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Mittwochsbilanz: Stahlaktien brechen ein, Aareal Bank meldet Gewinnsprung

Foto: Pixabay

Der DAX konnte an den ersten zwei Handelstagen der laufenden Woche zulegen – bis ein steigender Ölpreis den Optimismus der Börsenakteure dämpfte. Am Mittwoch fiel der deutsche Leitindex wieder deutlich unter die 10.000er-Marke.

Besonders hart traf es die Aktien von Stahlkonzernen. Ein Immobilienfinanzierer konnte am Dienstag hingegen fast zweistellig zulegen …

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Was war an der Börse los?

Am Montag verbesserte sich der DAX (WKN:846900) um 1,1 % auf 9.980 Punkte, nachdem er zeitweise sogar über der 10.000er-Marke notiert hatte. Als stützend erwiesen sich positive Konjunkturdaten: Im März waren die Auftragseingänge bei der deutschen Industrie stärker als erwartet gestiegen.

Mit einem Kursplus von 2,9 % setzte sich die Deutsche Telekom (WKN:555750), deren Aktie in der Vorwoche nach der Vorlage von Geschäftszahlen arg gebeutelt worden war, an die DAX-Spitze. Den zweiten Platz belegte die Aktie des Immobilienkonzerns Vonovia (WKN:A1ML7J), die von einem positiven Analystenkommentar profitierte und 2,3 % zulegte.

Im Börsenkeller landete die Aktie von ThyssenKrupp (WKN:750000), die sich um 5,3 % verbilligte. Marktteilnehmer begründeten den Kurseinbruch mit gesunkenen Rohstoffpreisen und branchenweiten Gewinnmitnahmen. Das bekamen auch Aktionäre der im MDAX (WKN:846741) gelisteten Konkurrenz zu spüren: Der Kurs von Salzgitter (WKN:620200) fiel um 6,2 %.

Ein steigender Ölpreis ermöglichte dem deutschen Leitindex am Dienstag eine moderate Fortsetzung seiner Klettertour. Bei Handelsschluss zeigte der DAX beim Stand von 10.045 Zählern ein Plus von 0,7 %.

Ganz oben auf der Standardwerte-Liste stand die Vorzugsaktie von Volkswagen (WKN:766403), die einen Kursgewinn von 4,2 % verbuchte. Die MDAX-Spitze erreichten die Anteilscheine der Aareal Bank (WKN:540811), die sich um stolze 9,2 % verteuerten. Der Finanzierer von Gewerbeimmobilien hatte vor Handelsbeginn einen unerwartet hohen Gewinnanstieg im ersten Quartal gemeldet.

Weniger erfreulich verlief es bei der Munich Re (WKN:843002), deren Papiere 2,2 % abgaben. Mit diesem Minus quittierten die Marktteilnehmer ein schwaches erstes Quartal und die darauf folgende Senkung der Gewinnprognose.

Am Mittwoch war vorläufig Schluss mit der guten Laune auf dem Frankfurter Parkett. Bis 16:00 Uhr verlor der DAX 0,7 %. Als Schuldiger für den Stimmungsumschwung musste – wie schon oft in der jüngsten Vergangenheit – der als Konjunkturbarometer geltende Ölpreis herhalten: Er war gefallen.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (12.05.) legen die DAX-Konzerne RWE (WKN:703712) und Vonovia Zahlen fürs erste Quartal vor. Der Flughafenbetreiber Fraport (WKN:577330) gibt seine Verkehrszahlen im April bekannt. In den USA äußern sich die Statistiker zur Entwicklung der Im- und Exportpreise im April. Außerdem wird die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Der Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen NVIDIA berichtet über das erste Vierteljahr.

Am Freitag (13.05.) informiert uns der europäische Automobilherstellerverband ACEA über die Kfz-Zulassungen im April. Die Statistiker berichten über die deutschen Verbraucherpreise im vierten Monat. Aus den USA erhalten wir Informationen über die Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise im April sowie über die Lagerbestände im März. Die Uni Michigan äußert sich zum Verbrauchervertrauen im Mai.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool eine angenehme Restwoche.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Nvidia.

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