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Deutsche Bank, VW und Lufthansa: 3 Aktien, von denen ich die Finger lasse

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Es gibt Branchen, bei denen sich Anleger immer wieder einreden, dass diesmal alles anders ist und es nun Unternehmen geben muss, die eine glänzende Zukunft vor sich haben oder zumindest günstig genug sind, um ein tolles Investment zu sein.

Bei Banken, Automobilherstellern und Fluglinien werden diese Hoffnungen aber meistens enttäuscht. Von den größten deutschen Unternehmen dieser Branchen lasse ich derzeit aus folgenden Gründen die Finger.

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Deutsche Bank

Die meisten Anleger sind versucht eine Aktie, die so tief gefallen ist wie die Deutsche Bank (WKN: 514000), als günstig zu betrachten. Schließlich hat ein Anteil an der deutschen Großbank kurz vor der Krise die 100 Euro-Marke überschritten und ist seitdem um 85 % gefallen.

Das heißt aber noch lange nicht, dass sich die Aktie auch wieder erholen wird. Die Deutsche Bank hat immense strukturelle Probleme und ihr teures Personal ringt den Umsätzen noch immer unglaubliche Summen ab, sodass nur wenig Gewinn für die Aktionäre übrig bleibt. Es wurde 2015 noch immer 756 Managern ein Millionengehalt gezahlt und der vermeintliche Reformer John Cryan, der die Bank nun leitet, kann mit bis zu 12,5 Millionen Euro Gehalt rechnen. Ein Umdenken sieht anders aus.

Irgendwann werden darüber hinaus auch noch Fintechs mit ihren innovativen Produkten und dramatisch geringeren Kostenstrukturen den Banken ernsthafte Konkurrenz machen. Auf eine Erholung der Deutsche Bank-Aktie würde ich deshalb kein Geld setzen.

Volkswagen

Die Wolfsburger kämpfen seit dem Abgas-Skandal nach wie vor mit den Folgen. Es scheint immer wieder durch, dass mit der Unternehmenskultur bei Volkswagen (WKN: 766400) nicht alles im Reinen ist. Auch im Skandaljahr haben sich einige Manager hohe Gehälter auszahlen lassen, oftmals sogar inklusive Boni. Dem Ruf nach Bescheidenheit wurde eher mit Unverständnis begegnet.

VW braucht jetzt aber nicht nur absolute Integrität um diese Krise zu meistern, sondern auch einen klaren Kopf, denn die Konkurrenz schläft nicht. In den nächsten Jahrzehnten wird der Automarkt weiterhin stark umkämpft sein und die Umstellung auf Elektroautos und selbstfahrende Technologien wird teuer und kompliziert. So wie sich das Management bei VW aktuell benimmt, würde ich die Aktie deshalb nicht als langfristige Investition empfehlen.

Lufthansa

Von den drei Unternehmen kann Lufthansa (WKN: 823212) am allerwenigsten für seine schwierige Situation. Die Airline verwaltet das Tagesgeschäft gut und positioniert sich in gewissen Bereichen wie ergänzende Dienstleistungen und Budget-Airlines strategisch klug, 

Allerdings wird in der Luftfahrtbranche auch gutes Management nicht unbedingt belohnt. Die meisten Strecken sind einfach zu hart umkämpft und das Geschäft hat einen zu hohen Kapitalbedarf. Selbst die kurze Atempause, die der niedrige Ölpreis einem Unternehmen wie Lufthansa momentan gönnt, wird nicht lange anhalten, denn entweder steigt der Ölpreis bald wieder an oder Preiskämpfe lassen die Gewinnspannen bald wieder schrumpfen. Egal, wie gut sich Lufthansa positioniert, man sollte meiner Ansicht nach in der Luftfahrt nicht nach vielversprechenden Aktien suchen – und Lufthansa ist dabei keine Ausnahme.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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