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3 Tech-Aktien, die 2016 steigen könnten

Foto: Pixabay, skeeze

Die Technologie bestimmt die Welt, in der wir leben. Das hat nicht nur große Bedeutung für jeden einzelnen von uns, sondern auch für die Investoren. Man kann die Geschichte der Börse in der Neuzeit nicht lesen, ohne zumindest einen Einblick in den unsagbar großen Wohlstand zu bekommen, den disruptive, dominante und innovative Technologieunternehmen geschaffen haben. Das soll nicht heißen, dass das Geheimnis zum Wohlstand nur darin besteht in Technologie zu investieren, aber keinen Anteil an der Zukunft zu haben, indem man Aktien von den besten Tech-Unternehmen besitzt, das wäre doch verrückt.

In der Hoffnung die nächsten Gewinner im Tech-Sektor zu finden, sind die besten und hellsten Köpfe von Motley Fool zusammengekommen. Sie haben drei Tech-Aktien gefunden, von denen sie glauben, dass sie 2016 steigen könnten.

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Tim Green:

Advanced Micro Devices (WKN:863186) hat in den letzten Jahren im Markt für GPUs und CPUs Marktanteile verloren. Das Unternehmen meldet jedes Quartal höhere Verluste und die Aktie ist in den letzten fünf Jahren auch übel zugerichtet worden – dabei hat sie auch etwa zwei Drittel ihres Wertes verloren. In den letzten 10 Jahren hat die Aktie auch unglaubliche 90 % ihres Wertes verloren.

AMD DATEN VON YCHARTS.

AMD DATEN VON YCHARTS.

Aber 2016 wird ein großes Jahr für AMD und wenn alles glatt läuft, dann könnte die Aktie sich auch von dieser Talfahrt erholen. Nachdem es einen großen Teil des GPU-Marktes verloren gegangen hat, plant das Unternehmen eine neue Produktreihe im Bereich Grafikkarten unter dem Namen Polaris dieses Jahr zu veröffentlichen. AMD verspricht bedeutende Performance und Gewinne bei der Effizienz und sollte Polaris die Erwartungen erfüllen, dann könnte das GPU-Geschäft von AMD auch wieder wachsen.

Ende 2016 plant AMD auch Zen auf den Markt zu bringen, die brandneue CPU-Mikroarchitektur. Die aktuelle Palette an CPUs war größtenteils eine Katastrophe, was Intel auch einen ernomen Vorsprung in den Märkten für Server und PCs verschafft hat. Zen soll diese Probleme lösen. AMD verspricht sich dabei einen Anstieg um 40 % bei den Befehlen pro Taktzyklus. Das sollte die Leistungslücke zu den Produkten von Intel schließen und da Intel auch seinen neuen Herstellungsprozess vertagt, wird das den Vorsprung auf AMD deutlich schmelzen lassen.

Wenn AMD wettbewerbsfähige GPU- und CPU-Produkte liefern kann, dann könnte sich die Stimmung unter den Investoren auch wenden und die Aktie in die Höhe schnellen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit zu viel versprochen und zu wenig geliefert, das macht die Aktie aber trotz des niedrigen Kurses riskant.

Sean O’Reilly:

Ich würde Baidu (WKN:A0F5DE) nehmen. Das Unternehmen hat abenteuerlustigen Investoren einiges zu bieten. Immerhin bekommt man nicht jeden Tag eine so dominante Suchmaschine im riesigen und wachsenden Internetmarkt. Baidu wird oft mit Google von Alphabet verglichen (und zwar mit Recht) und Baidu nimmt auch einen Marktanteil von 70 % in der chinesischen Internetsuche ein. Nicht ganz so gut wie Google, aber mehr als respektabel.

BILDQUELLE: BAIDU.

Dafür sind die Zahlen umso beeindruckender. Das Unternehmen konnte letztes Jahr einen freien Cashflow von knapp unter 2,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Die Umsätze stiegen um 32 % und das Unternehmen macht weiterhin Fortschritte im frühen Stadium des schnell wachsenden Online-to-offline-Marktes in China (damit wird praktisch die Brücke zwischen online und konventionellem Einkaufen geschaffen).

Die Aktien wurden massenweise ausverkauft, da sich die Investoren um das langsamere Wachstum sorgen und Ängste aufkamen, die Wirtschaftsprobleme könnten auch die Kapitalmärkte erreichen. Das BIP wächst natürlich mit 6 bis 7 % etwas langsamer (was aber immer noch unglaublich schnell ist, wenn wir uns den Rest der Welt ansehen), aber unterm Strich wird das für die Investoren und Baidu nicht von Bedeutung sein. Als dominante Suchmaschine im Reich der Mitte wird das Unternehmen stark vom Ausbau des Internets profitieren.

Die Aktien stehen aktuell deutlich unter den Hochständen von 2014 und 2015, als die Aktie noch für 250 US-Dollar den Besitzer wechselte. Aktuell wird Baidu laut S&P Global Market Intelligence mit dem 29fachen der erwarteten Gewinne bewertet, was sich neben einem Wert von 28 für Alphabet sehr gut aussieht. Baidu könnte dieses Jahr noch deutlich steigen, wenn der Markt die dominante Position in einem Industriezweig erkennt, der in den nächsten Jahrzehnten noch weiter wachsen wird.

Keith Noonan:

Die meisten kennen Ambarella (WKN:A1J58B) nur als den Chip-Lieferanten für die Kameras von GoPro. Der Kurs des Unternehmen ist im letzten Jahr um etwa 40 % gefallen. Das liegt an den geringeren Wachstumsaussichten und der immer schärferen Konkurrenz von finanzstarken Wettbewerbern wie Qualcomm. Die Marktkapitalisierung von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar des Halbleiterunternehmens hat eine Vorgeschichte voller Volatilität. Obwohl die aktuellen Rückgänge diese Risiken und Unsicherheiten zumindest teilweise widerspiegeln, so zeigen doch die niedrige Bewertung, die Bewegung in den Schwellenmärkten und eine solide Bilanz, welches große Potenzial für 2016 vorhanden ist.

Ein großer Teil der letztjährigen Sorgen kann man auf das schlechte Abschneiden der Hero4 Session von GoPro zurückführen. Die neuen Variation der Hero4 sollte eigentlich die Lücke schließen, bis GoPro mit seiner nächsten Neuheit aus der Reserve kommt. GoPro war in letzter Zeit für etwa 30 % der Umsätze von Ambarella verantwortlich und der Mangel eines Bestsellerproduktes, das das Inventar leer räumen könnte, hat die Sorgen nur erhöht, dass das Chipunternehmen zu sehr von seinem größten Kunden abhängig ist.

Der aktuelle schwache Wearable-Markt sollt die Umsätze für das aktuelle Quartal zwischen 20 und 24 % verglichen mit dem vorhergehenden Quartal vermindern. Obwohl das Unternehmen gerade mit einer Schwäche im Actionkamerasegment umgehen muss, wird es immer noch mit einem künftigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 15 und einem Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis von etwa 0,56 gehandelt.

Actionkameras werden auch in Zukunft noch eine große Rolle bei der Performance von Ambarella spielen, aber das Sicherheitskamerasegement sieht auch gut aus und die steigende Nachfrage für Drohnen, Autokameras und Kameras für das smarte Zuhause bieten große Möglichkeiten. Das Unternehmen hat ferner keine Schulden und einen Unternehmenswert von etwa 1,1 Milliarden US-Dollar. Daher sollte bei einer höher als erwartet ausfallenden Performance in einer der wachsenden Kategorien oder im Fall eines neuen Hits von GoPro auch die Aktie von Ambarella deutlich steigen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C)Ambarella, Baidu, GoPro und Qualcomm. Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von  Keith Noonan, Sean O'Reilly und Timothy Green  auf Englisch verfasst und wurde am 14.04.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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