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Diese vier Dinge lassen jeden Fondsmanager schwitzen

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Wenn du neben einzelnen Aktien auch Fonds in deine Anlageentscheidungen mit einbeziehst, dann ist dir bei der Auswahl der Fonds sicherlich die Rendite wichtig. Das ist auch nicht falsch, denn schließlich spielt die Verzinsung eine wichtige Rolle bei deinem langfristigen Vermögensaufbau. Gleichwohl darfst du eine andere wesentliche Komponente nicht vergessen: die mit dem Anlageprodukt verbundenen Kosten. Denn wenn du die zentralen Kosten bei der Geldanlage ignorierst, dann wirst nicht du reich, sondern die Anbieter der Produkte. Dieser Beitrag gibt dir daher vier Empfehlungen, wie du Kosten bei deiner Anlage optimieren kannst.

1. Empfehlung: Vergleiche die Höhe der laufenden Kosten mit der zu erwartenden Rendite

Laufende Kosten deiner Geldanlage sind wiederkehrend und fallen regelmäßig (i.d.R. jährlich) an. Typische Beispiele sind die Verwaltungskosten bei einem Fonds oder Depotgebühren bei einer Bank. Einzelne Fonds verlangen bis zu 2,5 Prozent p.a. an Verwaltungskosten, die auf täglicher Basis in den Fondspreis einkalkuliert und dem Fondsvermögen entnommen werden.

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Bereits kleine Unterschiede bei den laufenden Kosten können langfristig erhebliche Auswirkungen auf deinen Anlageerfolg haben. Weist ein Anlageprodukt demnach eine um ein Prozent höhere Kostenbelastung pro Jahr auf, muss dessen Bruttorendite bereits um denselben Prozentsatz steigen, um das gleiche Endvermögen zu erreichen. Laufende Kosten spielen vor allem langfristig eine wesentliche Rolle, da diese den Zinseszinseffekt maßgeblich beeinflussen, welcher sich in hohem Maße auf deine Vermögensentwicklung auswirkt.

2. Empfehlung: Überprüfe die einmaligen Kosten

Einmalige Kosten sind z.B. Ausgabeaufschläge bei Fonds oder Abschlusskosten bei einem Versicherungsprodukt. Diese fallen sofort beim Kauf an und betragen in manchen Fällen bis zu 5 Prozent der gesamten Investitionssumme. Bei einer Anlage von 10.000 Euro fließen somit lediglich 9.500 Euro in dein Anlageprodukt ein. Die restlichen 500 Euro gehen insbesondere als Provision an Vermittler und an die Fondsgesellschaft.

Auch wenn Einmalgebühren gegenüber den laufenden Kosten einen geringeren negativen Einfluss auf deine langfristige Rendite haben, solltest du stets die Abschlusskosten in deine Entscheidung mit einbeziehen und diese vor Vertragsabschluss kritisch hinterfragen. Insbesondere bei solchen Produkten, die bei den Einmalgebühren kräftig zuschlagen. Dabei handelt es sich vor allem um Versicherungsprodukte (z.B. private Rentenversicherungen und Riester-Produkte), geschlossene Fonds oder zahlreiche aktiv verwaltete Aktienfonds.

3. Empfehlung: Bevorzuge transparente und einfache Anlageprodukte

Allgemein kannst du dir merken, dass ein Anlageprodukt umso günstiger ist, je einfacher und verständlicher es ist. Produkte mit hohem Erklärungsbedarf sind häufig teuer und erwecken nicht immer das beste Vertrauen beim Anleger. Komplizierte Anlagen solltest du vermeiden, da sie häufig nicht den erhofften Anlageerfolg bringen und hohe Kosten verursachen.

Als besonders verständliche und transparente Anlageformen zeichnen sich Exchange Traded Funds (ETFs) aus. Gerade Anfänger, die bisher wenig Erfahrung mit dem Investieren gesammelt haben, finden in einem ETF eine ideale Möglichkeit, kostengünstig ein breit diversifiziertes Portfolio über eine passive Anlagestrategie aufzubauen. Die Einmalgebühren zahlreicher ETFs sind vernachlässigbar und die jährlichen Verwaltungskosten übersteigen in vielen Fällen nicht 0,3 Prozent p.a.

4. Empfehlung: Handle nicht zu häufig und bleibe deiner Anlagestrategie treu

„Hin und Her macht Taschen leer“ ist ein häufig zitiertes Sprichwort, das besonders an der Börse zutrifft. Permanentes Handeln verursacht hohe Kosten und lässt vor allem deine Depotbank kräftig mitverdienen. Bei jeder Transaktion fallen Gebühren an, die auf lange Sicht ebenfalls deine Rendite schmälern. Darüber hinaus kann übermäßiges Handeln auch ein Indikator für eine fehlende Anlagestrategie sein.

Zu häufiges Handeln erhöht nicht unbedingt deinen Anlageerfolg. So zeigen empirische Studien auf, dass diejenigen Anleger regelmäßig erfolgreicher sind, die seltener handeln und ihrer Anlagestrategie treu bleiben. Bei der Optimierung deiner Transaktionskosten solltest du dir zudem überlegen ein Depot bei einem Online-Broker zu eröffnen, da diese im Gegensatz zu den Filialbanken deutlich geringere Transaktionsgebühren bei Einmalanlagen oder Sparplänen anbieten.

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