisco „immer weniger Hebel hat“, um seinen Umsatz oder seinen Profit zu erhöhen – oder etwas davon. Kurz gesagt: Goldman ist raus.

Hier sind drei Dinge, die du wissen solltest.

Cisco Systems bewegt die Welt, aber in letzter Zeit immer langsamer. Quelle: Getty Images

Cisco Systems bewegt die Welt – aber in letzter Zeit immer langsamer. Quelle: Getty Images

Die erste Sache: Drei Hebel

Wie Goldman in einem Bericht für StreetInsider.com erklärte, hat Cisco Systems sein Bestes gegeben, um seine Anteilspreise im letzten Jahr über Wasser zu halten. Es hat dabei drei „Hebel“ genutzt, um sein Wachstum zu fördern. Der erste lag im Stehlen von Marktanteilen von rivalisierenden Computer-Servern – Goldman warnt jedoch, dass dieser Hebel eingeklemmt aussieht.

Laut den jüngsten Daten der Marktanalysten bei IDC.com hat Cisco Systems einen Marktanteil bei Servern von 6,2 % in Q3 2014 vorweisen können, die 40 Basispunkte auf 6,6 % bis Q3 2015 angehoben und dann ist sein Anteil am Ende des letzten Jahres auf 6,1 % gefallen. Damit ist Cisco auf dem fünften Platz hinter den Rivalen Hewlett-Packard Enterprise Company, Dell, IBM und Lenovo – in dieser Reihenfolge.

Wie der ehemalige GE-Boss Jack Welch einmal berühmterweise sagte: „Wenn du auf dem Markt die Nummer 4 oder Nummer 5 bist, bekommst du eine Lungenentzündung, wenn Nummer 1 niest.“

Die zweite Sache: Der zweite Hebel ist bereits am Maximum

Das klingt bereits ziemlich schlecht für Cisco, aber laut Goldman wird es noch schlimmer. Der zweite Hebel, den Cisco in Bewegung gesetzt hat, um seinen Profit anzuheizen, war es nämlich, seine operative Gewinnmargen zu erweitern. Aber Cisco verdient bereits eine Marge von über 25,3 %.

Das heißt, seine Profitabilität pro Umsatz-Dollar ist bereits „auf einem 10-Jahres-Hoch“. Es gibt also wahrscheinlich nicht mehr viel, was Cisco unternehmen kann, um in dieser Hinsicht zu wachsen. Von diesem Punkt aus kann der Profit nur fallen, wenn der Umsatz nicht steigt.

Die dritte Sache: Es gibt nur eine gewisse Summe an Geld im Umlauf

Goldman stellt fest, dass Cisco in einem letzten Versuch, seinen Profit pro Anteil zum Wachsen zu bringen, obwohl die Profitmarge am Maximum angekommen ist und Marktanteile stagnieren, Cash in Aktienrückkäufe gesteckt hat und Schulden aufnimmt, um diese zu finanzieren.

Laut Daten von S&P Global Market Intelligence hat das Cisco erlaubt, in den letzten fünf Jahren ungefähr 7 % seiner ausstehenden Anteile zurückzukaufen. Aber wie Goldman aufzeigt, haben Rückkäufe und Dividendenauszahlungen 90 % des Freien Cashflows über die letzten 3 Jahre aufgebraucht. Und Cisco hat gerade erst einen Anstieg um 24 % der Höhe seiner jährlichen Dividende angekündigt – Geld, welches nicht mehr für Rückkäufe zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass wenn Cisco vorhat, weitere Anteile zurückzukaufen, um seine Profite unter immer weniger ausstehenden Anteilen zu konzentrieren, das Unternehmen Geld aus seinen Cash-Reserven nutzen muss, um die Rückkäufe zu finanzieren – oder weitere Schulden aufnehmen muss.

Natürlich stehen beide Optionen noch offen. Es ist mit Sicherheit möglich, dass Cisco weiterhin Aktien zurückkaufen wird. Aber selbst im besten Fall befürchtet Goldman, dass das durchschnittliche Wachstum der Gewinne je Anteil in den nächsten Jahren nicht höher als 4,6 % jährlich sein wird. Damit wäre es viel niedriger als die „Wachstumsrate der Gewinne je Anteil von 7,6 % in den letzten fünf Jahren“.

Die wichtigste Sache: Bewertung

Nehmen wir mal an, Goldman Sachs hat recht; was bedeutet das für Investoren?

Zurzeit verdient Cisco ungefähr 10,2 Milliarden US-Dollar an jährlichem Profit und generiert jährlich 12,7 Milliarden US-Dollar in Freien Cashflows. Mit einer Marktkapitalisierung von 144 Milliarden US-Dollar ergibt das ein KGV von 14,1 für die Aktie und ein Verhältnis von Kurs zu Freiem Cashflow von 11,3. Keine dieser Zahlen sieht besonders teuer aus – es sei denn man betrachtet sie mit der erwarteten Wachstumsrate von unter 5 % im Hinterkopf.

Um es kurz zu machen: Als Cisco um 7,6 % wuchs und eine Dividendenrendite in Höhe von 3,6 % zahlte, hatte die Aktie einen guten Preis und war das 11,3-fache seiner Gewinne wert. Aber wenn sie nicht wächst, ist sie es nicht wert, gekauft zu werden und Goldman Sachs hat mit der Herabstufung recht.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Cisco Systems. 

Dieser Artikel wurde von Rich Smith auf Englisch verfasst und am 15.06.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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