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Weshalb Investoren gegenüber der Apple-Aktie skeptisch bleiben sollten

BILDQUELLE: APPLE. 

Das iPhone, das großen Anteil daran hatte, dass Apple (WKN:865985) zum größten und wertvollsten Unternehmen der USA aufgestiegen ist, war für das Unternehmen im letzten Jahrzehnt ein wahrer Segen. Auch wenn das iPhone wohl noch viele Jahre Apples Kassen klingeln lassen wird, gibt es dennoch allen Grund zu glauben, dass Apples übermäßige Abhängigkeit von diesem einem Produkt sich schon bald zum Fluch entwickeln kann.

Datenquelle: APPLES 2015 10-K, Seite 24.

Datenquelle: APPLES 2015 10-K, Seite 24.

In den letzten Jahrzehnten gab es immer mehr Warnsignale, die darauf hindeuteten, dass das im kalifornischen Cupertino ansässige Unternehmen kurz vor seinem Zenit steht oder diesen bereits überschritten hat. Im zweiten Quartal 2016 lag der iPhone-Quartalsumsatz zuletzt zum ersten Mal seit Einführung des Smartphones im Jahr 2007 unter dem Wert des Vorjahres.

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Obwohl Apple im letzten Quartal immer noch 51 Mio. iPhones absetzen konnte, musste das Unternehmen im Vergleich zum zweiten Quartal 2015, in dem es 61. Mio. Smartphones verkaufte, einen Absatzrückgang von 16 % hinnehmen. Vergleicht man die letzten zwei aufeinanderfolgenden Quartale, fällt der Absatzrückgang sogar mit 32 % noch dramatischer aus – wenn man bedenkt, dass Apples erstes Geschäftsquartal am 26.12.2015 endete und somit das Weihnachtsgeschäft miteinschloss, ist dies allerdings nicht sehr überraschend.

Der Apple CEO Tim Cook beschrieb den Rückgang als Folge „starken makroökonomischen Gegenwindes.“ Das Wachstum in den USA ist verblasst, China hatte damit zu schaffen, einen drastischen Konjunktureinbruch abzuwenden und Europa ist noch intensivst mit seinem eigenen beginnenden Aufschwung beschäftigt.

Aber das Problem für Apple liegt nicht nur im Absatzrückgang des iPhones im zweiten Quartal, sondern auch in dem Verlust von Marktanteilen. Apples Marktanteil am globalen Smartphone-Absatz sank im ersten Quartal 2016 auf 14,8 %. Für das Unternehmen stellt dies einen Tiefpunkt dar. Vor genau einem Jahr lag Apples Marktanteil noch bei 17,9 %. Und blickt man auf 2012 zurück, waren es sogar noch ganze 22,5 %.

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DATENQUELLE: GARTNER.

In einem Markt, in dem man mehrfach beobachten konnte, wie Unternehmen in einer Zeitspanne von nur einem Jahrzehnt zuerst emporgestiegen und dann von der Bildfläche verschwanden, ist dies ein unheilvolles Zeichen. So haben beispielsweise einst Nokia und Blackberry die Branche angeführt – und wo stehen diese zwei Unternehmen heute?

In Anbetracht Apples mangelnder Umsatzdiversifizierung erscheinen die iPhone Absatz- und Marktanteilsverluste sogar noch problematischer. Apples Hauptkonkurrent Samsung, der die Branche aktuell mit einem Marktanteil des weltweiten Smartphone-Absatzes von 23,2 % anführt, verkauft alles von Küchengeräten bis hin zu Fernsehern, Fotoapparaten und Smartphones. Bei Apple machte das iPhone dahingegen im vergangen Jahr zwei Drittel seines Gesamtumsatzes aus.

Wohlgemerkt vertreibt auch Apple andere Produkte, aber weder sein zweit- noch sein drittgrößtes Produktsegment ist momentan in der Lage, dem iPhone in die Bresche zu springen. Der Umsatz des iPads, Apples drittgrößtem Segment, ist ebenfalls rückläufig – er sank im vergangen Quartal um 12 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Und obwohl sich die Mac-Umsatzzahlen als robuster als die von PCs erwiesen, musste auch Apples zweigrößtes Segment im zweiten Quartal einen Rückgang von 12 % hinnehmen.

Kurzum: Apple Zukunft liegt in seiner Innovationskraft. Die Zeiten, in denen man einfach das ernten konnte, was der Mitgründer und ehemalige CEO Steve Jobs einst gesät hatte, nähern sich dem Ende. Ob Apple diese Herausforderung letztendlich erfolgreich meistern kann, bleibt abzuwarten. Aber dafür muss das Unternehmen erst einmal das Problem seiner übermäßigen Abhängigkeit vom iPhone in den Griff bekommen.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Apple-Aktien. Dieser Artikel wurde von John Maxfield auf Englisch verfasst und am 31.5.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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