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3 Dividendenaktien, die du im Ruhestand auf der Rechnung haben solltest: Johnson + Johnson, Home Depot und Apple

Foto: Wikimedia Commons, Jason Rogers

Mit dem Alter ändert sich auch die Investmentstrategie. Ein junger Anleger mit langem Investment-Horizont ist eher willens, Risiken einzugehen und Aktien mit großer Wachstumsmöglichkeit und eben auch ein bisschen Risiko zu kaufen. Ältere Menschen hingegen, besonders jene, die sich bereits im Ruhestand befinden, suchen in der Regel nach Anlagemöglichkeiten, die Sicherheit und ein solides Einkommen bieten. Als Ruheständler will man sicher gehen, dass die gewählten Aktien die ursprüngliche Anlage schützen, Wachstum bieten und eine wachsende Dividende zahlen.

Wenn du nach einem Anfang suchst, dann ist die Liste mit dem Namen „S&P 500 Dividend Aristocrat“ nicht verkehrt. Dort findet man jene Aktien im Index, die in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich die Dividende angehoben haben. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass die vergangene Performance keinen Erfolg in der Zukunft garantiert. Suchst du nach Aktien, deren Dividendenwachstum solide bis sehr gut aussehen, dann solltest du dir als Ruheständler unbedingt mal die folgenden drei Aktien ansehen.

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1 Johnson & Johnson

Der Gesundheitsexperte Johnson & Johnson (WKN:853260) war in den vergangenen Jahren einer jener defensiven Aktien, deren Besitz sich am meisten gelohnt hat. Da das Unternehmen sehr breit aufgestellt ist, wird ein Maß an Sicherheit geboten, das die meisten anderen Pharma-Unternehmen nicht bieten können. Pharma-Giganten wie Pfizer oder Merck müssen sich über auslaufende Patente und deren Auswirkungen auf die Bilanz Gedanken machen – Johnson & Johnson hingegen nicht, zählen doch neben Medikamenten Produkte für Endkunden ebenso zu einem wichtigen Geschäftszweig wie auch medizinische Gerätschaften.

Da in den USA der „Affordable Care Act“ durchgewunken wurde und die Generation der Baby Boomer sich zur Ruhe setzt, dürfte dies dem Unternehmen weiteren Rückenwind bescheren. Die Aktie stieg im Jahr 2013 richtig an und hörte seitdem nicht auf zu steigen:

JNJ DATA BY YCHARTS

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Johnson & Johnson bieten eine Dividende von 2,9 % und wird bei einem bescheidenen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18 gehandelt. Der Prozentsatz jener Einnahmen, die in die Dividende fließen, liegt bei knapp über 50 %, was für die Zukunft noch viel Luft nach oben zulässt. Das Unternehmen hat die vierteljährliche Dividende jüngst 6,7 % auf 0,80 US-Dollar angehoben. Der Dividendenanstieg fand in den letzten 10 Jahren konstant statt, im gleichen Zeitraum konnte die Dividende sich verdoppeln, und das Unternehmen hat seine Dividende seit 54 Jahren Jahr für Jahr angehoben. Ich gehe stark davon aus, dass sich der Trend fortsetzt.

2 Home Depot

Home Depot (WKN:866953) ist vielleicht nicht dieselbe defensive Aktie wie Johnson & Johnson, aber der Baumarkt-Gigant ist stetig gestiegen, und zwar in Sachen Aktienwert wie auch in der Dividende. Er war überraschend zäh, obwohl er in einer Branche angesiedelt ist, die zyklisch funktioniert. Die Aktie fiel in der Rezession weniger als der S&P 500, und das trotz der Immobilienkrise.

HD DATA BY YCHARTS

Seitdem hat die Aktie mehr als den dreifachen Wert zugelegt, die Dividende ist nachgezogen und hat sich auch fast verdreifacht. Home Depot hat Rivalen wie Lowe’s ausgestochen, indem man davon abgesehen hat, neue Märkte zu eröffnen und sich stattdessen lieber darauf konzentriert, Absatz über den online-Handel zu generieren und enge Bindungen zu Großabnehmern aufzubauen. Diese Strategie und die Tatsache, dass sich der Immo-Markt erholt hat, haben in den letzten Jahren zu vergrößerten Einnahmen geführt. Das Unternehmen gibt an, dass man den Absatz im Jahr 2018 auf 101 Milliarden US-Dollar schrauben kann – hoch von 83 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr.

Heute bietet der Händler eine Ausschüttung von 2,1 % und einen Ausschüttungssatz von etwa 50 %. Ähnlich wie Johnson & Johnson ist auch hier noch jede Menge Platz zu wachsen. Die steigenden Einnahmen sollten die Dividende ebenfalls mit nach oben ziehen. Zuletzt stieg die Dividende des Unternehmens im Februar – um 17 %.

3 Apple (WKN:865985)

So wie auch Home Depot ist Apple vielleicht auf den ersten Blick ein seltsamer Pick für eine Aktie für den Ruhestand. Tech-Aktien haben den Ruf, volatiler als der breite Markt zu sein. Apple aber ist schon immer ein anderer Fall. In den letzten Jahren hat das Unternehmen sich von einer Wachstumsaktie in eine Halte-Aktie gewandelt. Der letzte Einnahmebericht war eine Enttäuschung, der Umsatz fiel zum ersten Mal nach 13 Jahren. Aber der Pullback bedeutet eine gute Einstiegsmöglichkeit für Investoren, die es hauptsächlich auf die Dividende abgesehen haben.

Apple wird derzeit bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 10 gehandelt. Damit ist die Aktie eine der günstigsten Megacaps, die man kaufen kann. Das Unternehmen hat etwa 150 Milliarden US-Dollar Cash rumliegen, d.h. das Kurs-Gewinn-Verhältnis nach dem Rausrechnen der Cash-Reserven liegt bei gerade mal 7. Die Bedenken, was zukünftiges Wachstum angeht, sind verständlich. Dennoch gibt es gute Gründe, sich gegen die Ansicht zu wehren, nach der Apple den Höhepunkt erreicht hätte. Das iPhone 7 könnte den Absatz ankurbeln, außerdem investiert das Unternehmen in langfristige Projekte wie Autos und TVs, von denen man in der Zukunft stark profitieren könnte. Indien ist ein vielversprechender Markt, weiterhin sollten die Erlöse von Diensten wie Apple Pay, Music und TV langfristig steigen.

Apple ist als Dividendenzahler noch relativ neu dabei, allerdings bietet das Unternehmen sehr solide 2,4 % und einen Ausschüttungssatz von weniger als 25 %. Der Vorstand hat sich entschieden, das meiste des Kapitals in Aktienrückkäufe zu stecken. Aber Anleger können sich sicher sein, dass es bald weitere Dividendenerhöhungen wie die 10 % letztens geben wird. Selbst wenn Apples Einnahmen in den kommenden Jahren gleich bleiben, kann das Unternehmen es sich leisten, die Dividende zu erhöhen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson und Apple. The Motley Fool empfiehlt Home Depot.

Dieser Artikel von Jeremy Bowman erschien am 4.5.2016 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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