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Die Checkliste mit 7 Punkten, um sicherzustellen, dass du dir das Investieren leisten kannst

Foto: Pixabay, falovelykids

Man wird nicht über Nacht zum Investor. Das ist ein Vorgang und manchmal muss man daran arbeiten, den Punkt zu erreichen, an dem man eine finanzielle Grundlage aufgebaut hat, um mit dem Investieren zu beginnen. Wenn du denkst, dass für dich die Zeit gekommen ist, den Schritt zu wagen, findest du hier eine Checkliste mit sieben Punkten, um sicherzugehen, dass du es dir leisten kannst.

  1. Gewöhn dir das Sparen an

Es klingt vielleicht zu einfach, aber du kannst dir das Investieren nicht leisten, wenn du kein Geld sparst. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um den größten und wichtigsten Schritt auf dem Weg: Du musst bereit sein, unter deinen Möglichkeiten zu leben. Menschen sind allgemein nicht gut darin, kurzfristige Freude hinten anzustellen, um dafür potenziell größere Belohnungen in der Zukunft zu erreichen. Darum geht es jedoch, wenn man weniger ausgibt als man verdient. Wenn du investieren möchtest, musst du dich dazu entschließen, unter deinen Möglichkeiten zu leben. Das ist eher eine Einstellungsfrage als eine Tätigkeit.

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  1. Gib weniger aus

Du hast also beschlossen, dass du bereit bist, Geld zu sparen – das ist ein großer Schritt. Und nun was? Du musst überlegen, wie du das schaffen willst. Es gibt zwei Möglichkeiten. Eine von beiden ist schwierig und beansprucht viel Zeit und die andere ist schnell, aber potenziell schmerzhaft. Gute Wahl, oder? Ich habe nicht gesagt, dass es leicht sein wird.

Der schwere und zeitaufwändige Weg, um Geld zu sparen, ist deine Ausgaben für einige Monate zu beobachten und dann die Daten zu analysieren, die du gesammelt hast. Das kannst du mit einer App machen, die mit deinem Konto verbunden ist, mit einer Tabelle oder mit Stift und Papier. Du musst in jedem Fall alle deine Ausgaben mit einbeziehen – von der Miete bis zum Essen und Unterhaltung. Das Ziel ist es, einen Überblick über deine Ausgaben zu gewinnen und herauszufinden, an welchen Stellen du diese verringern kannst. Das ist anstrengend, kann es aber wert sein.

Der schnelle und potenziell schmerzhafte Weg, der eher an das Abziehen eines Pflasters erinnert, ist der, den ich empfehle. Wähle einfach einen Prozentsatz deines Gehalts, den du sparen möchtest und sorge dafür, dass dieses Geld automatisch auf einem Sparkonto landet und lerne dann, mit dem Rest zu leben. Du wirst dich etwas anpassen müssen und manchmal wird dir das Geld ausgehen, aber du wirst dich daran gewöhnen, denn du hast keine Wahl.

Du kannst voll einsteigen und 10 % bis 15 % deines Gehalts sparen, aber das ist vielleicht ein Schock für deine Finanzen. Ein sanfterer Ansatz ist ein niedrigerer Satz – wie 5 % – und diese Summe Stück für Stück um ein Prozent jedes Quartal zu erhöhen, bis du dein Sparziel erreichst. Dann wirst du den Unterschied deiner Möglichkeiten nicht so sehr spüren.

  1. Meide die Versuchung

Ich nenne das hier Schritt 3, aber eigentlich ist es eher Schritt 2b. Nehmen wir an, du hast angefangen, unter deinen Möglichkeiten zu leben. Gut! Du musst dich aber auch vor der menschlichen Natur schützen (wir sind letztendlich alle nur Menschen). Das bedeutet, dass du dein gespartes Geld nicht mit deinem Geld für Ausgaben zusammenlegen darfst. Du musst es woanders unterbringen oder du wirst es wahrscheinlich ausgeben – bewusst oder unbewusst.

Die einfachste Möglichkeit hierfür ist, einfach ein zweites Konto bei deiner Bank zu eröffnen. Ein Konto wird für deine Ausgaben sein und das andere für deine Ersparnisse und dafür, sie vor dir zu schützen. Wenn das nicht genug ist, denk darüber nach, ein Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen, was es dir besonders schwer macht, an dein Geld zu kommen.

  1. Sicherheit geht vor

Warum solltest du überhaupt ein Bankkonto haben? Wäre es nicht sinnvoller, ein Maklerkonto zu eröffnen und all dein Geld hineinzustecken? Nein, denn du bist nicht automatisch dazu bereit, zu investieren, nur weil du unter deinen Möglichkeiten lebst. Es gibt finanzielle Prioritäten, die wichtiger sind als Investieren. Die vielleicht höchste ist es, einen Notgroschen zur Seite zu legen, der für ungefähr drei bis sechs Monate reicht. Dafür brauchst du wirklich ein separates Bankkonto.

Wenn du bei drei Monaten angekommen bist, kannst du deine Einzahlungen für den Notfall reduzieren, während du an anderen Dingen arbeitest. Aber lass diesen Schritt auch nicht aus, weil du denkst, dass du niemals deinen Job verlieren oder große finanzielle Schwierigkeiten haben wirst. Du solltest wirklich sechs Monate an Ausgaben sparen, auch wenn du das nicht gleich tust. Man weiß nie, wann das Leben einen umhaut.

  1. Beschütze jene, die Schutz brauchen

Wenn du bei Punkt fünf der Checkliste angekommen bist, machst du großartige Fortschritte! Klopf dir auf die Schulter, denn du bist schon weiter als die Mehrheit der Amerikaner, die weniger als 1.000 US-Dollar gespart haben. Trotzdem bist du noch nicht ganz bereit, zu investieren.

Hast du eine Familie? Falls ja, frag dich, was mit ihr passieren würde, wenn du unerwartet sterben würdest. Hätte sie genug Geld, um die schwere Zeit nach deinem Tod zu überstehen? Wenn nicht, solltest du über eine Lebensversicherung nachdenken, bevor du investierst.

Die preiswerteste Option zahlt über einen festen Zeitraum aus und ist für die meisten die beste Wahl. Du musst mit deiner Versicherung sprechen, aber die Police sollte mindestens einige Jahre deines Gehalts abdecken. Und vergiss nicht, deinen Partner zu versichern, auch wenn er oder sie nicht arbeitet. Jemand muss auf die Kinder aufpassen und das kostet Geld.

Wenn niemand im Hinblick auf Sicherheit und Wohlergehen von dir abhängt, kannst du diesen Teil überspringen. Aber wenn deine Liebsten sich auf dein Einkommen verlassen, ist eine Lebensversicherung wahrscheinlich unabdingbar. Niemand möchte darüber nachdenken müssen, zu früh zu sterben, aber es kann passieren.

  1. Bezahl deine Schulden

Wenn du denkst, dass du jetzt bereit sein musst, zu investieren, tut es mir leid, dir sagen zu müssen, dass es eine weitere Hürde gibt: deine Schulden. Es gibt verschiedene Arten von Schulden und einige sind besser als andere. Kreditkartenschulden können zum Beispiel das Ende deiner finanziellen Zukunft sein, besonders wegen der hohen Zinsen. Ein Hauskredit kann jedoch großartig sein, da die Zinsen zurzeit relativ gering sind und er dir dabei helfen kann, eine gute Bonität und Vermögen aufzubauen. Du musst also deine Schulden abschätzen und wie viel sie dich kosten.

Kreditkarten haben manchmal Zinsen in zweistelligen Bereich und es gibt fast keine Möglichkeit, das jedes Jahr auf dem Aktienmarkt zu erreichen. Deswegen solltest du hohe Schulden bezahlen, bevor du mit dem Investieren anfängst. Schulden für wichtige Dinge wie ein Haus, ein Auto oder Bildung zahlt man jedoch sicher langsam ab, solange die Zinsen relativ gering sind.

Es kann extrem schwer sein, seine Schulden loszuwerden. Aber es ist nicht nur erleichternd, es ermöglicht es deinem Geld auch für anstatt gegen dich zu arbeiten. Vertrau mir, das ist ein großartiges Gefühl.

  1. Investiere im großen Stil

Wenn du Nummer 1 bis 6 erledigt hast, dann herzlichen Glückwunsch: Du kannst es dir leisten, zu investieren! Du hast harte Arbeit geleistet, um eine solide Grundlage zu schaffen. Jetzt, da du es dir erlauben kannst, solltest du lernen, wie man investiert. Sonst verschwindet dein Geld vielleicht, bevor du „Risikomanagement“ sagen kannst.

Dafür brauchst du dann eine andere Checkliste!

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Reuben Gregg Brewer auf Englisch verfasst und am 7.5.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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