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Ist Silver Wheaton die richtige Minenaktie?

Quelle: Pixabay, Geizkragen69

Seit Jahresbeginn ist für die Investoren von Silver Wheaton (WKN:A0DPA9) alles ziemlich gut gelaufen. Die Aktie ist um über 45 % gestiegen. Nach der Rally in den letzten fünf Monaten fragen sich die Investoren aber langsam, wie lange es noch so weitergeht oder ob das schon der Anfang vom Ende ist?

Um das zu bestimmen, ist es wichtig zu verstehen, wie dieses Unternehmen sein Geld verdient. Im Titel stelle ich die Frage, ob es die richtige Minenaktie ist. Das Unternehmen ist aber eigentlich gar kein Minenunternehmen. Stattdessen ist Silver Wheaton ein Streamer. Daher sehe ich Silver Wheaton als einen Finanzier im Minensektor.

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Der Großteil des Silbers ist eigentlich ein Nebenprodukt bei der Produktion von anderen Metallen. Daher investiert Silver Wheaton in Minen. Ein neues Minenunternehmen bekommt vielleicht nicht die nötige Finanzierung, um seinen Betrieb zu beginnen, daher sorgt Silver Wheaton für die Finanzierung und bekommt im Gegenzug günstiges Silber. Eine Kupfermine interessiert sich nur für Kupfer, Silver Wheaton interessiert sich nur für Silber und Gold.

Das gibt Silver Wheaton die Möglichkeit, ein unglaublich profitables Geschäft mit lukrativen Margen zu führen, denn es hat in Q1 nur 4,44 US-Dollar für eine Unze Silber gezahlt. In der Zwischenzeit konnte Silver Wheaton diese Unze für mindestens 17 US-Dollar weiterverkaufen. Das Unternehmen investiert, bekommt günstiges Silber und verkauft es weiter.

Aber die Sache hat auch einen Haken…

Silver Wheaton ist davon abhängig, dass die Preise für Silber und Gold hoch sind. Je höher, desto größer die Marge. Die Ergebnisse des ersten Quartals lassen viel zu wünschen übrig. Das Unternehmen hat 40,98 Millionen US-Dollar in Q1 verdient, verglichen mit 49,42 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist ein Einbruch um 17,1 %. Die Silberpreise sind in den letzten Monaten aber gestiegen, daher ist es möglich, dass das zweite Quartal besser läuft.

Die Frage ist, ob die Preise für Silber auch langfristig steigen werden. Die Anstiege und Einbrüche von einem Quartal zum nächsten sind nicht das, was die Investoren wollen. Wir müssen daher bestimmen, ob dieses Unternehmen seine Aktionäre in den nächsten fünf Jahren auch belohnen wird.

Das hängt zum größten Teil davon ab, wie sich die anderen Rohstoffe schlagen. Wie schon angedeutet, findet man das meiste Silber nur auf der Suche nach anderen Metallen und nach diesen gibt es derzeit keine besondere Nachfrage, da sich das Wachstum in China verlangsamt hat. Daher ist es natürlich möglich, dass aufgrund von weniger neuen Minenprojekten es auch einen Silberengpass geben könnte, der den Preis deutlich erhöhen könnte und damit auch die Margen.

Andererseits zieht die amerikanische Fed eine Erhöhung der Leitzinsen in Betracht. Wenn der Dollar stark ist, dann tendieren Gold und Silber dazu etwas schwächer zu sein. Trotzdem erwarte ich nicht, dass kleine Anstiege einen großen Einfluss auf die Silberpreise haben werden.

Ich bin auch in Bezug auf die Solarindustrie bullisch eingestellt und den Einfluss, den sie auf den Silberpreis haben wird. Im Gegensatz zur Elektronik braucht ein Solarpanel fast zwei Drittel einer Unze Silber pro Panel. Da immer mehr davon produziert werden, könnte auch das den Silberpreis nach oben treiben, besonders wenn der Nachschub einbricht.

Es bleiben zwar Unsicherheiten, aber ich erwarte, dass diese Rally weitergeht, solange die Margen stark bleiben.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Silver Wheaton.

Dieser Artikel wurde von Jacob Donnelly auf Englisch verfasst und wurde am 20.05.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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