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7 wichtige Zahlen aus dem Gewinnbericht für das erste Quartal von LinkedIn

Quelle: LinkedIn.

Die Anteile von LinkedIn (WKN:A1H82D) sind seit Ende April um 7 % gestiegen, als das Online-Netzwerk seinen Gewinnbericht für das erste Quartal vorlegte, der besser aussah als erwartet. LinkedIns Gewinn und Umsatz übertrafen die Erwartungen von Analysten und seine eigenen Prognosen, während die Aussichten für dieses Quartal besonders gut aussehen.

Aber woher kommen diese verbesserten Ergebnisse? Während LinkedIns folgender Telefonkonferenz, betonte das Management die wichtigen Kennzahlen, welche die wachsende Stärke des Geschäfts tragen.

LinkedIns Mitglieder-Basis erweitert sich

LinkedIns Geschäft hängt von seinem Netzwerk ab. Mitmachen ist kostenlos, aber einige Jobsuchende und Vermittler zahlen für besondere Features. Premium-Abos waren im letzten Quartal für 17 % des Umsatzes verantwortlich. Je mehr Leute LinkedIn nutzen, desto wertvoller werden die Werbe- und Recruiting-Produkte. LinkedIns Mitgliederbasis wächst schnell und das Unternehmen erreicht jetzt fast eine halbe Milliarde Leute. Während der Konferenz betonte CEO Jeff Weiner die wachsende Größe von LinkedIns Community. „Im Quartal sind die Mitgliederzahlen um 19 % auf 433 Millionen gewachsen und es war damit unser stärkstes Quartal im Hinblick auf reine Wachstumszahlen seit Anfang 2014“, sagte er.

Die Einbindung wächst

LinkedIn hat mehr zu bieten als Seitenaufrufe, aber Traffic und Einbindung bleiben wichtige Aspekte für das Unternehmen. Im letzten Quartal ist die Anzahl an monatlichen Besuchern auf einen Durchschnitt von 106 Millionen gestiegen– und damit um 9 % auf jährlicher Basis. Was jedoch beeindruckender ist als die Größe von LinkedIns Nutzerbasis ist die steigende Einbindung – LinkedIn-Mitglieder nutzen die Plattform in einem größeren Ausmaß. Während der Konferenz bot Weiner drei Zahlen als Beweis:

Die Seitenaufrufe pro Mitglied haben im Q1 einen Rekord erreicht und sind um 23 % im Vorjahresvergleich gestiegen. … das tägliche Teilen von Inhalten ist um fast 40 % gestiegen und der Traffic zu Drittanbietern ist um mehr als 150 % gestiegen.

Je mehr LinkedIn-Mitglieder mit der Plattform arbeiten, desto mehr Wert können sie wahrscheinlich aus ihr ziehen. Das ist ein gutes Zeichen für die langfristige Fähigkeit, Mitglieder anzuziehen und zu halten.

Unternehmen kaufen mehr Werbung auf LinkedIns Plattform

Diese Einbindung sollte auch LinkedIns Werbegeschäft helfen. Tatsächlich genießt das Unternehmen eine höhere Nachfrage nach seinen Werbedienstleistungen. Unternehmen und Organisationen können LinkedIn für gesponserte Inhalte bezahlen – Werbung oder LinkedIn-Updates, die Mitglieder in ihrem Newsfeed sehen können, wenn sie sich einloggen. Gesponserter Inhalt fällt in LinkedIns Marketing-Solutions-Segment – ein Geschäft, das ungefähr 18 % des Gesamtumsatzes im letzten Quartal generiert hat. Dieses Segment schließt andere Produkte zusätzlich zu den gesponserten Inhalten mit ein (wie beispielsweise Display-Anzeigen), aber das Management hat gesponserte Inhalte zu seinem Fokus gemacht und sieht dabei Erfolg. Weiner sprach während der Konferenz von dem schnellen Wachstum des Umsatzes aus diesem Bereich und betonte, dass „gesponserter Inhalt um fast 80 % gestiegen ist und mittlerweile für 56 % des Gesamtumsatzes aus Marketing-Solutions verantwortlich ist.

LinkedIn ist nicht profitabel, aber es generiert mehr Cash

Auf angepasster Basis hat LinkedIn 0,74 US-Dollar pro Anteil im letzten Quartal verdient, aber nach allgemein anerkannten Prinzipien der Buchhaltung war es mit einem Nettoverlust von fast 46 Millionen US-Dollar nicht profitabel. Glücklicherweise generiert LinkedIns Geschäft Geld und das zunehmend. Der CFO von LinkedIn, Steven Sordello, sagte, dass der operative Cashflow des Unternehmens bei „einem Rekord von 252 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 165 Millionen US-Dollar vor einem Jahr liegt“.

Allgemein hat LinkedIn das Quartal mit über 200 Millionen US-Dollar mehr als am Anfang beendet. Das ist keine GAAP-Profitabilität, aber eine gute Nachricht für Aktionäre. „Wir sind durch erhöhte Profitabilität und wachsenden Freien Cashflow in der Position, unsere Möglichkeiten besser zu nutzen“, sagte Sordello.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von LinkedIn.

Dieser Artikel wurde von Sam Mattera auf Englisch verfasst und am 12.6.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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